Wisst Ihr, was ich gemerkt habe? Meine Serie mit Flarf-Gedichten kommt hier inzwischen richtig gut an. Danke dafür!

Doch nicht aus diesem Grund habe ich heute wieder ein neues für Euch. Etwas anderes hat zu seiner Entstehung geführt: Ich wurde inspiriert. Ich danke der Welt dafür!

Die Sehnsucht der Postmoderne – Neidische Romantik-Diebe

Er war ein pathetischer Romantiker.
Romantisch und zugleich sehr modern.

Männer wären lieber Frauen.
Nie Neid und auch kein Mitleid wollen.

Ich höre wilde Geschichten.
Viel Verdorbenheit. Weil sie ihn zum dritten mal beim Ladendiebstahl erwischten.

Die Romantik der Post-Moderne
im Kontext der Dichterwettkämpfe.

Er wurde durch den gemeinsten, abgeschmacktesten Neid der Zauberei beschuldigt.
Und es ist auch geglückt, denn sie sind vor Neid und Verdruss gestorben.

Diebstahl, Raub, Drogen.
Angst am Hauptbahnhof.

Sie verwechselten und verwechseln auch heute
romantische Einbildungen mit wirklicher Politik.

Anstand versus Neid und Lüsternheit.
Chronik der Musikästhetik.

Neid, Hass und Rache,
aber auch ein klein wenig zarte Romantik.

Sehnsucht ist nicht romantisch,
sie ist eine Droge.

Er kommt ins Kommissariat, um den Diebstahl zu melden.
Ein Gegenstand der frühen Romantik.

Es war der Neid.
Dabei handelt es sich um einen Diebstahl an der Gemeinschaft.

Ohne den Blumencode
kann das zu einer äußerst schmerzhaften Situation führen.

Zeit der Aufklärung.
Der Maler gilt als Wegbereiter. Meister der Farben.

Der Neid der Alten auf die Jungen verschärft den Konflikt.
Nun sitzt er wegen eines Brotdiebstahls in Haft

Wartet auf Seelenheilung

Flarf-Gedichte Wegweiser

  1. Die Poesie der Vernetzung
  2. Straßenlaternen der Welt
  3. Sonne und Frieden
  4. Manieren der Boshaftigkeit
  5. Das übersetzte Wetter im Spiegel
  6. Die seltsame Stimmung der knalligen Blüten
  7. Elbe schwarz-weiß bunt
  8. Pizza und Backgammon
  9. Liebe Sternschanze
  10. Haters rest in poetry
  11. Die Sehnsucht der Postmoderne
  12. In den Straßen von St. Pauli