Ich hoffe, Ihr werdet nie müde, meine Flarf-Gedichte zu lesen. Denn ich werde nie müde, sie zu schreiben. Die Begriffe, die ich dieses Mal verwendet habe, sind Kiez, Wärme und Regen. 

Dauerregen sorgt für ruhige Stunden am Schreibtisch. Mit Block und Bleistift sitzt man hinter seiner Teetasse und skizziert Ideen. Doch das ist schon der nächste Blogeintrag. Hier kommt das heutige Gedicht.

Dauerregen an der Glasfensterfront – In den Straßen von St. Pauli

Regen und Wärme sorgen für ein gutes Pilzwachstum

Eine Straße, ein Kiez
Verzögerte Wärmeabgabe

Gefallene Engel,
besinnliche Kiezpoesie

Hitzetage und Tropennächte
Aktuelle Herausforderungen in den Straßen von St. Pauli

Fische ersticken bei zu viel Regen
Mit Südausrichtung der Glasfensterfront

Rotznase, Regenpfützen, kalte Finger
Gestalten Sie das grüne Kiezleben mit

Ein Millieu-Ermittler läuft im Kiez herum
Er reicht ihr einen Schirm

Seit 47 Jahren wohnt sie hier im Kiez
Das Zelt schützt sie vor dem anhaltenden Dauerregen

Wärme sollte preisgünstiger sei, als Regen meint sie
und fotografiert eine Wand

Flarf-Gedichte Wegweiser

  1. Die Poesie der Vernetzung
  2. Straßenlaternen der Welt
  3. Sonne und Frieden
  4. Manieren der Boshaftigkeit
  5. Das übersetzte Wetter im Spiegel
  6. Die seltsame Stimmung der knalligen Blüten
  7. Elbe schwarz-weiß bunt
  8. Pizza und Backgammon
  9. Liebe Sternschanze
  10. Haters rest in poetry
  11. Die Sehnsucht der Postmoderne
  12. In den Straßen von St. Pauli