Je länger eine Operation dauert, umso risikoreicher ist sie.
Niemand redet gerne über Risiken.

Wo sind meine Manieren?
Aber meine Augen können Deine Schönheit nicht erkennen.

Unmittelbar hinter uns steht eine grellgelbe Schönheit.
Gute Manieren als entbehrlicher Kleinbauer.

Risiko des Schreibens.
Goethe, sein Freund und Knebel.

Eine stadtbekannte Schönheit konnte es kaum fassen.
Damit ging ein gewisser Lebensstil und auch die guten Manieren verloren.

Daher auch der Begriff Risikolebensversicherung.
Anzug und Manieren statt Tennissocken und Panzerkettchen.

Schönheit und ihre Konsequenzen.
Ein bemerkenswert umtriebiger Mann mit geschliffenen Manieren.

Die Jugend von heute lebt den Luxus und hat schlechte Manieren.
Nur die Wenigsten gehen das Risiko ein, sich unter die Oberfläche zu begeben.

Ideale Körpermaße.

Geschrieben habe ich dieses Flarf-Gedicht mit Hilfe der Suchergebnisse unter den Begriffen „Risiko“, „Schönheit“ und „Manieren“. Mal wieder kam ein Text heraus, der in eine ganz andere Richtung geht, als ich ursprünglich vermutet hatte.

Manieren – Wer hat heutzutage noch welche?

Richtig spannend finde ich, wie gut er zu dem Film passt, den ich gestern gesehen habe – „Kapitalismus – Eine Liebeserklärung“ von Michael Moore. Kennt Ihr den? Keines meiner Suchwörter kommt im Film vor und dennoch läuft im Text alles auf Skrupellosigkeit und Verklärung hinaus.

Daher auch der von mir gewählte Titel. Ich dachte, er passt ganz gut. Genau, wie die Bilder, die ich dazu aus meiner Sammlung ausgesucht habe. Ich bin gespannt, was Ihr dazu sagt.

Mehr über Flarf-Gedicht und wie sie entstehen, erfahrt Ihr hier.

Flarf-Gedichte Wegweiser

  1. Die Poesie der Vernetzung
  2. Straßenlaternen der Welt
  3. Sonne und Frieden
  4. Manieren der Boshaftigkeit
  5. Das übersetzte Wetter im Spiegel
  6. Die seltsame Stimmung der knalligen Blüten
  7. Elbe schwarz-weiß bunt
  8. Pizza und Backgammon
  9. Liebe Sternschanze
  10. Haters rest in poetry
  11. Die Sehnsucht der Postmoderne
  12. In den Straßen von St. Pauli