Während unserer Schwedenreise im Juni meinte es das Wetter wirklich gut mit uns. Auch bei unserem Besuch in Stockholm konnten wir Sonnenschein und strahlend blauen Himmel genießen. Man Fazit dieser Tour verrate ich Euch einfach schon mal als Erstes: Schade, dass ein Tag nur 24 Stunden hat!

Auf den Spuren der Königsdynastie Vasa begaben wir uns auch ins gleichnamige Museum. Nach einer Wartezeit von etwa 15 Minuten bekamen wir die Gelegenheit, das einzige verbliebene Schiff aus dieser Zeit zu bewundern.

Stockholm

Hier wird restauriert

Das Museum wurde zu Ehren des restaurierten Wracks errichtet. Dabei wurde der sperrige Betonkomplex kurzerhand um die Galeone herumgebaut. Durchläuft man die verschieden Etagen, von denen aus man jeweils von außen einen direkten Blick auf die Vasa werfen kann, werden einem ihre gigantischen Ausmaße bewusst.

69 Meter vom Bug bis zum Heck – Die Vasa

Erbaut wurde sie unter der Leitung des niederländischen Schiffsbauers Henrik Hybertsson. Insgesamt arbeiteten rund 400 Menschen an ihrer Fertigstellung. Leider ging sie bereits beim Versuch, aus dem Hafen von Stockholm auszulaufen, unter. Der Dreimaster bot Platz für zehn Segel. Er maß bei einem Gewicht von 1.200 Tonnen 52 Meter vom Masttopp bis zum Kiel und 69 Meter vom Bug bis zum Heck . Beeindruckend, oder?

Wusstet Ihr, dass die Vasa erst im Jahr 1961 geborgen wurde? Es folgten lange Jahre der Instandsetzung. Noch heute kann man die Restauratoren im Museum bei der Arbeit an einzelnen Fragmenten sehen. Das Museum liegt in Ost-Stockholm auf der Insel Djurgården (Galärvarvsvägen 14). Der Eintritt ins Museum kostet für Erwachsene 13 Euro.

Stockholm

U-Bahnhof in Stockholm

Genau, wie in vielen anderen Europäischen Städten, wie beispielsweise Amsterdam oder Kopenhagen, gibt es auch in Stockholm die Möglichkeit, die Stadt vom Boot aus zu erkunden. Außerdem gibt es an jeder Ecke einen Fahrradverleih. Zwar sind die Fahrradwege nicht ganz so perfekt ausgebaut, wie in Kopenhagen, dennoch ist Stockholm eine Fahrradstadt.

Die Erkundung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln lohnt sich

Auch wir hatten zunächst überlegt, wie schon ein paar Tage zuvor in Kopenhagen, wieder mit dem Fahrrad loszufahren. Da unser Campingplatz dann aber doch etwas außerhalb lag, entschieden wir uns für die öffentlichen Verkehrsmittel. Eine gute Entscheidung, wie sich herausstellte.

Die S- (Pendeltåg) und U-Bahnen (Tunnelbana) in Stockholm fahren nicht nur zuverlässig alle paar Minuten und sind sauber und klimatisiert. Auch fürs Auge ist einiges geboten. Einige der in den Fels geschlagenen unterirdischen Bahnhöfe wurden von Künstler*innen liebevoll gestaltet.

Stockholm

Wir kommen wieder!

Besonders berühmt für ihre schönen Haltestellen ist die sogenannte „Blaue Linie“ (Blå linjen). Es lohnt sich, entlang der 25,51 Kilometer langen Strecke immer mal wieder auszusteigen und zu einer kleinen Erkundungstour unter Tage aufzubrechen. Auf meinen Bildern seht ihr ein paar Ecken der Haltestelle Kungsträdgården sowie des zentralen Bahnhofs T-Centralen.

Wir kommen wieder!

Da wir nur einen Tag Zeit für unsere Stadtbesichtigung eingeplant hatten, haben wir dieses Thema nur kurz angerissen. Wir haben uns aber fest vorgenommen, bald zurückzukommen und uns einen kompletten Tag Zeit dafür zu nehmen. Natürlich mit Stativ im Gepäck um noch einige verpasste Bilder nachzuholen. Wer sich das selbst gerne mal aus der Nähe anschauen möchte: 24-Stunden-Tickets gibt es für rund 12 Euro.

Nach einem wahnsinnig schönen Stadtbummel und anstrengendem Souvenir-Shopping, kehrten wir zum Mittagessen in einem ganz wunderbaren Lokal ein. Leider habe ich das Essen nicht fotografiert, ich war leider einfach zu hungrig. Dennoch möchte ich es Euch an dieser Stelle wärmstens empfehlen.

Stockholm

Boot im Hafen von Stockholm

Das „Hermans“ wird unter dem Motto „Give Peas A Chance“ betrieben. Zwischen 11 und 15 Uhr gibt es hier veganes Buffet satt für rund 14 Euro. Wer noch einen Nachtisch schafft, zahlt etwas mehr. Ihr könnt dort unter anderem Moussaka, Teriyaki Nudeln, verschiedene Stir-Fry-Gerichte, Wurzelgemüse, Reis, mindestens 10 verschiedene Salate, diverse Saucen, Hummus und selbst gebackenes Brot genießen.

Mein kulinarischer Geheimtipp für Veganer*innen

Besonders angetan war ich von der Lasagne. Kaffee und Tee sind im Preis inbegriffen, möchte man das hauseigene Craft Beer, Saft, Limonade Kombucha und andere Kaltgetränke trinken, zahlt man extra. Zu finden ist das „Hermans“ in der Fjällgatan 23 b in 116 28 Stockholm. Schau mal vorbei, wenn Ihr die Stadt besucht. Ihr werdet es ganz sicher nicht bereuen! Vom Biergarten und von der Fensterfront aus habt Ihr einen genialen Blick über den Hafen.

Anschließend ging es für uns noch in den Szenebezirk Södermalm. Meine Kamera war zu diesem Zeitpunkt schon im Rucksack schlafen gegangen. Einen kleinen Einblick in die Schwedische Hauptstadt bekommt man beim Stöbern in meiner am 25. Juni 2018 entstandenen Bildergalerie aber dennoch, finde ich. In diesem Sinne: „Walk in peas!“

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