Das Schloss (schwedisch „Slott“) von Kalmar ist bereits 800 Jahre alt. Sein heutiges Aussehen erhielt es im 16. Jahrhundert. Damals wandelten die Wasa-Könige Johann III., Erich XIV. und Gustav die ehemals mittelalterliche Festung in einen Renaissance-Palast um.

1180 war es ursprünglich als Kastel (Verteidigungsturm) erbaut worden. Schloss Kalmar spielt in der Schwedischen Geschichte durchaus eine Rolle. Unter anderem wurde hier 1397 die Kalmarer Union begründet. Heute ist dass Slott das am besten erhaltene Renaissance-Schloss Nordeuropas.

Kalmar liegt in Småland

Die Stadt Kalmar und das gleichnamige Schloss liegen in der Provinz Kalmar Län innerhalb der historischen Provinz Småland direkt am Kalmarsund. So wird der Teil der Ostsee zwischen Öland und dem Glasricket („Glasreich“ – Heimat der Glasbläser in Schweden) genannt.

Der Name stammt aus dem Altschwedischen und bedeutet soviel wie „Steingrund“. Bei Ebbe kann man von der Ölandbrücke aus die Steinbänke am Grunde des Sundes sehen. Man vermutet, dass die alten Seefahrer der Stadt ihren Namen gaben.

Fahrradwege und Strandleben

Noch heute bestimmt die Natur das Bild der Gegend. Rund um das Schloss kann man zahlreichen Wasservögeln, Fröschen und Kaninchen begegnen. Sie zeigen sich von sommerlichen Besuchern gänzlich unbeeindruckt.

Sehenswürdigkeiten der Stadt sind, neben dem Slott, der Dom, die bunten Tripp Trapp Trull Häuser und die gemütlichen, kleinen Gässchen der Altstadt. Für viele Touristen ist Kalmar besonders attraktiv, da es über einen Flughafen verfügt. Wir für unseren Teil erfreuten uns am wunderschönen Campingplatz, dem Strandbad und den tollen Fahrradwegen.

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Quellen: Wikipedia, kalmarslott.se