„Und, was machst Du am Wochenende?“ – die logische Antwort war für mich dieses Mal „Ich gehe in den Wald“. Mein Fazit nach erfolgreicher Umsetzung dieses Plans: Das sollte ich häufiger tun!

Ganz ehrlich: So ein Tag im Wald kann wirklich niemandem schaden. Ob man dabei Fotos macht, Müll aufsammelt oder einfach nur glücklich vor sich hinwandert, bleibt jedem selbst überlassen.

Es muss nicht immer gleich der Teutoburger Wald sein. Rund um die Ballungsgebiete gibt es zum Glück noch ein paar wunderbare Wälder. Einer davon ist der Waldpark Marienhöhe beim Sülldorf (Hamburg). Genau dorthin hat es uns gestern verschlagen.

Eine kleine Auszeit beim Tag im Wald

Auf unserem Weg durch den Wald sind wir nur ein paar vereinzelten Fußgängern begegnet – raus aus dem Trubel der Großstadt also und einfach mal abschalten. Eigentlich sollte man sich das jede Woche für ein paar Stunden gönnen. So viel gehört nicht dazu: Schuhe an und ab in die S-Bahn oder aufs Fahrrad und ab in die Natur.

So ein Besuch im Wald hat eine durchaus positive Wirkung auf die Stimmung und das Wohlbefinden. Es gibt einem einfach ein gutes Gefühl, unter dem grünen Blätterdach zu wandeln, die frische Luft zu genießen und hier und da einem Wildtier zu begegnen. Der Alltagsstress lässt nach und man kann einfach mal den Geräuschen der Natur lauschen.

Nicht ohne Grund gibt es sogar einige Therapeuten, die auf den gesunden Effekt des Waldes auf den menschlichen Geist setzen und die Sitzungen mit ihren Patient*innen  zwischen Bäumen abhalten. Ich für meinen Teil kann auf jeden Fall sagen, dass ich mich trotz der fiesen Erkältung, die mich im Moment im Griff hat, schon ein kleines bisschen besser fühle