Spricht sich ein Geheimtipp herum, kann es passieren, dass er bald in aller Munde ist. Genau so war das auch
mit Vincent Vegan. Und das ist gut so. Heute kennt jeder die kreativen Veganer, die ihren Siegeszug mit einem Foodtruck antraten. Seitdem hat sich einiges getan. Als Fan der ersten Stunde durfte ich beobachten, wie sich das Lauffeuer verbreitete.

Die Erfolgsgeschichte begann vor nunmehr fünf Jahren, als sich der Gründer, Unternehmensberater Christian
Kuper, die Sinnfrage stellte. Für ihn war schnell klar, dass er die vegane Lebensweise bekanntmachen wollte.
Vincent Vegan war geboren.

Vincent Vegan – Die Erfolgsgeschichte

vincent-veganSchon mit den ersten Schritten zeichnete sich Erfolg ab. Christian Kuper wollte sein Konzept prüfen und setzte auf das Foodtruck-Prinzip. Auf der Straße kam der Truck gut an und bei einer Fernsehsendung gewann er dann auch noch bei einem Startup-Vergleich. Das weckte das Interesse von Joey’s Pizza Gründer Carsten Gerlach, der fortan mit ins Geschäft einstieg.

Die Foodtrucks

Mit Hilfe von Crowdfunding gelang es den beiden, neues Kapital zu sammeln. Indes wurden die Schlangen vor dem Truck immer länger. Ein zweiter musste her. Festivals wurden bereist, auf keiner Veranstaltung in Hamburg durfte Vincent fehlen, die Nachfrage wurde immer größer. Nach harter Arbeit, dem Verlust eines Trucks durch einen Unfall und einem steilen Aufstieg, tourten ab 2016 insgesamt drei Trucks durch Hamburg. Die Aufträge hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als verdoppelt.

Ständig werden neue Mitarbeiter gesucht, Vincent Vegan wächst und wächst. Über einen Tourplan auf der Homepage* der Foodtrucker können die Fans die Wagen verfolgen. Getourt wird inzwischen nicht mehr nur in Hamburg, auch verschiedene vegane Events und einige Musikfestivals im norddeutschen Raum werden angefahren.

Rock ’n‘ Roll – Vincent Vegan on tour

vincent-veganVincent Vegan sieht sich als Straßenkind. „On the road“ ist das Zuhause der rebellischen Burgerbrater, an Stil fehlt es dabei nie. Von der Speisekarte im Wagen bis zu den Servietten ist alles perfekt durchgestylt. Den Mitarbeiter*innen auf den Trucks ist es immer wichtig, nicht nur gutes Essen sondern auch positive Stimmung zu verteilen. Man merkt, dass sie Spaß bei der Arbeit haben und das steckt an und spricht sich herum.

Mit Sicherheit ist das ein großer Treiber in der Erfolgsgeschichte. Bei Vincent zieht keiner lustlos die Pommes aus der Fritteuse. Hier wird gelacht, geschnackt und gerockt. Das Angebot auf den Trucks reicht von der leckersten Currywurst der Stadt in über die verschiedensten Burger bis hin zu verboten guten Süßkartoffelfries. Dazu gibt es selbstgemachte Saucen, die man seit einiger Zeit auch für zu Hause erstehen kann.

Vincent Vegan – The Base

vincent-vegan2015 hatte sich Vincent Vegan dann ein weiteres Standbein erarbeitet: Das Pop-up „The Base“ im Herzen von Hamburg Altona fungierte bis 2017 nicht nur als Heimathafen der Foodtrucks, sondern wurde zwischenzeitlich auch zum festen Anlaufpunkt für Vincent Fans. Jeden Sonntag gab es hier das größte vegane Brunchbuffet von Hamburg.

Gereicht wurden in der Base Gerichte für jeden Geschmack, Kuchen, Rührtofu, scharfe Linsen, Aufschnitt, verschiedene Brote, Salate, Snacks und natürlich auch die legendäre Currywurst. Dazu konnte eine Kaffeeflatrate gebucht werden, die den Wunsch, gemütlich zu verweilen, noch verstärkte. Jeden Donnerstag ab 17 Uhr gab es in der Base „Delicious Vegan Pizza“. In gemütlichem Ambiente wurde gegessen, geklönt und Musik gehört.

Durch das Pop-Up konnte die Bekanntheit noch weiter ausgebaut werden. Seit 2016 kann man sich das leckere Vincent Vegan Essen nun auch über zwei verschiedene Lieferketten in Hamburg direkt nach Hause liefern lassen. Der stationäre Verkaufsstand am Millerntor-Stadion gehört bei den St. Pauli Spielen außerdem schon fest zum Programm.

Vincent Vegan goes Berlin – neue Erfolge

vincent-veganNachdem dem großen Erfolg der Base in Altona, gibt es inzwischen, neben dem im Millerntor Stadion noch drei weitere feste Stände. Einer davon in der Berliner East Side Mall und zwei weitere in Hamburg (Einkaufszentrum „Mercado“ in Altona Ottensen und „Europa Passage“ in der Neustadt). Alle drei werden gut frequentiert und erfreuen sich nicht nur unter Veganer*innen großer Beliebtheit. Da neue Konzept „feste Stände in Foodcourts“ geht also voll auf.

Das erklärte Ziel der Vincent Truppe ist es, die erste vegane Fast-Food-Kette der Welt zu werden. Ein stabiles Fundament ist bereits vorhanden. Ich wünsche weiterhin viel Erfolg! Mahlzeit!

Wer Vincent Vegan noch nicht kennt oder mal wieder vorbei schauen möchte, findet hier die Homepage.

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Fotos: Vincent Vegan

Hinweis: Dieser Artikel ist bereits 2016 erschienen. Ich habe ihn ein bisschen aufgehübscht und aktualisiert.