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    "Do No Harm" – Das neue Album von Arvensis

    Interview mit Dani Laubscher

    Interview von Anne
    15.10.2021 — Lesezeit: 3 min
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    Vor ein paar Tagen, schrieb mir Dani von Arvensis, um eine gute Nachricht mit mir zu teilen: "Mein neues Album 'Do No Harm' ist fertig!" Ich habe meine Chance ergriffen und Dani ein paar Fragen dazu gestellt, um unser Interview von November 2020 fortzuführen.

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    TW: Psychische Gesundheit, Angst, Selbstverletzung

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    Anne: Gratulation zu Deinem neuen Album "Do No Harm"! Wie lange hast Du gebraucht, um die Platte aufzunehmen?

    Dani: Grob geschätzt ist es das Material von drei Jahren, einiges davon ist neuer, einiges hatte ich schon länger auf Lager.

    Anne: Hast Du das Album alleine aufgenommen oder hat Dich beim Pre-/Recording, Mixing und Mastering jemand unterstützt?

    Dani: Ich bin ganz alleine für das Pre-/Recording, Mixing und Mastering verantwortlich!

    Anne: Was ist die Geschichte von "Do No Harm"?

    Dani: Es ist die Geschichte meines Lebens. Es geht um unsere Gegenwart und die Zukunft. Aber vor allem um diesen Moment. Das Hier und Jetzt. Ich denke, das ist die Geschichte vieler Menschen.

    Anne: Dann spiegelt "Do No Harm" die aktuelle Phase Deines Lebens und der Welt wider?

    Dani: Ja, absolut! Die Musik steht symbolisch für die aktuelle Phase meines Lebens und ich denke auch, dass sie die Welt ziemlich genau widerspiegelt.

    Anne: Wie geht es Dir im Moment? Das letzte Mal, als wir uns unterhalten haben, hast Du mir erzählt, dass Du eine Zeitlang ganz schön zu kämpfen hattest. Deine aktuellen Social Media Posts sind alle ziemlich positiv. Das ist wunderbar, wenn man bedenkt, was für anstrengende Zeiten die meisten von uns in den letzten Monaten durchlebt haben. Es hebt immer meine Stimmung, wenn ich Geschichten von Menschen lesen, die ihr Leben in vollen Zügen genießen. Geht es Dir besser? Was hat sich verändert?

    Dani: Mir geht es heute sehr viel besser. Ich habe das Gefühl, dass es mit meinem Leben aufwärts geht. Insgesamt würde ich sagen, dass ich eine positivere Person geworden bin. Trotz des täglichen Kampfes mit meiner psychischen Gesundheit. Ich habe mein ganzes Leben lang damit zu tun gehabt, aber in meinen Zwanzigern hatte ich das Gefühl, dass es schlimmer wird. Es kann einen wirklich runterziehen, aber ich versuche, die Angst nicht meinen Alltag bestimmen zu lassen. Ich habe das Gefühl, dass ich einiges geschafft habe.

    Diesen Sommer hat mich die Natur zu einer allumfassenden Göttin geführt. Ich habe es nur nicht gleich realisiert. Das Resultat daraus ist, dass ich mich als Person verändert habe. Ich habe das Gefühl, ein besserer Mensch zu sein und mein Leben ist besser geworden.

    Ich bin mir nicht sicher, wo ich ohne die Hilfe der Natur heute sein würde. Eines kann ich aber ganz klar sagen: "Do No Harm" würde nicht existieren.

    Anne: Vielen Dank, dass Du Dein Herz öffnest und so offen über diese Themen sprichst! Das bedeutet mir wirklich sehr viel!

    Möchtest Du mir noch etwas über das Album erzählen, dass ich nicht verpassen sollte? Hast Du einen Lieblingssong?

    Dani: Vielen Dank, dass Du mir die Möglichkeit gibst, darüber zu sprechen! Es bedeutet mir sehr viel!

    Die Message von "Do No Harm" ist: Verletze niemanden – auch nicht Dich selbst. Das ist der Lebensgrundsatz, an den ich mich zu halten versuche.

    Mein Lieblingsstück ist eindeutig "The One Thing Left". Es ist der letzte Track auf dem Album. Ich wollte mit den Lyrics eine starke Message senden: "Here I stand: No! Here I stand. The Spirit's alive – I couldn't believe it! I always believe the worst! The only the left the Goddess is here!" ("Hier stehe ich. Der Geist lebt – Ich konnte es nicht glauben! Ich habe immer das Schlimmste geglaubt. Die einzig wahre Göttin ist hier!") Diese Nachricht bedeutet mir alles.

    Anne: Vielen Dank für Deine Antworten und natürlich für das wunderbare neue Album! Ich wünsche Dir viel Erfolg damit!

    Dani: Danke, dass Du mir die Möglichkeit gibst, mein Album ins Rampenlicht zu stellen. Für mich ist diese Veröffentlichung das Wichtigste, was ich jemals erreicht habe.

    Fakten über das Album

    "Do No Harm" besteht aus 50 Tracks. Die Spielzeit beträgt 2 Stunden und 57 Minuten. Die Platte wurde 364 Tage nach dem Vorgänger "AXIS" veröffentlicht. Arvensis feiert damit zehn Jahre Musik-Produktion und wie meinte Dani:

    "Wie könnte man ein so wichtiges Jubiläum besser feiern, als mit der Veröffentlichung einer Platte wie 'Do No Harm'!"

    Ich habe mich mit Dani auch über das Leben und das letzte Arvensis Album "AXIS" unterhalten. Das Interview vom 17. November 2020 findet Ihr hier.

    Arvensis – "Colliding Over, Again"

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