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    Duvel

    Die Post-Punk-Überraschung aus Norwegen

    Review von Anne
    02.08.2021 — Lesezeit: 1 min
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    Liebt Ihr guten Post-Punk im Stil von Siouxsie and the Banshees und Savages? Dann solltet Ihr der neuen Platte von Duvel auf jeden Fall eine Chance geben. Die Band aus Oslo hat es am 2. Juli veröffentlicht.

    Das selbst betitelte Album besteht aus neun sehr unterschiedlichen Songs. Drei Jahre nach ihrem vielversprechenden Debüt "Attempts At Speech" ist es eine tolle Überraschung.

    Duvel sind ab sofort mit einem Keyboarder unterwegs

    Duvel – "Duvel"

    Erschienen ist der Langspieler genau wie "Sult" von Kollapse auf Fysisk Format. Ursprünglich gegründet haben das Projekt Zacharias Flaathe (Bass), Brage Lindebrekke (Schlagzeug) und Jack Holldorff (Gitarre und Gesang) 2017. Mit dem Eintritt von Kaspar Nikolaisen Hegre (Keyboards) im Anschluss an das erste Album wurde am Sound gefeilt. Die Keyboards sorgen hier und da für spannende MGMT-Momente und auch My Bloody Valentine meine ich rauszuhören. Für die Shoegaze- und Indietronic Liebhaber⋆innen unter Euch ist also auch was geboten.

    Insgesamt klingt "Duvel" schön aufmüpfig und zugleich gefühlvoll und durchdacht. So fühlt sich stylischer 80ies angehauchter Sound mit der richtigen Dosis Spontanität an. Obendrauf gibts neben Punk-Attitüde auch einen guten Touch Glamour. Vocalist Jack hat sich übrigens schon beim ersten Hördurchgang in mein Herz gesungen.

    Die Songs sind kurz, prägnant und dennoch vielseitig und gut komponiert. Mein Favorit ist bisher das Stück "U". Ob das am Klavier liegt?

    Aufgenommen haben Duvel ihr neuestes Werk mit Morten Øby. Er hat "Duvel" auch abgemischt. Hört mal rein, es lohnt sich wirklich! Falls Ihr Euch das gefragt habt: "Duvel" ist nicht nur der Name für ein Belgisches Bier, es ist auch das norwegische Wort für Teufel.

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