Die Ozeane beherbergen Milliarden von Lebewesen. Doch ihre natürlichen Habitate sind bedroht: Klimawandel, Plastikflut, Umweltverschmutzung, gnadenlose Überfischung und Ölbohrungen sorgen dafür, dass ihre Lebensräume immer weiter schrumpfen.

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Greenpeace produzierte jetzt gemeinsam mit dem Animationsstudio Aardmann (unter anderem bekannt für „Wallace & Gromit“ und „Shaun das Schaf“) den Kurzfilm „The crisis in our oceans“.

Eine Meeresschildkröten-Familie auf der Reise

Der emotionale Kurzfilm berichtet von einer Meeresschildkröten-Familie. Auf ihrer gewohnten Heimreise ergeht es ihnen anders als sonst. Das Meer hat sich verändert – Gefahr droht.

Meeresschildkröten sind von der Zerstörung des Lebensraums Ozean besonders betroffen. Bereits sechs von sieben Arten stehen kurz vor dem Aussterben.

Schnelles Handeln ist gefragt

Greenpeace möchte mit dem Clip nicht nur darauf hinweisen. Vor allem auch die Tatsache, dass der Klimawandel im Wasser schneller voranschreitet, als zu Lande und dort immer mehr Opfer fordert, steht im Mittelpunkt. Es ist wichtig, die Lage immer wieder zu thematisieren. Nur durch schnelles Handeln, das Bekämpfen der Ursachen und den Ausbau der Meeresschutzgebiete können wir den Bewohnern der Ozeane helfen.

Zusammen mit dem 1,5-minütigen Film hat Greenpeace eine Petition veröffentlicht. Die Aktion soll die Regierungen dazu auffordern, sich für die Einrichtung von Meeresschutzgebieten einsetzen. Sie kann hier mitgezeichnet werden.

„The crisis in our oceans“ teilen

Auf Youtube wurde „The crisis in our oceans“ bisher mehr als 28.000 mal aufgerufen. Die Kommentare darunter zeigen die tiefe Betroffenheit der Menschen. Hier ein Beispiel:

„Das ist buchstäblich das traurigste Video aller Zeiten. Ich möchte um jeden Preis helfen und ich tue, was ich kann. Wir brauchen dringend Maßnahmen der Regierungen und der Mächtigen der Welt! Es frustriert mich sehr, dass nicht viel mehr getan wird, auch in Hinblick auf die Waldbrände in Australien. Es ist so wichtig, dass das gezeigt wird.“

Wenn auch ihr helfen wollt, könnt Ihr die Petition unterschreiben und das Video teilen. Am besten ist es natürlich, wenn jeder von uns die Menschen in seinem Umfeld bei jeder sich bietenden Gelegenheit darauf aufmerksam macht, was wir unserem Planeten mit unserem ausufernden Lebensstil antun. Und wir vor allem selbst auf unser Konsumverhalten achten und es jeden Tag hinterfragen. Jeder kann etwas tun und viele Menschen, die viele kleine Schritte machen können hoffentlich eines Tages große Schritte bewirken.

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