Negativität ist etwas Fieses. Sie hält einen am Boden, bremst die Kreativität und kann im schlimmsten Fall für ziemlich miese Stimmung sorgen. Zeit, sie ein für alle Mal loszuwerden.

Doch wie zur H…. soll das funktionieren? Klar, vorgenommen hat man sich das ja schon das ein oder andere Mal. Aber wie legt man sie wirklich ab?

Negativität ist unattraktiv

Genau darüber habe ich mir ein paar Gedanken gemacht. Folgende Schlüsse habe ich aus meinen Überlegungen und meiner Recherche gezogen:

  • Negativität ist unattraktiv.
  • Schlechte Laune ist ansteckend.
  • Negative Gedanken wirken sich auf die Stimmung aus.
  • Vom Nörgeln ändert nichts.

Um der Abwärts-Spirale der schlechten Stimmung zu entkommen, habe ich ein paar Hilfestellungen gesammelt. Mir persönlich helfen sie dabei, mir meiner Negativität bewusst zu werden. Sobald sie wieder in mir hochsteigt, versuche ich mich damit zu beschäftigen.

Wenn Fluchen nicht hilft

Negativität

Es kann nicht immer alles eitel Sonnenschein sein…

Wenn es mit einmal kräftig fluchen nicht getan ist (ja, das kann wirklich ab und zu Wunder bewirken!) und ich danach immer noch eine graue Wolke über dem Kopf habe, versuche ich sie wieder zu verinnerlichen.

Natürlich kann nicht immer alles eitel Sonnenschein sein. Trotzdem haben wir nur diese eine Zeit auf der Welt und während ihr sollten wir es uns so gut wie möglich gehen lassen. Das klappt am besten mit guter Laune und positiver Energie. Wenn Du ihr eine Chance geben möchtest, könnten Dir  die folgenden zehn Punkte helfen.

  1. Miese Stimmung ist ansteckend

    Es heißt ja, dass man der Durchschnitt der Menschen ist, mit denen man sich umgibt. Sprich: wenn jemand ständig negative Stimmung verbreitet, übernimmt man sie. Trotzdem solltest Du das Problem natürlich nicht als Erstes bei den anderen suchen. Außerdem: Gute Laune ist noch viel ansteckender. Es ist doch ein ziemlich schöner Gedanke, Menschen aus einem Stimmungstief zu holen, oder?

  2. Dankbar sein

    Mal im Ernst: hast Du es schon mal mit Dankbarkeit versucht? Was erstmal wie ein Vorwurf klingt, hat etwas für sich. Überleg mal, wie gut Du es hast. Dreimal am Tag eine Malzeit. In Deiner Heimat herrscht Frieden. Du hast ein Dach über dem Kopf, das nicht von Naturkatastrophen bedroht ist. Deine Freunde haben immer ein offenes Ohr für Dich und Du hast jederzeit Zugang zu Kultur und Bildung. Das ist ziemlich toll, oder?

  3. Arbeite an deinem Selbstbewusstsein

    Wer sich selbst gut findet, ist seltener unglücklich. Hör am besten direkt auf, darüber nachzudenken, wie andere Dich finden. Was interessiert es Dich, was eine wildfremde Person über Dich denkt? Du bist wunderbar – genau wie Du bist.

  4. Erlaube Dir, Du selbst zu sein

    Du bist echt ne Marke! Deine Stärken und kleinen Macken machen Dich zu jemand ganz Besonderem. Du kannst stolz auf Dich sein, liebenswerter Mensch, Du!

  5. Gönn Dir einen Tapetenwechsel

    Negativität

    Du musst nicht immer gleich in die Ferne schweifen…

    Seit Tagen regnet es nur. Die Fenster müssten schon längst mal wieder geputzt werden und der Nachbar hört schon wieder laut Eurodance-Kacke. Soll ich Dir was sagen? Das macht alles überhaupt nichts. Pack ein paar Sachen in Deinen Rucksack, zieh die Schuhe an und setz Dich in die Bahn. Es muss nicht immer ein teurer Städtetripp übers Wochenende oder ein Besuch im Wellness-Tempel sein. Erkunde einfach mal einen Stadtteil, in dem Du noch nie warst oder mach einen Spaziergang um den Baggersee. Auch kleine Abweichungen vom Tagesplan können Dir einen wertvollen Perspektivenwechsel bieten.

  6. Beweg Dich

    Bewegung macht glücklich. Egal, ob Du im Fitness-Studio das Laufband abnutzt, beim Yoga schwitzt, schwimmst, oder ein paar Purzelbäume auf dem Teppich machst: wenn Du Dich bewegst, schüttet Dein Körper Endorphin aus. Das Glückshormon sorgt für gute Stimmung und gibt dem Selbstbewusstsein Auftrieb.

  7. Vergleich Dich nicht mit anderen

    Geht es Dir auch so? Promis im Fernsehen, Arbeitskolleg*innen, Freund*innen, Trainer*innen, die Verkäuferin aus der Modeboutique, der Lehrer in der Abendschule. Die Liste der Menschen, mit denen wir uns vergleichen, ist lang. Doch: was bringt es uns? Jeder Mensch ist anders und das ist auch gut so. Das Thema hatten wir doch gerade schon, oder?

  8. Hör auf Dich

    Tut es Dir gut, wenn Du zu dieser Veranstaltung gehst? Eigentlich hast Du gar keine Lust, aber Dein bester Kumpel meinte, da muss man dabei gewesen sein. Die Bahn ist eigentlich schon ziemlich voll – vielleicht lohnt es sich, die fünf Minuten zu warten, bis die nächste kommt? Hör auf Dein Inneres und trau Dich, Entscheidungen zu treffen, die zu Deinem Wohlbefinden beitragen. Du wirst sehen, Deine Stimmung verbessert sich.

  9. Mach Schluss

    Negativität

    Erfreue Dich an schönen Dingen…

    Der Sprachlehrer vergreift sich immer wieder im Ton und beleidigt Dich? Dein Kumpel ignoriert Deine Bedürfnisse und setzt seinen Kopf durch? Dein Job sorgt für schlaflose Nächte? Du wolltest schon immer lieber in einer belebten Großstadt wohnen? Was hindert Dich daran, einen Schlussstrich zu ziehen? Schmiede Dein Glück, solange es heiß ist!

  10. Schalte um

    Jeden Abend läuft im Fernsehen die Nachrichtensendung. Jeden Abend gibt es schlechte Nachrichten. Versteh mich jetzt nicht falsch: es ist natürlich wichtig, informiert zu bleiben. Aber gönn Dir mal eine Auszeit. Mach den Fernseher aus und widme Deine Zeit einem guten Roman. Und schalte auf einen Spielfilm um. Vielleicht tut es Deiner Stimmung gut, wenn Du tagsüber mit den neuesten Nachrichten versorgst und Abends etwas tust, das vor dem Zubettgehen nicht nochmal für einen Aufleger sorgt?

Lebe im Hier und Jetzt

Hand auf’s Herz: grübelst Du manchmal über die Vergangenheit? Den Streit letzte Woche? den Fehltritt in der Schulzeit? So hart es klingt, aber: was passiert ist, ist passiert. Du kannst die Uhr nicht mehr zurückdrehen. Konzentrier Dich auf die Gegenwart, dann passiert Dir in Zukunft seltener etwas, das für negative Stimmung sorgt.

Ich gebe zu, es ist nicht einfach, seine Negativität abzulegen. Es gelingt nicht immer und wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst. Trotzdem kann es eine Menge bringen, daran zu arbeiten. Wir selbst haben die Macht darüber, wie wir unseren Alltag angehen – positiv, obwohl auch mal was schiefgeht oder negativ mit einer grauen Wolke über dem Kopf.

Es ist schon wieder einer dieser Tage. Mittelfinger-Mittwoch oder noch schlimmer: ein Montag, wie er im Buche steht. Da lässt sich jetzt sowieso nichts mehr dran ändern. Doch! Kopf hoch und freu Dich auf den Abend!

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