Foto: cardamonchai 3/2012

Schmuckaufbewahrung selber basteln

Heute widme ich mich mal einem ganz neuen Thema: Der Bastelei.

Vor Kurzem kam ich mit zwei Freundinnen über ein Soziales Netzwerk ins Gespräch über ein Luxusproblem: Wo bringe ich meinen Modeschmuck unter? Am besten so, dass ich ihn immer sehen und nicht jedes Mal lange graben muss, oder gar vergesse, dass das ein oder andere Teil existiert, weil es irgendwo ganz unten in einem Kistchen liegt?

3 Lösungen

Eine der beiden, Hoochi hatte ein Foto ihrer Lösung gepostet, was Desi und mich natürlich dazu anregte, ihr auch von unseren „Schmuckvariationen“ zu berichten.

Fotos waren schnell geschossen, die Idee für einen Blogeintrag liegt auf der Hand.

Kommen wir zuerst zu Hoochis Lösung: Ein einfacher Hasendraht ziert nun ihr Badezimmer, der sich nach und nach mit Ohrringen, Haarreifen, Ketten und vielen weiteren herrlichen kleinen Unnötigkeiten füllt. Eine sehr edel anmutende Lösung, wie ich finde, die rein gar nichts von einem Hasenstall hat:

Foto: Hoochi 4/2012

Foto: Hoochi 4/2012

Als nächstes folgt ein Bild von Desis Kreativlösung: Sie hat Schwämmholz gesammelt und es mit kleinen Bildernägeln versehen, an denen sie ihre Schätze aufgehängt hat:

Foto: Desi 4/2012

Foto: Desi 4/2012

Zuletzt noch zu meiner Variante der Schmuckaufbewahrung: Als ich vor einiger Zeit noch gekellnert habe, habe ich Champagnerkorken gesammelt, die ich dann mit einer Laubsäge in Scheiben geschnitten und auf einen Bilderrahmen geklebt habe. In diese Platte lassen sich nun schön alle Ohrringe und Broschen pieksen, für alles andere suche ich allerdings im Moment noch eine perfekte Lösung.

Foto cardamonchai 4/2012

Foto cardamonchai 4/2012

Was gibt es sonst noch für Aufbewahrungsmöglichkeiten? Habt ihr Tipps? Habt ihr vielleicht noch was viel tolleres gebaut? Ich freue mich auf jeden Fall auf Fotos, die ich gerne nachträglich in diesem Artikel posten werde, genau so natürlich über Kommentare mit „Montageanleitungen“.

Song des Tages

Zaz – Ton Rêve

Nachtrag am 26.04.2012

Hier ist, sie, die heiß ersehnte Bastelanleitung für Hoochis „Schmuckhängedings“. Viel Spaß beim Lesen und beim Nachbasteln!

„Und nun meine Damen, die Bastelanleitung. Ich gehe von den Materialangaben meines Dingens aus.

Hasendraht
2 Dübel
2 Haken
Zange
Bohrmaschine
Bohrer

Hasendraht ausrollen und gerade biegen. Am besten man stellt schwere Gegenstände darauf, dann geht es besser.
Je nach Größe des gewünschten Schmuckhängedings dann den Hasendraht abzwicken. Ich habe 2 Bahnen genommen. Danach die 2 Bahnen miteinander befestigen. das habe ich gemacht, indem ich die einzelne Drähte bei beiden Bahnen, die Hochkant verlaufen, abgezwickt habe. Außerdem sollte man noch die wagrechten Drähte abzwicken. Also bei Bahn Nummer 1 jeden 1., 3., 5., usw. und bei Bahn Nummer 2 jeden 2., 4., 6.

Anschließend habe ich beide Bahnen nebeneinander gelegt und die Drähte, die nun wegstehen um die andere Bahn herum umgebogen. Somit hatte ich nun einen großen Hasendraht.

Dann habe ich in der Mitte ein Loch heraus gezwickt und oben des Loches dann wieder Drähte abgezwickt und nach oben gebogen (um Ketten und Haarbänder hin hängen zu können). Dasselbe habe ich am unteren Rand des Drahtes auch gemacht, um dann Armreifen, Uhren etc. hin hängen zu können. Allerdings muss man beim Hochbiegen der Drähte aufpassen, denn sie brechen leicht ab. Löcher in die Decke bohren, Dübel rein, Haken rein und Schmuckhängedings in die Haken einhängen. FERTIG!!!“