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    "The death of Death"

    Das neue Album von Playgrounded

    Review von Anne
    10.02.2022 — Lesezeit: 2 min
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    "The death of Death"

    Das neue Playgrounded Album "The death of Death" ist eine Studie der Einheit der Gegensätzlichkeiten. Es handelt von der Offenlegung widersprüchlicher Aspekte der Realität und soll ein Ausdruck ihrer Beziehung zueinander sein. Die Platte erscheint am 18. März und verdient defintiv Aufmerksamkeit.

    Die erste vorausgekoppelte Single trägt den Namen des Albums. Der Clip dazu entstand in Zusammenarbeit mit Regisseur Dimitris Anagnostou und Kameramann Yannis Karabatsos. Das Duo erschuf bereits den preisgekrönten Kurzfilm "Mare Nostrum", für das Sänger Stavros die Musik komponierte.

    "The Swan" und "The death of Death" heißen die ersten Vorauskopplungen

    Michael Kotsirakis von Playgrounded erzählte gegenüber Pelagic Records:

    "Dimitris hatte die Idee, eine Art Bewegungsstudie mit frühen Kinotechniken zu realisieren – inspiriert von der dialektischen Lyrik von Orestis, die die beiden anschließend ins Drehbuch für das Videos aufnahmen. Yannis düstere Bilder tun ihr übriges und erforschen die Bewegung in Widersprüchen aus schwarz und weiß, klarer Richtung und Diffusion, Entfremdung und Kampf, Stille und Leben."

    Die zweite Vorauskopplung namens "The Swan" könnt Ihr auch schon hören. Sie hat am 8. Februar das Licht der Welt erblickt.

    Insgesamt sind sechs Stücke drauf auf "The death of Death" – eines tiefgründiger als das andere. Beim Hören der Platte als Gesamtes, fiel mir der ausgeprägte Spannungsbogen auf, der sich nicht nur durch die einzelnen Tracks, sondern durch das gesamte Album, vom ersten Ton des ersten Songs "The Swan" bis zum Schlussakkord des letzten Tracks "Our Fire", zieht. Es ist also durchaus empfehlenswert, nicht nur einzelne Stücke, sondern bei Gelegenheit auch mal das Gesamtwerk zu genießen. Die griechische Band, die den Großteil ihrer Zeit im niederländischen Haarlem verbringt, hat da wirklich etwas Besonderes erschaffen – ihre Leidenschaft am Komponieren kann man förmlich spüren.

    Die Leidenschaft fürs Komponieren

    Playgrounded – "The death of Death"
    Playgrounded – "The death of Death"

    Eingängige Riffs und Melodien liegen über einem vielschichtigen Geflecht durchdachter Rhythmus- und Synthesizer-Welten. Das sorgt für ein meisterhaftes, progressives Gesamtbild – harmonisch, schön und abwechslungsreich. Oder wie Orestis es beschreibt:

    "Die kürzesten Klangeinheiten werden zu ausgedehnten Themen. Stetige rhythmische Parts interagieren mit instabilen Parts. So wird aus Lärm Ton und Melodie. Klangkörner sammeln sich zu Massen, Massen lösen sich in ein einziges Gebilde auf. Mit jeder Wiederholung kommt die Veränderung."

    Die Aufnahmen fertige Nikos Michalodimitrakis in den MD Recording Studios an. Das Mixing machte Christer André Cederberg in Kristiansand. Der Norweger hat unter anderem auch schon mit Anathema und Leprous zusammengearbeitet. Um das Mastering kümmerte sich George Tanderø, der auch die Musik von Madrugada und Satyricon bearbeitet, in Oslo.

    Ein beeindruckender Background

    Playgrounded – "The death of Death"
    Playgrounded – "The death of Death"

    Der Background der Band ist ziemlich spannend: Produzent und Haupt-Songschreiber Orestis Zafeirou studierte am Königlichen Konservatorium von Den Haag Sonologie – die Lehre des Tons. Seine Ausbildung konzentrierte sich auf elektronische Musik und Produktionsforschung. Nebenbei arbeitete er in einer Synthesizer-Fabrik. Sänger und Co-Producer Stavros Markonis absolvierte sein Studium am Amsterdamer Konservatorium. Sein Name dürfte Euch möglicherweise schon mal begegnet sein: Er ist ein preisgekrönter Komponist für Filmmusik. Bassist Odysseas Zafeiriou und der Gitarrist Michael Kotsirakis sind Computeringenieure. Schlagzeuger Giorgos Pouliasis besuchte das Rotterdamer Konservatorium. Er ist Schlagzeuglehrer und hat sich in Griechenland und den Niederlanden einen Namen als Studiomusiker gemacht.

    Playgrounded machen bereits seit 15 Jahren zusammen Musik und haben schon die ein oder andere gemeinsame Tour hinter sich. Die Band gründeten sich im Jahr 2007. Unter anderem spielten sie Konzerte mit Projekten wie Nine Inch Nails, Riverside und Anathema.

    Anhören und vormerken könnt Ihr das Album auf allen bekannten Musik-Plattformen. Pelagic hat die Links hier aufgelistet.

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