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    "Traversée"

    Die neue EP von À Terre

    Review von Anne
    31.01.2022 — Lesezeit: 2 min
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    "Traversée"

    À Terre haben ihre neue EP "Traversée" fertig. Sie erscheint am 21. Februar in digitaler Form. Die CD folgt am 14. März. Ich konnte es natürlich nicht erwarten, schon mal reinzuhören und möchte Euch die Platte hiermit empfehlen. Eine Hörprobe habe ich natürlich auch für Euch.

    Einigen von Euch dürften À Terre durch meine Vorstellung ihres letzten Tonträgers auf meiner Seite bereits bekannt sein. Die neue Platte hat es wieder ziemlich in sich – Ihr solltet sie also auf alle Fälle hören, egal, ob Ihr bereits überzeugte Fans seid oder noch ganz neu in der zauberhaft düsteren Welt der Band, die sich im Oktober des Jahres 2020 im französischen Aquitaine gründete.

    Inspiriert vom historischen Aquitanien

    À Terre – "Traversée" Cover (abstrakte Schwarz-Weiß-Zeichnung)
    À Terre – "Traversée"

    Die historische Region in der Südweststrecke Frankreichs, die an Spanien und den Atlantik grenzt, hatte großen Einfluss auf die fünf Bandmitglieder, die alle eine starke Verbindung zu dieser Gegend spüren. Die starken Kontraste der Landschaft, das ozeanische Klima und die Vielfalt der historischen und kulturellen Schätze Aquitaniens spiegeln sich in den drei Songs auf der neuen EP "Traversée" wider.

    Ihren charakteristischen Sound, den À Terre bereits beim Vorgänger "Notre Ciel Noir" geprägt haben, greifen sie auf dieser Platte wieder auf und heben ihn auf ein neues Level. Ihr harter und wundervoller Post-Metal lebt von intensiven und leidenschaftlichen Sphären voll hypnotischer Momente und Traumsequenzen.

    Sie selbst sagen über "Traversée":

    "In den Lyrics verbinden wir das Persönliche mit dem Universellen. Wir möchten unsere Hörer⋆innen zur Introspektion und zur Konfrontation mit dieser dunklen und melancholischen Seite, mit der wir alle von Zeit zu Zeit zu kämpfen haben einladen."

    Eine zwanzigminütige Reise

    Der Schritt in diese düstere und zugleich hochgradig romantische Welt gelingt schon mit den ersten Tönen auf "Traversée". Ich bin sofort mittendrin und habe die mystische und abwechslungsreiche Heimat der Stücke für die nächsten 20 Minuten vor meinem inneren Auge.

    Mir gefällt dieser Ausflug sehr gut und ich lasse mich gerne darauf ein, mich für ein paar Augenblicke in diesen nachdenklichen Raum zwischen den Welten zu begeben.

    Die insgesamt drei Songs sind mehr als authentisch. Für mich klingen sie offen, ehrlich und persönlich. À Terre geben etwas von sich preis, das die meisten Menschen für immer für sich behalten und öffnen damit die Tür für einen starken Moment der Ruhe und des Zusammengehörigkeitsgefühls.

    Heftige und energetische Parts werden von zarten Zwischenspielen abgelöst, die immer wieder zerfetzt und anschließend zurückgeholt werden. Das emotionsgeladene Spiel der Band macht nachhaltig glücklich und sorgt beim Hören für wohlige Schauer.

    Melancholie ist essentiell

    Melancholie ist eben ein wichtiger Teil des Lebens. Das wissen auch die erklärten Idole der fünf, die sich in Projekten wie Cult of Luna, Amenra, Year Of No Light, Deftones und Converge wiederfinden.

    Mit "Traversée" haben À Terre alles richtig gemacht – von der ersten bis zur letzten Note. Oder wie die Band selbst es formuliert:

    "Für unsere zweite Platte gehen wir tiefer in unser künstlerisches Projekt hinein – sowohl auf der persönlichen und musikalischen als auch auf der technischen Ebene."

    Die neue EP hat die Band in Rekordzeit aufgenommen – genau wie schon "Notre Ciel Noir", das von der Kritik in den höchsten Tönen gelobt wurde.

    Im Anschluss an den Erfolg von "Notre Ciel Noir" arbeiteten À Terre bei einem Aufeinandertreffen in der bekannten Musik Location Atabal in Biarritz gemeinsam mit Petit Fantôme und Jean-Michel Labadie von Gojira an ihrer Show. Auch dieser kreative Austausch und die gemeinsame Erfahrung flossen in die neue EP ein, die Ihr ab dem 28. Februar auf den bekannten Musik-Plattformen hören könnt.

    À Terre - "Cinquième Colonne"

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