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    Vegane Zero Waste Kosmetik ohne Plastik

    Die puremetics Basics stellen sich vor

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    Produkttest von Anne
    09.11.2021 — Lesezeit: 5 min

    Heute nehme ich mir mal die Zeit dafür, Euch ein Beauty-Label zu zeigen, das mich mit seinen veganen Zero Waste Kosmetik Produkten ziemlich überzeugt hat. Die Rede ist von puremetics – beim Start-up aus Isernhagen kommt grundsätzlich alles ohne Plastik aus. Klingt gut, oder?

    Meine derzeitigen Lieblingsprodukte von puremetics sind: das Dusch-Fluff, der Deo-Stick, das Shampoo-Pulver, die Gesichtspflege-Seife, die Duschseife und natürlich das Seifen-Säckchen. Wie das funktioniert, erzähle ich Euch gleich. Doch erstmal möchte ich Euch meine Beauty Lieblinge einzeln vorstellen.

    Dusch-Fluff

    Was auf meinen Bildern auf den ersten Blick aussieht, wie Eiscreme, ist das Dusch-Fluff. Es ist in meinen Augen eine perfekte Erfindung, um Euch die morgendliche Dusche zu versüßen. Ihr nehmt einfach einen guten Esslöffel voll mit unter die Dusche (am besten in einer Schale, damit sich der Karton nicht auflöst) und reibt Eure Haut nach Herzenslust damit ein. Es peelt und pflegt gleichzeitig, ist also Duschgel, Peeling und Bodylotion in einem. Hinzu kommt, dass es angenehm frisch duftet – ich bekomme davon richtig gute Laune. Von mir kriegt das Dusch-Fluff die volle Punktzahl auf der Genuss-Skala. Ihr habt meine klare Empfehlung. Das Dusch-Fluff gibt es in vielen verschiedenen Variationen. Die Sorten "Cotton", "Mandelmilch", "Limette" und "Feige Jasmin" könnt Ihr auch zusammen als Set kaufen. Ich habe die Sorte "Vibrant Seasalt" in Gebrauch.

    Deo-Stick "Coconut Cream"

    Im Gegensatz zu vielen anderen Deo-Produkten kommt der Deo-Stick "Coconut Cream" von puremetics komplett ohne Plastik aus. Die Karton-Hülle schützt den Stick perfekt und Ihr könnt ihn bequem mit dem Finger weiter nach oben schieben, wenn er sich abnutzt. Er duftet sehr dezent – Ihr könnt ihn also super mit Eurem Lieblings-Parfum kombinieren. Dafür wirkt er sehr gut. Auch nach einer langen Yoga-Session konnte ich keinen Schweißgeruch feststellen. Wenn Ihr also auf der Suche nach einem neutralen, verträglichen Deo seid und keinen unnötigen Müll machen wollt, solltet Ihr Euch den Deo-Stick "Coconut Cream" auf jeden Fall mal anschauen.

    Shampoo-Pulver

    Für das Shampoo-Pulver benutzt puremetics ein mildes, veganes Tensid. Hinzu kommen Kokos- und Macadamiabutter, die für beruhigende Pflege der Kopfhaut sorgen sollen. Sheabutter soll das Haar vor dem Austrocknen bewahren, Haferöl spendet Glanz und Feuchtigkeit.

    Ihr könnt das Shampoo-Pulver auf zwei verschiedene Arten verwenden: Entweder rührt Ihr es in einem kleinen Behälter an und gebt es so auf die Haare, oder Ihr schäumt es direkt in der Hand auf. Mit meinen Haaren, die im Moment wieder etwas länger sind, hat sich die erste Variante als praktischer erwiesen. Das Shampoo an sich finde ich klasse. Es wäscht die Haare super sauber und ich kann sie danach sogar ohne saure Rinse oder Spülung problemlos durchkämmen. Das dürfte am pH-Wert liegen, der bei 5,5 liegt. Der Duft erinnert mich an eine Hautcreme, die ich aus meiner Kindheit kenne – ich empfinde ihn als sehr angenehm. Wenn Ihr mal was anderes ausprobieren wollt, als ein festes Shampoo, kann ich Euch das Shampoo-Pulver von puremetics auf jeden Fall ans Herz legen. Neben der von mir getesteten Sorte "Macadamia Hafermilch" gibt es auch noch andere Varianten. Schaut Euch am besten einfach mal um.

    Gesichtspflege-Seife "Wildrose"

    Die Gesichtspflege-Seife "Wildrose" ist für reife, trockene und pflegebedürftige Haut gedacht. Sie soll die Haut nicht zu sehr fetten und Ihr könnt sie sogar als Maske nutzen. Ihr Geheimnis beruht auf einem Mix aus hochwertigen Ölen, die im schonenden Kaltverfahren gesiedet werden. Sie sollen die Haut vor dem Austrocknen bewahren. Das enthaltene Wildrosenöl soll die Spannkraft verbessern und das Hautbild verfeinern.

    Meine Haut tendiert ja besonders im Winter zu trockenen Stellen. Trotzdem ist sie nach wie vor empfindlich und ich muss aufpassen, dass ich nicht zu viel mache. Die Gesichtspflege-Seife von puremetics bietet mir genau das, was ich für meine Gesichtsreinigung brauche. Sie reizt nicht und sie trocknet nicht zusätzlich aus. Mein Gesicht fühlt sich nach der Reinigung mit der Seife gepflegt an und der Toner und die Creme, die ich anschließend auftrage, ziehen schön ein. Wenn Ihr auf der Suche nach einer Gesichtsreinigung ohne Verpackung seid, solltet Ihr die Gesichtspflege-Seife "Wildrose" mal ausprobieren. Sie ist auf jeden Fall auch für empfindliche Haut geeignet und der Duft ist einfach himmlisch.

    Duschseife "Olive Mohn"

    Genau wie die Gesichtspflege-Seife, pflegt auch die schwarze Duschseife "Olive Mohn" sanft, ohne die Haut auszutrocknen oder stumpf zu machen. Das liegt daran, dass sie von puremetics so überfettet wird, dass sie Feuchtigkeit spendet, ohne eine Ölfilm zu hinterlassen. Die enthaltenen waschaktiven Tenside reinigen sanft. Ein zusätzliches Plus ist der Peeling-Effekt: die Mohnsamen prickeln beim Einseifen angenehm auf der Haut. Wenn Ihr das auch mögt, könnte die Duschseife "Olive Mohn" von puremetics die richtige Wahl für Euch sein.

    Seifensäckchen

    Wenn die Duschseife und die Gesichtspflege-Seife so weit aufgebraucht sind, dass nur noch ein kleines Stück übrig ist, packe ich beides in das Seifensäckchen aus natürlicher Jute. Wenn ich unter der Dusche stehe, mache ich es nass und reibe es zwischen den Händen. Dabei entsteht ein wunderbar cremiger Schaum, der die Haut sanft reinigt und pflegt – fast wie im Hammam. Je mehr Ihr es bewegt, desto mehr Schaum entsteht. Den könnt Ihr dann zum Beispiel auch zum Rasieren nutzen. Zero Waste ist hier also wirklich Zero Waste – nicht mal der kleinste Seifenrest kommt in die Mülltonne.

    Natürlich bleiben die Papier- und Kartonverpackungen trotzdem übrig. Sie landen bei mir in kleinen Schnipseln im Bio-Müll und werden kompostiert.

    Habt Ihr gewusst, dass sich im Nordpazifik eine Insel aus Müll gebildet hat, die größer als die Vereinigten Staaten ist? Das darf nicht wahr sein, oder? Bis heute haben wir Menschen über 6,9 Milliarden Plastikteile produziert – davon wurden gerade mal neun Prozent recycelt und 12 Prozent verbrannt. Die restlichen 79 Prozent liegen auf Deponien oder mitten in der Natur.

    puremetics möchte etwas gegen die Plastikflut tun

    Dass heute alle von einem Umdenken reden, hält uns nicht davon ab, immer mehr Plastik zu produzieren. Während im Jahr 1950 jährlich 2,1 Millionen Tonnen Plastik im Jahr produziert wurden, sind wir heute bei über 406 Millionen Tonnen im Jahr angekommen!

    Über die Hälfte von diesem Kunststoff kann nicht recycelt werden. Das führt dazu, dass wir im Jahr über 200 Millionen Tonnen Plastikmüll produzieren. Die Gründer⋆innen von puremetics wollten da nicht mehr tatenlos dabei zusehen und sagten sich:

    "Wir sehen uns der Gesellschaft gegenüber verpflichtet und sehen es als unsere unternehmerische Verantwortung, Umwelt- und Tierschutzprojekte nach besten Möglichkeiten zu fördern und zu unterstützen."

    puremetics hat also dem Plastikmüll den Kampf angesagt. Die Gründer des nachhaltigen Beauty-Labels wollten es nicht länger hinnehmen, dass heutzutage alles in Kunststoff verpackt wird und stellten daher ihren Alltag um. Dabei entstand die Idee, diesen Gedanken auch mit anderen zu teilen – durch nachhaltige, plastikfreie Produkte.

    Alle Produkte sind vegan

    Die Sachen von puremetics sind nicht nur frei von Plastik, sondern auch von bedenklichen Inhaltsstoffen. Außerdem sind alle Inhaltsstoffe vegan und PETA-approved. Und das Beauty-Start-up will auch noch auf eine andere Art etwas für den Planeten tun: in Form einer Kooperation mit Cleanhub.

    Falls Euch der Name Cleanhub nichts sagt: Die Berliner fischen überall auf der Welt Plastik aus dem Meer. Von Firmen wie puremetics werden sie dabei durch Spenden unterstützt. Wenn Ihr etwas bei puremetics bestellt, geht ein Teil Eures Geldes an Cleanhub – für jede Bestellung wird ein komplettes Kilo Plastik aus dem Meer geborgen. Ihr findet auf der puremetics Webseite noch mehr Infos dazu.

    hr

    Dieser Beitrag enthält Werbung & Affiliate-Links. Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst. Infos zum Thema Werbekennzeichnung in meinem Blog findet Ihr auf meiner Transparenz-Seite.

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