🇬🇧 Click here for English version

Thot sollten den meisten, die sich mit Post-Rock beschäftigen, ein Begriff sein. Zum zehnjährigen Jubiläum von Thots Debüt-Album „Obscured By The Wind“ hat die Band aus Belgien so einige Highlights für uns geplant. Zeit für ein Interview.

Wobei, ehrlich gesagt war das ja komplett umgekehrt. Ich glaube es zwar selbst noch nicht, aber eines Morgens bin ich tatsächlich aufgewacht und hatte eine Nachricht von Thot im Posteingang! Eines ist schon mal ziemlich klar: Wenn sich eine Band wie Thot bei Dir meldet und Dir schreibt, dass Dein Blog toll ist und ob ein Interview drin wäre, sagst Du zu. Ich meine, wie klasse ist das, oder? Natürlich habe ich Zeit für ein Interview. Ich habe die Fragen quasi schon fertig im Schrank liegen. Moment, lass sie mich kurz rausholen, dann kann es auch schon losgehen. Ich habe mich mit Gründer Grégoire unterhalten.

Anne: Zuerst mal: Vielen Dank, dass Du Dich gemeldet hast! Ich fühle mich geschmeichelt, Dich zu interviewen! Wie geht es Euch im Moment? Wie ist die Stimmung in Belgien?

„Veganismus und Post-Rock sind meine Themen“

Grégoire: Hi Anne. Vielen Dank auch an Dich. Mir persönlich geht es gut. Also im Hinblick auf die verfahrene Situation Belgien. Im Moment ist es hier so, wie in vielen anderen Ländern und Europa und überall. Die Menschen werden immer müder und der Frust wächst. Vor allem im kulturellen Sektor. Gerade wurden hier Theater besetzt.

Anne: Ich muss zugeben, dass ich mehr als neugierig bin. Wie habt Ihr meine Seite gefunden? Bei mir dreht sich alles um Post-Rock und Veganismus – Findest Du beide Themen interessant?

Grégoire: Das war die Magie von Instagram. Du hast ein Interview mit unseren Freunden von Lost in Kiev gemacht. Außerdem sind Veganismus und Post-Rock tatsächlich Themen, die mich interessieren!

„‚Obscured By The Wind‘ war für uns ein großer Meilenstein“

Anne: Genug über mich. Lass uns über Thot reden! Ihr habt einige spannende Neuigkeiten. Ihr feiert den zehnten Geburtstag Eures beeindruckenden Albums „Obscured By The Wind“. Es wird unter anderem einen Re-Release mit streng limitierten Colour Vinyl Editionen geben (Ich habe meine natürlich schon bestellt). Möchtest Du mir ein bisschen mehr darüber erzählen, was Ihr plant? Du hast mir erzählt, wir werde ein paar neue Interpretationen von „Obscured by The Wind“ Songs veröffentlichen? Du hast mir ja erzählt, dass Ihr sie während dem ersten Vollmond im Frühling am 28. März gefilmt habt. Danke an dieser Stelle übrigens für die tollen Bilder! Sie sind wirklich toll geworden. Ich wünschte, ich wäre dabei gewesen.

Grégoire: Ja, wir wollen diesen Meilenstein gebührend feiern. Damals gab es das Album nur auf CD und in der digitalen Version. Das zehnjährige Jubiläum ist also ein guter Anlass für einen Vinyl-Neuveröffentlichung mit einigen der Designs, die wir bis jetzt nicht genutzt haben. Außerdem gibt es diese 10th Anniversary Live Performance in einer sehr intimen Version. Zu diesem einzigartigen Anlass bestand unser Line-up aus mir am Piano, an der Gitarre und den Lead Vocals, unseren langjährigen Freundinnen und Kooperationspartnerinnen Lucie Lefauconnier an Gitarre und Gesang und Catherine Graindorge an Violine und Soundscape. Wir haben das Konzert gerade letzten Sonntag während dem ersten Frühlings-Vollmond aufgenommen. Die Performance wird schon bald online verfügbar sein. Jede⋆r der⋆die es miterleben möchte, kann auf unserer Bandcamp-Seite ein Ticket erwerben.

Cat. Picture: Thot

Cat. Picture: Thot

Anne: Was hat sich seit 2011 verändert? Für Euch als Band und für die Post-Rock Szene?

„Die Post-Rock Szene ist eine große Gemeinschaft“

Grégoire: Das Line-up verändert sich seitdem ständig. Auf eine Art habe ich keine andere Wahl, wenn ich möchte, dass das Projekt am Leben bleibt. Ich musste es sich weiterentwickeln lassen. Im Hinblick auf Lebensentscheidungen, unterschiedliche musikalische Interessen und leider auch menschliche Konflikte. Ich bin froh, dass ich nicht aufgegeben habe und das Projekt heute sehr lebendig und energiegeladen zu erleben. Die aktuellen Musiker⋆innen machen es möglich. Natürlich vermisse ich auch einige der ehemaligen Bandmitglieder. Menschlich und musikalisch. 2011 haben wir kurz nach der Veröffentlichung des Albums auf dem DUNK!festival gespielt. Für uns war das ein hilfreicher erster Schritt in die Post-Rock Szene, die seit dem ziemlich groß geworden ist – eine große Gemeinschaft aus Musikliebhaber⋆innen und Freund⋆innen.

Anne: Welche Thot Platte magst Du am liebsten und warum?

Grégoire: Bis jetzt würde ich sagen „Fleuve“ von 2017. Es ist bis jetzt das organischste Album, das wir gemacht haben.

Lucie. Picture: Thot

Lucie. Picture: Thot

Anne: Wie bist Du auf die Idee gekommen, die Band nach dem ägyptischen Gott der Weisheit, der Schriften, Hieroglyphen, Geschichte, Magie, Kunst und des Gerichts zu benennen?

„Thot war einer der Helden meiner Jugend“

Grégoire: Tatsächlich stammt der Name vom Charakter aus einem alten französischen Cartoon, den ich als Kind immer im Fernsehen gesehen habe. Sie nannte sich „Spartakus und die Sonne neben dem Meer“ (Auf Französisch „Les Mondes Engloutis“). In Episode Nummer vier gab es eine Kreatur namens Thot. Seitdem muss ich mich immer wieder an ihn erinnern. Ehrlicherweise fühle ich mich natürlich auch ein bisschen wie ein ägyptischer Gott (lacht).

Anne: Wie geht Ihr mit dieser schrecklichen COVID-Krise um? Lenkt Ihr Euch mit Songs schreiben ab?

Grégoire: Ich habe die Möglichkeit genutzt, mir Gedanken darüber zu machen, was ich mir für das Projekt wünsche, während ich an einem neuen Album schreibe. Zur selben Zeit habe ich wieder angefangen mit ernsthaft mit Klavier üben zu beschäftigen, habe Lyrics auf Französisch geschrieben und ziemlich viele Effekt-Pedale gekauft und verkauft.

„Ich habe meinen kreativen Output vergrößert“

Anne: Wie hat sich die Lage auf Deine Arbeit ausgewirkt? Ich meine neben der Tatsache, dass Ihr keine Konzerte vor Publikum spielen konntet?

Grégoire: Das hat meine musikalische Arbeit nicht beeinträchtigt, sondern eher dazu beigetragen, die Grenzen meines Songwritings zu erweitern. Was wiederum dazu geführt hat, dass ich Texte in meiner Muttersprache Französisch geschrieben habe. Mit dem Ergebnis bin ich bisher recht zufrieden.

Anne: Glaubst Du, dass es dieses Jahr noch Konzerte oder Festivals geben wird?

Grégoire: Vielleicht wird es ein paar geben. Mit sehr strikten COVID-sicheren Regeln. Was allerdings die Post-Rock Szene angeht, befürchte ich, dass es nicht dazu kommen wird.

NIN ist ein wichtiger Einfluss für mich

Anne: Lass uns wieder über positivere Dinge reden. Eurer musikalischer Stil ist sehr vielseitig. Ihr fügt Eurem Sound Elemente aus Post-Rock und Industrial hinzu – was mir ziemlich gut gefällt. Was würdest Du sagen: Welche Bands haben Dich am meisten beeinflusst?

Grégoire: Ist das zu offensichtlich, wenn ich Nine Inch Nails sage? Neben diesem wichtigen Einfluss würde ich sagen, dass ich niemals versucht habe, irgendwelche Genres miteinander zu mischen, um irgend einen bestimmten Stil zu erzeugen. Es ist mehr der Sound, die Ästhetik an sich. So fühle ich die Musik, die ich machen möchte.

Anne: Auf Eurer Facebook Bandseite beschreibt Ihr Euch als „Post-Rock/Industrial Gang – Fuzz, Rivers, Thistles, Vegetal Noise Music“. Auf Eurer Homepage gibt es einen Bereich, in dem Menschen ihre „Vegetal Noise Story“ erzählen. Was genau meint Ihr mit „Vegetal Noise“?

Vegetal Noise

Grégoire: Das kam auf, als ich „Obscured by the Wind“ geschrieben habe und ein paar Demo Tracks online gestellt habe. Weil ich mich für eine Distel als Wappen entschieden hatte, habe ich mich entschlossen, unserer Musik diesen Namen zu geben, anstatt zwischen anderen Genres zu wählen, die die Leute schon kennen. Es ist mehr eine Sache des persönlichen Gefühls als eine Marke oder ein Label.

Anne: Ich habe das DUNK!festival ein paar Mal besucht und ich denke, es ist das beste Festival der Welt. Jede⋆r ist so nett und freundlich und alle wissen, wie sich gute Musik anfühlt. Es ist fast so, als würdest Du die Familie treffen, die Du für Dich gewählt hast. Ich bin mir sicher, dass Du weißt, was ich meine. Euer Auftritt dort im Jahr 2019 war einer der besten. Wie würdest Du die Post-Rock Szene in Belgien insgesamt beschreiben? Ist es wie auf dem DUNK?

„Die belgische Post-Rock Szene ist lebhaft“

Grégoire: Danke! Schön, dass Dir der Auftritt gefallen hat. Wie ich es vorhin schon erwähnt habe, ist die Post-Rock Szene fantastisch. Das DUNK!festival ist ein gutes Beispiel für die lebhafte Szene in Belgien.

Cat. Picture: Thot

Cat. Picture: Thot

Anne: Sollten mehr Menschen Post-Rock hören?

Grégoire: Vielleicht sollten die Menschen, die jeden Tag ins Büro fahren und im Radio Bullshit-Musik hören, sich Post-Rock anhören. Ich denke, das würde sie sicher entspannter machen.

Anne: Wenn Du eine Sache auf der Welt beenden könntest – welche wäre es?

Grégoire: Das Patriachat.

„Wir arbeiten an einem neuen Album“

Anne: Was steht als Nächstes an für Thot? Hast Du noch mehr gute Nachrichten?

Grégoire: Wir arbeiten an einem neuen Album namens „Delta“. Die Realisierung wird etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Allerdings zwingt uns die Tatsache, dass wir nicht auf Tour gehen und keine Shows spielen können, auch irgendwie dazu, uns mehr Zeit zu nehmen. Was ich einmal in meinem Leben zu schätzen weiß.

Hier kommen gute Nachrichten für Euch:

Als Leser⋆innen meines Blogs erhaltet Ihr 25 Prozent Rabatt auf die Vinyl-Re-Release Version von „Obscured By The Wind“. Ihr müsst dazu nichts weiter tun, als bei Eurer Vorbestellung auf der Thot Bandcamp Seite den folgenden Code anzugeben:

thotbday

Hier geht’s zur Thot Bandcamp Seite. Ihr könnt dort auch Eure Tickets für das Mondschein-Konzert ordern.

Alle Infos über das zehnjährige Jubiläum findet Ihr auf der Thot Webseite..

Für alle, die gerne einen tiefen Einblick in die neue Thot Platte „Delta“ bekommen wollen, gibt es eine Patreon Page.

Thot – The Delta Story


[⋆] English version

Interview with Grégoire from Thot about the 10th anniversary of „Obscured By The Wind“

If you’re into post-rock, I’m pretty sure you are listening to Thot. For the 10th anniversary of their debut album „Obscured By The Wind“, the band from Belgium has planned some huge highlights for us. Time for an interview.

To be honest, it was completely the other way round. I don’t believe it myself yet, but I actually woke up one morning and had a message from Thot in my inbox! One thing is pretty clear: if a band like Thot contacts you and tells you that your blog is great and if an interview is possible, your answer will always be yes. I mean, how great is that, right? Man, of course, I have time for an interview. I have my questions ready to go in my cupboard. Hold on, let me get them out, and we can get started.

Anne: First of all: Thank you very much for getting in touch! I feel flattered to interview you! How are you doing these days? How is the mood in Belgium so far?

„Veganism and post-rock are my topics“

Grégoire: Hi Anne, thank you to you, too. I’m personally going well, despite the fucked-up situation in Belgium, which I think is quite the same as in many countries around Europe and beyond. People become really tired, and the frustration is rising, especially in the cultural fields. Theatres just started being occupied.

Anne: I have to admit that I am far beyond curious. How did you find my page? Also: It’s about post-rock and veganism (mostly) – Are you interested in both topics?

Grégoire: The magic of Instagram. You did an interview with our friends in Lost in Kiev. Besides that, yeah, veganism and post-rock are obviously topics that interest me!

Grégoire. Picture: Thot

Grégoire. Picture: Thot

Anne: Enough about me. Let’s talk about Thot! You have some exciting news! You are celebrating the 10th anniversary of your earth-shaking debut album „Obscured By The Wind“. There will be a vinyl re-release with strictly limited colour editions (I already ordered one, of course) and some more amazing stuff. Do you want to tell me a bit more about what you are planning? You told me that you are about to release some new interpretations of „Obscured by The Wind“ songs that you filmed during the first full moon of spring on the 28th of March? Thanks for the great pictures, by the way! They turned out pretty great. I wish I could have been there.

„Obscured by The Wind“ was a big milestone for Thot

Grégoire: Yes, we want to celebrate this milestone in a proper way. Back in the days, this record was only a cd (and digital) release, so its 10th anniversary is an excellent time for a vinyl release, with some of the design we didn’t use yet. Besides that, there is this anniversary live performance of some of the songs in an intimate version. On this unique occasion, the lineup consists of myself on piano, guitar and lead vocal, brand new band member Lucie Lefauconnier on guitar and vocal, and longtime collaborator and friend Catherine Graindorge on violin and soundscape. We just shot the performance during spring’s first full moon last Sunday. Here are some pictures. The concert will be online very soon, and people who wanna attend it can buy a ticket on our Bandcamp page.

Anne: What has changed since 2011? For you as a band and for the whole post-rock scene?

Grégoire: The lineup has constantly been changing since. In a way, if I wanted the project to last, I had no other choice than to let it evolve, according to life choices, changing musical desires, or, unfortunately, human conflicts. I am happy to have not given up and to see that the project remains very alive today, thanks to the energy that the current musicians bring me. I miss some of the former members, either humanly or musically. In 2011, a month after the album release, we played at DUNK!festival, which was helpful to step into the post-rock scene, which has been growing quite big since, as a whole community of music lovers and friends.

Thot

Picture: Thot

Anne: Which one of your records do you like best and why?

Grégoire: So far, our latest one, Fleuve from 2017, as it’s the most organic we did to date.

„Thot was one of my childhood heroes“

Anne: How did you come up with the idea of naming you after the god of wisdom, writing, hieroglyphs, science, magic, art, judgment, and dead from Egyptian mythology? Sorry for this question, but I needed to ask it.

Grégoire: It originally comes after the name of a character from an old french cartoon that I used to watch on TV as a kid. It was called „Spartakus and the Sun Beneath the Sea“ („Les Mondes Engloutis“ in french), and episode number four features a creature called THOT. I have always remembered him since then. Obviously, I’m feeling close to the Egyptian god too.

Anne: How are you dealing with this f⋆⋆⋆⋆⋆⋆ COVID crisis? Are you distracting yourselves by writing new songs?

Grégoire: I took the opportunity to re-think what I wanted for the project in the coming years while writing a new album. Simultaneously, I seriously started learning piano again, wrote lyrics in French and bought/sold lots of effects pedals. Besides starting a new job as well.

„I pushed my boundaries of songwriting“

Anne: How did it affect your work? I mean, besides not being able to play any gigs in front of an audience?

Grégoire: Rather than affecting my musical work, it helped to push the boundaries of my songwriting, which resulted in writing lyrics in my mother tongue, french. And I’m pretty happy with the result so far.

Anne: Do you think there will be concerts or festivals later this year?

Grégoire: There maybe will be a few, with stringent COVID-safe rules. But as for the post-rock scene and overall rock scene, I’m afraid not.

Anne: Let’s keep the sad stuff behind and talk about music again. Your style seems to be very versatile. Your adding elements from post-metal to industrial to your songs – which I like a lot. What would you say: Which bands had the biggest impact on you?

Vegetal Noise

Grégoire: Is that obvious if I mention Nine Inch Nails? Besides that, I never meant to try to mix any genres or aim to any particular style. It’s more about the sound, the esthetic itself. This is how I feel the music I want to do.

Anne: Your claim on your Facebook band profile is „post-rock/industrial gang – fuzz, rivers, thistles, vegetal noise music“. There is also a section on your homepage where people are telling their vegetal noise story. Do you want to tell me what you mean by vegetal noise?

Grégoire: This actually came in the years where I was writing „Obscured by the Wind“ and putting some demo tracks online. As I took thistle as a blazon, I’ve decided I put that name on the music instead of choosing between any other genres people are used to. It’s more a matter of personal feelings than a brand or label.

Lucie. Picture: Thot

Lucie. Picture: Thot

Anne: I’ve visited DUNK!festival several times, and I think it’s the best festival in the world. Everyone is so lovely and kind, and everybody knows what good music feels like. It’s like finally meeting the family that you’ve chosen for yourself. I’m sure you know what I mean. Your gig there in 2019 was one of the greatest. How would you describe the post-rock scene in Belgium overall? Is it like DUNK?

„Belgium has a vivid post-rock scene“

Grégoire: Thank you, glad you like the gig. As I mentioned before, the post-rock community is fantastic, and DUNK!festival is an excellent example of how vivid the scene is in Belgium.

Anne: Should more people listen to post-rock?

Grégoire: Maybe people who drive to work every day and listen to commercial pop&shit radio stations should listen to post-rock. This would make their day more relaxed, I guess.

Anne: If there was one thing on earth you could change: What would it be?

Grégoire: Patriarchy

Anne: What’s up next for Thot? Some more good news?

„We are working on new songs“

Grégoire: We are working on a new album dubbed „Delta“, which takes time to be achieved. However, being unable to go on tour and playing shows somehow forces us to take more time, which I appreciate for once in my life.

Here is some more good news for you:

My blog readers get a 25 % refund on their pre-orders for the vinyl re-release version of „Obscured By The Wind“. Just use the code thotbday when placing your order on Bandcamp, and you are good to go!

Thot’s Bandcamp page can be found here. You can also place your orders for your full moon session tickets there.

Find all details about Thot’s 10th debut anniversary on their webpage.

Everyone who would like to get a deep insight into the new Thot record „Delta“, please check out their Patreon Page.

Thot – The Delta Story