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Heute habe ich endlich mal wieder eine kleine Achtsamkeitsübung vorbereitet. Sie passt perfekt zum Frühling. Es geht um ein ganz essenzielles Thema aus der Natur: Regen.

Für die Übung werde ich die Perspektive wechseln und Dich direkt ansprechen. Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber mir hilft das immer sehr bei solchen Übungen.

Kennst Du auch Leute, die sich immer beschweren, sobald es regnet? Ich habe es wirklich versucht, aber ich verstehe ihre Argumente nicht. Ich habe den Regen immer geliebt. Als Kind habe ich immer versucht, von einer Pfütze zur nächsten zu springen und wäre bei Regenwetter am liebsten ewig draußen geblieben.

Den Geruch des Regens bewusst wahrnehmen

Ich liebe den Geruch, der nach stundenlangem Regen in der Luft liegt und das Geräusch der Regentropen auf dem Dach. Ich genieße es, barfuß durch das nasse Gras zu gehen und das Wasser von den Blättern der Blumen und Bäume tropfen zu sehen. In diesen Momenten fühlt sich alles so friedlich an. Das Beste am Regen ist, was danach kommt. Vor allem im Frühling. Die Natur scheint zu explodieren. Alles wächst und es gibt kein grüneres Grün auf der Welt.

Nach dem Regen kommt das Leben – das scheint etwas zu sein, was Menschen manchmal gerne vergessen. Ohne Regen würde es kein Essen, Leben, keine Hoffnung und gar nichts geben – nur einen traurigen, grauen und einsamen Planeten voller Staub, Angst und Beton. Versuche an regnerischen Tagen mal daran zu denken, wenn Du mal wieder das Gefühl hast, dass es nie aufhören wird. Ich verspreche Dir: Du wirst im Regen tanzen wollen!

Eine Pause genießen

Schnapp Dir Deinen Regenschirm und geh nach draußen. Mach einen Spaziergang und genieße die frische Luft. Fülle Deine Lungen bis Du das Gefühl hast, es ist kein Platz mehr übrig. Atme langsam aus und genieße die Pause, bevor die Luft ganz von alleine wieder einströmt.

Denke an all das Leben, das durch den Regen möglich wird. Höre auf die Regentropen auf der Straße. Fühle die Feuchtigkeit und genieße die Entspannung, die sie Deiner Haut und Deinem Haar gibt. Atme natürlich – immer mit einem warmen Lächeln auf Deinen Lippen. Falls Dir heute nicht nach Lächeln zumute ist: keine Sorge. Du kannst auch nach innen lächeln. Ganz für Dich. Entspanne Deine Schultern und Deinen Kiefer. Lass Deine Arme ganz locker neben Deinem Körper hängen.

Setz Dich irgendwo hin oder halte einfach kurz an, neben einem Baum, an einer Bushaltestelle oder auf einer Brücke. Wo immer und wann immer Du Dich danach fühlst. Schließe Deine Augen. Atme. Höre auf die Geräusche, die Dich umgeben. Danke Dir selbst, dass Du Dir die Zeit für diesen Achtsamkeits-Spaziergang genommen hast.

Öffne Deine Augen. Geh nach Hause oder laufe weiter. In Deinem Tempo. Genieße Deinen Tag!

Namasté


[⋆] English version

Being thankful for the rain – Mindfulness experience in spring

Today, I have prepared another mindfulness exercise for you. Since it is about an essential topic from nature, it fits in perfectly with spring. Today you are going to enjoy the rain.

Do you know those people who are always complaining when there are rainy days? I really tried to, but I don’t understand their arguments. I always loved the rain. As a child, I always tried to jump from one puddle to the next. If there would have been an option to do so, I think I would have stayed outside forever in the rain.

I love the smell after hours of rain and the noise of the falling drops on the roof. I enjoy walking in the wet grass with bare feet and seeing the water pouring down the leaves of the flowers and trees. Everything seems so peaceful in these moments. The best thing about rain, especially in the springtime, is what comes afterwards. Nature seems to explode. Everything is growing, and there is no greener green in the world.

Enjoy the noise of the raindrops

After the rain comes life – this seems to be one thing, people sometimes tend to forget. Without rain, there won’t be any food, life, hope or anything – Just a dead sad, grey and lonely planet full of dust, fear and concrete. Just try to think about this when there are rainy days, and you feel like there is no end to all this water. I swear: It makes you want to dance in the rain!

Grab your umbrella and hit the street. Go for a stroll and enjoy the fresh air. Fill your lungs till you feel like there is no space left. Breathe out slowly and enjoy the break until the air comes in again in its natural way.

Think about all the life that is possible only because there is rain. Listen to the raindrops on the street. Feel the humidity and enjoy the relaxation it gives your skin and hair. Breathe naturally, always with a warm smile on your lips. If you can’t smile today: No worries. You can also smile on the inside. Relax your shoulders and your jar. Let your arms rest loosely beside your body.

Take a mindful break

Take a seat somewhere or stop walking beneath a tree, at a bus stop or on a bridge. Wherever and whenever you feel like to. Close your eyes. Breathe. Listen to the noises that surround you. Thank yourself for taking the time for this mindful walk.

Open your eyes. Go home or just keep walking. Enjoy your day!

Namasté