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    Dankbar für den Regen sein

    Achtsamkeitsübung im Frühling

    Beitrag von Anne
    30.04.2021 — Lesezeit: 2 min
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    Heute habe ich endlich mal wieder eine kleine Achtsamkeitsübung vorbereitet. Sie passt perfekt zum Frühling. Es geht um ein ganz essenzielles Thema aus der Natur: Regen.

    Für die Übung werde ich die Perspektive wechseln und Dich direkt ansprechen. Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber mir hilft das immer sehr bei solchen Übungen.

    Kennst Du auch Leute, die sich immer beschweren, sobald es regnet? Ich habe es wirklich versucht, aber ich verstehe ihre Argumente nicht. Ich habe den Regen immer geliebt. Als Kind habe ich immer versucht, von einer Pfütze zur nächsten zu springen und wäre bei Regenwetter am liebsten ewig draußen geblieben.

    Den Geruch des Regens bewusst wahrnehmen

    Ich liebe den Geruch, der nach stundenlangem Regen in der Luft liegt und das Geräusch der Regentropen auf dem Dach. Ich genieße es, barfuß durch das nasse Gras zu gehen und das Wasser von den Blättern der Blumen und Bäume tropfen zu sehen. In diesen Momenten fühlt sich alles so friedlich an. Das Beste am Regen ist, was danach kommt. Vor allem im Frühling. Die Natur scheint zu explodieren. Alles wächst und es gibt kein grüneres Grün auf der Welt.

    Nach dem Regen kommt das Leben – das scheint etwas zu sein, was Menschen manchmal gerne vergessen. Ohne Regen würde es kein Essen, Leben, keine Hoffnung und gar nichts geben – nur einen traurigen, grauen und einsamen Planeten voller Staub, Angst und Beton. Versuche an regnerischen Tagen mal daran zu denken, wenn Du mal wieder das Gefühl hast, dass es nie aufhören wird. Ich verspreche Dir: Du wirst im Regen tanzen wollen!

    Eine Pause genießen

    Schnapp Dir Deinen Regenschirm und geh nach draußen. Mach einen Spaziergang und genieße die frische Luft. Fülle Deine Lungen bis Du das Gefühl hast, es ist kein Platz mehr übrig. Atme langsam aus und genieße die Pause, bevor die Luft ganz von alleine wieder einströmt.

    Denke an all das Leben, das durch den Regen möglich wird. Höre auf die Regentropen auf der Straße. Fühle die Feuchtigkeit und genieße die Entspannung, die sie Deiner Haut und Deinem Haar gibt. Atme natürlich – immer mit einem warmen Lächeln auf Deinen Lippen. Falls Dir heute nicht nach Lächeln zumute ist: keine Sorge. Du kannst auch nach innen lächeln. Ganz für Dich. Entspanne Deine Schultern und Deinen Kiefer. Lass Deine Arme ganz locker neben Deinem Körper hängen.

    Setz Dich irgendwo hin oder halte einfach kurz an, neben einem Baum, an einer Bushaltestelle oder auf einer Brücke. Wo immer und wann immer Du Dich danach fühlst. Schließe Deine Augen. Atme. Höre auf die Geräusche, die Dich umgeben. Danke Dir selbst, dass Du Dir die Zeit für diesen Achtsamkeits-Spaziergang genommen hast.

    Öffne Deine Augen. Geh nach Hause oder laufe weiter. In Deinem Tempo. Genieße Deinen Tag!

    Namasté

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