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Baulta haben sich zu einem Interview bereiterklärt! Wir haben uns lange über den Entstehungsprozess ihres aktuellen Albums „Another Second Chance“ und ihre Entwicklung als Band unterhalten. Dabei habe ich einiges über die vier Finnen und ihre Beziehung zum Post-Rock erfahren.

Über die aktuelle Weltlage haben wir natürlich auch gesprochen. Davon lassen sich Esa (Schlagzeug), Janne (Bass), Iiro (Gitarre) und Matti (Gitarre) nicht unterkriegen. Inzwischen haben sie eine ziemlich gute Strategie entwickelt, mit der Krise umzugehen.

Anne: Vielen Dank, dass Ihr Euch die Zeit für das Interview nehmt! Wie geht es Euch im Moment? Wie geht Finnland mit der Corona-Krise um?

Iiro: Hi Anne! Dir vielen Dank, dass Du das mit uns machst! Ich denke in Finnland langweilen sich die Menschen langsam aber sicher, wenn sie COVID hören – eigentlich genau, wie überall auf der Welt. Aber es ist nun mal da und es verändert unser Leben permanent. Es hat einen großen Einfluss auf unser Land, die Gesellschaft und unser Verhalten. Ich hoffe, dass die Zukunft etwas heller wird und die Einschränkungen nach und nach weniger werden.

„Wir Finnen sind gut im Social Distancing“

Matti: Ich denke, wenn man es global betrachtet, läuft es in Finnland ziemlich gut während dieser Pandemie. Die Situation ist im Moment unvorhersehbar. Wir müssen also versuchen, Abstand zu halten und das Beste hoffen. Glücklicherweise sind wir Finnen ja ziemlich gut im Social Distancing!

Janne: Bis jetzt sind alle Baulta Mitglieder gesund und für uns Finnen ist es natürlich, die persönliche Komfortzone einzuhalten. Langsam macht sich aber Frust breit und die Probleme mit den Impfungen führen zu völlig unnötigen politischen Auseinandersetzungen.

Anne: Ihr habt gerade Euer brandneues Album „Another Second Chance“ veröffentlicht. Gratulation! Für mich ist es schon jetzt eines der Alben des Jahres 2021. Seit Ihr zufrieden mit dem Ergebnis Eurer Arbeit?

„Wir sind glücklich mit dem neuen Album“

Baulta. Picture: Antti Varhe / AVAGraphy

Baulta. Picture: Antti Varhe / AVAGraphy

Iiro: Herzlichen Dank! Das End-Resultat dieses Albums war tatsächlich spezieller als erwartet. Seit wir die letzte Platte aufgenommen haben, sind viele Jahre vergangen. Wir haben die Vergangenheit hinter uns gelassen. Außerdem ist es immer sehr spannend und macht einen ein bisschen nervös, wenn man anfängt, ein neues Album aufzunehmen. Einige der Songs waren schon fast vier Jahre alt, einige sind neuer.

Aus dieser Zeitspanne hatten wir eine Menge Songs, aus denen wir wählen konnten. Ich bin sehr glücklich, dass wir die richtigen ausgesucht haben. Das und natürlich auch die harte Arbeit und unsere Übereinstimmung, was das ganze Projekt angeht, haben sich wirklich bezahlt gemacht. Unsere Entscheidung, die Drums und die Bässe für diese Platte live einzuspielen, war richtig. Das gibt den Songs so ein wunderbar natürliches Gefühl mit. Ich bin auch froh mit dem Resultat daraus, dass wir uns mit den Gitarren zurückgehalten haben. Dadurch füllen wie mehr die strukturellen und Ambient-Räume. 80er-Synthesizer und Piano Leads verleihen diesen Songs Glanz.

Wir haben Xavi Forne, aka Error!design 2019 auf dem DUNK! getroffen und haben über eine Kooperation mit ihm nachgedacht. Er hat dann das perfekte Artwork zu unserem Album beigetragen. Es repräsentiert die Themen und die Inspiration hinter unseren Stücken. Wir sind ziemlich stolz, Teil des DUNK!records und A Thousand Arms Zirkels sein. Sie haben uns toll dabei unterstützt, das Beste aus dem Album herauszuholen. Vinyl ist einfach perfekt.

Matti: Mehr also glücklich!

„Die Chemie zwischen uns stimmt“

Janne:Another Second Chance“ ist unser erstes Album, das mit diesem Line-up, also mit Iiro, Matti, Esa und mir entstanden ist. Das Ensemble und die Chemie zwischen uns beim Spielen waren ein kompletter Erfolg. Also: JA!

Esa: Danke Dir! Ja, ich bin glücklich mit dem Ergebnis. Janne hat für die älteren Baulta Alben schon ein bisschen Studioarbeit gemacht. Das war aber seine erste Aufnahme-Erfahrung mit Baulta. Den Bass und das Schlagzeug einzuspielen, hat sich mit Janne wirklich gut angefühlt. Am Ende hatte ich das Gefühl, dass alle Songs so geworden sind, wie sie sein sollten. Unsere Reise von den ersten Demo-Ideen bis zum finalen Mastering war lang. Am Ende, die fertige LP mit dem wunderschönen Artwork und das genialen farbige Vinyl zu sehen war ein sehr emotionaler Moment.

Anne: Hat sich die Pandemie auf Eure Aufnahmen ausgewirkt?

Iiro: Wir hatten Glück, weil wir die Songs ja vor der Pandemie geschrieben und aufgenommen hatten. Wir hatten die Drum und Bass Spur auch schon Ende 2019 fertig aufgenommen. Obwohl die Pandemie sich natürlich auf die anderen Bereiche unseres Lebens ausgewirkt hat. Darum mussten wir zum Beispiel auch nahezu alle Gitarrenparts abends oder in der Nacht aufnehmen. Darum hat es auch insgesamt so lange gedauert. Aber es hat mir auch Chance gegeben, mich mit Tontechnik zu beschäftigen und tiefer ins Mixing einzusteigen. Die Synthesizer und das Mixing konnten wir ganz normal im Studio machen. Da hatte die Pandemie keinen Einfluss drauf.

„Wir haben die Stücke vor der Pandemie geschrieben“

Matti: Vielleicht kann man aus einigen der Songs einen Bezug auf die Pandemie heraushören. Aber wir haben sie geschrieben, bevor das alles losging.

Janne: Wir können leider nur noch selten Band-Abende machen.

Anne: Welchen Song auf der Platte mögt Ihr am liebsten und warum?

Iiro: „Third“ haben wir gemacht, als mein dritter Sohn geboren wurde. Es ist der erste Song, den ich für das Album geschrieben habe. Darum ist er mein Lieblingsstück. Es hat aber jedes Lied seinen eigenen Charakter, der es zu etwas Besonderem macht.

Matti: „While The World Sleeps“. Bei diesem Stück war es am schwierigsten, die finale Form zu finden. Das Resultat ist eine echte Belohnung.

Janne: „While The World Sleeps“. Harte Arbeit zahlt sich aus.

„Im Song ‚Third‘ geht es und die Geburt meines dritten Sohnes“

Esa: Der erste Song „Third“. Ich finde es wirklich bewegend, dass Iiro den Song inspiriert von der Geburt seines dritten Sohnes geschrieben hat. Ich finde, es verleiht dem Album einen starken Start und eine Storyline, die den⋆die Hörer⋆in durch alle Themen, um die sich das Album dreht, führt. Der letzte Teil des Songs mit der vielschichtigen Percussion-Struktur, dem Bass-Groove und der melodischen Progression ist einer meiner Lieblingsteile.

Anne: Wie unterscheidet sich das Album von Euren früheren?

Iiro: Wir hatten in den letzten Jahren Mitgliederwechsel, und ich denke, als Esa (Schlagzeug) und Janne (Bass) zur Band stießen, passierte etwas ganz Besonderes. Die Jungs haben ein Gespür dafür, was diese Songs rhythmisch brauchten und was dafür nötig ist, diese Stücke besser zu machen. Wir haben viel zusammen gespielt und die Songs auf den Kopf gestellt und uns im Studio Zeit gelassen. Es spielt eine große Rolle, dass das Schlagzeug und der Bass das Zentrum der Lieder darstellen und wir nicht zu viele Gitarrenschichten aufgenommen haben. Diese Lektion haben wir gelernt: Weniger ist mehr.

Wir haben auch zum ersten Mal Synthies und Pianos mit unserem Mixing Engineer Tuomas Kokko aufgenommen. Das war ein lohnender Prozess. Er hat unserer Platte ihren unverwechselbaren Sound verliehen. Dieses Mal war der Mixing- und Mastering-Prozess einfacher, weil wir wussten, wie „Another Second Chance“ klingen sollte. Beim letzten Mal hatten wir damit zu kämpfen, den roten Faden nicht zu verlieren.

Baulta im Studio

Matti: Diese Platte ist bei weitem unser am besten produziertes Album. Die Songs haben eine Menge „second chances“ bekommen. Das war für das finale Resultat sehr wichtig.

Janne: Ich habe vorher nur im Studio und bei Gigs mitgespielt, aber bei diesem Album war ich als Mitglied der Band involviert. Wir haben die Bässe und das Schlagzeug auf eine ganz neue Weise in diese Platte integriert.

Esa: Wie bereits erwähnt, war dieses mein erstes Baulta Album. Unsere Grundidee war, den Songs mehr Platz und Raum zum Atmen zu geben als zuvor und auf starke Grooves und melodische Ideen zu setzen. Wie gesagt: Manchmal ist weniger mehr.

Anne: Auf Eurer Bandcamp Seite schreibt Ihr „Auch die längste Nacht wird vergehen und die Sonne wieder aufgehen“. Was genau meint Ihr damit?

„Wenn man sich zu 100 Prozent auf etwas konzentriert, findet man zu sich selbst“

Baulta

Baulta

Iiro: Als ich diese Songs geschrieben habe, war ich von der Schönheit eines neuen Lebens umgeben. Für mich war alles mehr als in Ordnung. Irgendwie habe ich mich in dieser Umgebung für einen Moment verloren. Ich fühlte nichts. Es passierte einfach zu viel gleichzeitig und es ging dabei immer um andere. Ich musste mich darum tief in dieses Projekt hineinstürzen und mich dieses Mal auf mich selbst konzentrieren. Als wir mit den Gitarrenaufnahmen angefangen haben, stellte sich heraus, dass ich tagsüber keine Zeit hatte, diese Spuren aufzunehmen. Ich entschied mich also dazu, die Gitarrenparts nachts einzuspielen.

Ich bin dann im Schnitt dreimal pro Woche von meiner Heimatstadt Jyväskylä 180 km hin und zurück gefahren, um die Gitarrenlinien aufzunehmen. Auf dem Rückweg ging jedes Mal die Sonne auf. Das hat mir sehr geholfen. Wenn man sich zu 100 Prozent mit Herz und Verstand auf etwas konzentriert, findet man wieder zu sich selbst. Das Thema dieses Albums ist also ein sehr persönliches. Es zu machen, hat so viel in meiner Beziehung und Familie auf eine gute Art und Weise beeinflusst.

Anne: Ihr habt 2019 auf dem DUNK!festival in 2019 ein unvergessliches Set gespielt. Werdet Ihr das Line-up dort irgendwann wieder vervollständigen?

Iiro: Vielen Dank für Deine Worte. Es war fantastisch, dort zu spielen. Es war so eine einzigartige Erfahrung. Wir hoffen also natürlich, dass es wieder klappt! Ja! Wir waren in den letzten Jahren ja nicht so eine aktive Live-Band, aber wir haben unsere Träume und Hoffnungen für die Zukunft. Mit dem Dunk!festival ist für uns ein Traum in Erfüllung gegangen und ich würde diesen Traum gerne nochmal leben.

Matti: Das hoffe ich auch.

„DUNK 2019 war ein großer Meilenstein für Baulta“

Janne: Dieser Auftritt war ein großer Meilenstein für diese Band. Hoffentlich können wir dort nach der Pandemie wieder auftreten.

Esa: Wir hoffen es wirklich sehr. Für uns war das DUNK!festival eine unvergessliche Erfahrung. In Gedanken sind wir während dieser verrückten Zeiten immer bei der DUNK!crew.

Anne: Ja, ich glaube, so geht es der ganzen DUNK!familie, zu der ich mich auch zähle. Ich liebe dieses Festival auch so sehr. Jedes Mal, wenn ich dort war, war einfach alles perfekt. Es ist wie in einem Parallel-Universum. Was denkt Ihr, macht es so besonders und unterscheidet es von allen anderen Festivals auf der Welt?

Iiro: Ich glaube das DUNK!festival Team hat es geschafft, eine einzigartige Atmosphäre zu erschaffen. Das Publikum, die Bands und die Crew-Mitglieder teilen ihre Interessen und ihren Musikgeschmack und können ganz unbeschwert für ein paar Tage zusammenkommen. Es hat sich dort wie zu Hause angefühlt. Die Leute und das DUNK!team waren super nett und hilfsbereit bei allem. Es ist wie Du es gesagt hast: ein echtes Parallel-Universum.

Post-Rock ist in Finnland kein großes Ding. Wenn Du nach Belgien kommst hast Du das Gefühl, diese Blase zu betreten. Es ist, als würde ein Traum wahr werden. Außerdem kommt natürlich die Qualität der Bands dazu und die audiovisuelle Erfahrung auf dem Festival. Im Post-Rock füllt das Visuelle den emotionalen Teil der Songs aus und hebt ihn auf ein anderes Level. Das passiert zum Beispiel auch auf der Waldbühne. Und zu guter Letzt ist es einfach toll, die anderen Bands zu treffen und sich mit ihnen zu unterhalten.

Matti: Die Menschen!

„Beim Post-Rock geht es um Emotionen“

Janne: Ich denke, die Essenz der kompletten Post-Rock Szene besteht in der Übertragung von Emotionen. Du kannst das an der Atmosphäre dieser Festivals spüren.

Esa: Ganze ehrlich: Das komplette Organisations-Team steckt eine Menge Überlegungen und Liebe in den Aufbau dieses Festivals. Man kann wirklich sehen, dass dieses Festival von Post-Liebhaber⋆innen für Post-Liebhaber⋆innen gemacht wird. Sie haben sich dafür entschieden, dass ihnen die Qualität wichtiger als die Quantität ist. Sie stecken viel Liebe und Leidenschaft in jedes Detail. Die DIY-Atmosphäre und die unglaubliche Herzlichkeit in diesem Genre sind sehr schön und berührend. Wenn man das mit den gleichgesinnten Festival-Gästen kombiniert ist das Ergebnis reine Magie.

Anne: Gibt es andere Post-Rock Events, die Ihr mögt und gerne erwähnen würdet?

Iiro: Ich habe viel Gutes über Post-Rock Events wie das Post in Paris, das ArTanGent, das AM Fest und das Vivid gehört, war aber noch nie dort. Baulta war 2016 auf dem Vivid, aber ich war damals noch nicht in der Band. Hoffentlich können wir bald alle wieder Live-Musik genießen!

Matti: Das Vivid Festival in Norwegen!

Janne: Unsere Erinnerungen an das Vivid Festival in Norwegen sind auch unvergesslich!

„Wir wollen eines Tages auf dem ArcTanGent spielen“

Esa: Vivid. Norwegen war eine wundervolle Erfahrung und ein super organisiertes Festival. Wir haben bis jetzt noch nicht auf anderen Post-Festivals gespielt aber würden gerne noch viele weitere erleben. Eines Tages auf dem ArcTanGent spielen zu können ist für uns ein großer Traum. Das Line-up dort für das Jahr 2021 ist gigantisch!

Anne: Wie ist es für Euch mit DUNK!records and A Thousand Arms zu arbeiten?

Iiro: Die Zusammenarbeit mit diesen beiden Labels ist alles auf einmal: Einfach, erfüllend, und befriedigend. Alles hat so gut funktioniert und alle Leute haben mit viel Liebe und Know-how gearbeitet. Sie haben Bands dabei unterstützt, größer und besser zu werden und ihre Ziele zu erreichen. Es war wirklich ein langer Prozess von unseren Anfängen bis zur Zusammenarbeit mit DUNK!records und A Thousand Arms. Dennoch hat es sich natürlich angefühlt. Ich für meinen Teil könnte nicht glücklicher sein. Wir sind stolz, Teil dieser Labels zu sein.

Matti: Ja!

Janne: Eine tolle Community. Ich liebe es!

Esa: Ja, sehr sogar. heart

„Die finnische Natur kann sehr inspirierend sein“

Anne: In Finnland hat düstere und harte Musik eine lange Tradition. Ich kann mir das als eine sehr kreative Umgebung vorstellen. Wie ein Schmelztiegel – Jede⋆r scheint etwas mit der Musikszene zu tun zu haben. Es hat sich auch ein bisschen so angefühlt, als ich das letzte Mal in Finnland war. Wie war es dort aufzuwachsen? Als Individuen und als Band?

Iiro: Das Zentrum von Finnland, wo ich lebe, ist nicht besonders exotisch. Aber für mich spielen die Jahreszeiten und die Natur eine große Rolle. Wenn Du das ganze Spektrum der finnischen Natur erlebt hast, weißt Du, dass die Atmosphäre sich dort übers Jahr immer wieder stark verändert. Die Jahreszeiten können die Menschen depressiv oder extrem glücklich machen. Man muss nur daran denken, dass die Leute in Lappland die Sonne den ganzen Winter über nicht sehen und im Sommer geht sie gar nicht unter. Für mich ist der beste Teil Finnlands die Seen, Wälder und Sommerhäuser. Das ist unser Ding. Es ist ein friedlicher Ort zum Aufwachsen und um herauszufinden, was man mit seinem Leben machen möchte.

Matti: Der kalte, verregnete und dunkle Herbst könnte ein bisschen kürzer sein, aber vielleicht ist das ein guter Grund, sich eine Gitarre zu schnappen und zu schauen, was man damit so anstellen kann.

„In Finnland kommt man gut an Proberäume“

Janne: Bei finnischen Metal geht es auch viel um die Übermittlung von Emotionen – genau wie im Post-Rock. Der Grund für die starke Verbreitung von Metal in Finnland liegt in der Düsternis der Menschen. Musik war und ist eine wichtige Ausdrucksform, besonders auch für unsere Generation.

Esa: Ich hatte eine sehr sichere und gute Kindheit in einer Kleinstadt. Vor allem in den meisten kleineren Städten ist es recht einfach und erschwinglich, Proberäume zu finden, um sein Instrument zu spielen und als Band zu experimentieren. Weil es ein kleines Land ist, ist die Musikszene recht klein, aber dennoch sehr vielfältig. Die Finnen sind ja für ihre Metal-Bands und ihre klassische Musikwelt bekannt.

Anne: Hattet Ihr andere Projekte, bevor Ihr Baulta gegründet habt?

Iiro: Nein, Baulta ist meine erste richtige Band.

Matti: Es gab ein paar andere Band, in die ich involviert war, aber mit Iiro teile ich die längste und intensivste musikalische Phase.

Janne: Ja, ich habe in vielen unterschiedlichen Bands gespielt. Allerdings ist Baulta die erste Post-Rock Band, in der ich spiele. Die Post-Rock Szene in Finnland ist sehr klein. Es ist also ziemlich klasse, hier eine Basis für diese großartige Musik zu erschaffen.

Esa: Ja und ich spiele im Moment noch in zwei anderen aktiven Projekten. Eines davon ist so ein finnisches Indie-Pop/Rock-Ding. Das andere ein ziemlich lustiges DJ+Drums Party-Projekt namens Rex Jam.

Anne: Jede⋆r hat diese Bands, die nie aufhören ihn⋆sie zu inspirieren. Welche sind das für Euch?

„Mogwai und Sigur Rós sind wichtig für mich“

Baulta

Baulta

Iiro: Ich liebe Post-Rock, instrumentale, progressive Musik und Ambient-Zeug – rundherum. Den ersten echten Aha-Moment in Sachen Post-Rock hatte ich, als ich The Verve und das alte Zeug von ihnen entdeckt habe. Nick McCabes Gitarrenspiel mit verzögerten Gitarren und üppigen Hall-Sounds – das war sofort mein Ding. Dann kamen Radiohead und danach entdeckte ich Sigur Rós und Mogwai. Das war in den 1990er Jahren.

In den Anfangsjahren von Baulta haben wir viel Oceansize gehört. In den letzten Jahren höre und entdecke ich immer wieder tolle neue Musik und Bands in diesem Genre. Meniscus, Tangled Thoughts of Leaving, Spoiwo, Bruit, Silent Whale Becomes a Dream, Jakob, 65daysofstatic, Tides of Man, Caspian und so weiter. Sie haben dieses Genre mit ihrer Fähigkeit, die Grenzen zu sprengen und einen einzigartigen Sound und Melodien mit großartiger Produktion zu kreieren, auf ein neues Level gehoben.

Matti: Ich spiele in einer Post-Rock-Band, aber ich höre eigentlich nicht so viel Post-Rock. Für mich war Mogwai immer die größte Band in der Szene. Es wird immer einen besonderen Platz für die Beatles in meiner Playlist geben, die für mich die wichtigste Band sind. Mein Vater hat früher in dieser Coverband von The Shadows gespielt, und ich denke, von dort kommen die frühesten Einflüsse, die mich vielleicht zum Post-Rock geführt haben. Aber alles in allem ist mein Musikinteresse ziemlich breit gefächert. Ich höre viel Bad Bunny und Stromae. Wenn man sich so weit von der Post-Rock-Szene entfernt, bekommt man vielleicht Ideen, die irgendwie zu unserer Musik passen könnten. Das Ergebnis könnte wirklich einzigartig und interessant sein.

„Leprous faszinieren mich als Band“

Janne: Oh, es gibt so viele. Im Moment fasziniert mich Leprous ziemlich.

Esa: Wow, das ist eine knifflige Frage. Ich höre viele verschiedene Arten von Musik und versuche, so Genre-neutral wie möglich zu sein. Meine Playlist enthält alles von aggressivem Hardcore und Thrash Metal bis hin zu finnischen Country-Balladen aus den 60er Jahren. Mit Janne teile ich die Liebe zu Leprous. Sie waren auf jeden Fall ein massiver Einfluss, wenn es um die aggressiveren und komplexeren Grooves geht, mit denen wir jongliert haben. Ich finde Anderson Paak ist einer der inspirierendsten Künstler unserer Zeit. Und wenn wir über die Post-Szene sprechen, habe ich bei den Aufnahmen zu „Another Second Chance“ viel Astrosaur, Tides of Man und Old Solar gehört. Das Album „( )“ von Sigur Rós ist eines meiner absoluten Lieblingsalben.

Anne: Was plant Ihr als Nächstes?

„Wir arbeiten im Moment an neuen Songs“

Iiro: Wir haben schon wieder angefangen, neue Songs zu schreiben, also dauert es hoffentlich keine sieben Jahre, bis das nächste Album fertig ist. Ich brauche immer Zeit, um Inspiration zu finden und neue Dinge für das nächste Album einzustudieren. Ich liebe es, mit meinen Bandkolleg⋆innen zusammenzuspielen, also warte ich darauf, dass wir so schnell wie möglich wieder zusammenkommen können. Wenn es eine Chance für uns gibt, live zu spielen, werden wir sie auf jeden Fall nutzen.

Matti: Mich gegen COVID impfen zu lassen.

Janne: Neue Musik und ein noch besserer Groove.

Esa: Neue Musik machen, in unserem Proberaum jammen und uns selbst herausfordern. Es besser als je zuvor zu machen. Hoffentlich viel Live-Gig-Action, wenn es eines Tages wieder möglich ist.

Meine Review zum aktuellen Baulta Album „Another Second Chance“ könnt Ihr hier lesen.

Baulta – „Third“


[⋆] English version

Interview with Baulta – „Post-rock transmits Emotions“

Baulta have agreed to an interview! We talked about the creative process that led to their fantastic latest album „Another Second Chance“ and their development as a band. I learned a lot about them and their relationship with post-rock.

Of course, we also talked about the current worldwide situation. Esa (drums), Janne (bass), Iiro (guitar), and Matti (guitar) don’t let that get them down. In the meantime, they have developed a pretty good strategy to deal with the crisis.

Interview with Baulta

Anne: Thank you very much for taking the time for this interview! How are you doing these days? How is Finland dealing with this Corona mess?

Iiro: Hi Anne, and thank you for making this. I think that in Finland (and all over the globe), people are pretty bored to hear about COVID at this point, but it’s there, and it has changed our lives permanently and has impacted our country, economy and behaviour. I hope that the future will be brighter and restrictions are going down little by little.

„Finns are great in social distancing“

Matti: I think, globally speaking, things have been quite good in Finland during this pandemic. The situation is quite unpredictable at the moment, so we just have to do our share and hope for the best. Luckily, we Finns are great in social distancing!

Janne: So far, Baulta members have remained healthy, and it is natural for us Finns to be in our own circumstances. Frustration begins to show in infections, and problems with vaccinations cause unnecessary politicking.

Anne: You’ve just released your brand new album, „Another Second Chance„, which for me is one of the albums of the year 2021 so far. So: congratulations! Are you happy with the outcome of your work?

„We are happy with the new album“

Baulta. Picture: Antti Varhe / AVAGraphy

Baulta. Picture: Antti Varhe / AVAGraphy

Iiro: Thank you very much; the end-result of this album was even more special than expected. We have had many years since we made our last album. Any fool can regret yesterday, and it’s always exciting and a little nervous to start to record an album. Some of the songs were almost four years old and some newer. So in that amount of time, we had made quite many songs to choose from, but I’m delighted we found the right pieces and themes for this album.

That, and of course, hard work and commitment for this project, has paid off. Our decision to record drum and bass live for this album was right, and it gives so much natural feel to the songs. Proud also with the result to keep the guitars down and so they fill more ambient and textural spaces. 80′ synths and piano leads were the thing that made these songs shine.

We met Xavi Forne, aka Error!design, at DUNK!festival 2019 and thought about collaboration with him. So he made this perfect album art. It represents the themes and inspiration behind these songs. We are also proud to be part of DUNK!records and a Thousand Arms labels, and they have put some severe support and efforts to make this album better as a whole. Vinyl is perfect.

Matti: More than happy!

Janne:Another Second Chance“ was the first album of this line-up (Iiro, Matti, Esa and Janne). The ensemble and the playing chemistry were a complete success, so YES!

Baulta in the studio

Esa: Thank you! Yes, I’m thrilled with the outcome. Janne had done some studio work in the previous Baulta albums, but this was the first recording experience with Baulta. Recording bass and drum tracks felt really good with Janne. In the end, I feel like all the songs ended up being the way they were meant to be. The journey from the first demo ideas to the final master was very long, and it was very emotional to see the final LP with the beautiful artwork and stunning colour vinyls.

Anne: Did the pandemic affect you when you were recording the songs?

Iiro: We had luck because we had written and composed the songs before the pandemic and already recorded drum and bass tracks of the album at the end of 2019. But of course, the pandemic affected the other parts of life, and that’s why I had to record almost all the guitar part’s during the evening or night time. That was the reason why it took so long. But it gave me a chance to explore sound crafting and really dig deeper with guitar sounds. We hit the studio for recording synths and mixing; there was no effect with the pandemic.

„We wrote the songs before the pandemic started“

Matti: Maybe some song titles might have some references to the pandemic, but basically, titles were written down before this all started

Janne: The band’s joint evenings were annoyingly few.

Anne: Which one is your favourite song on the record and why?

Iiro: „Third“ was made when my third son was born, and it was the first song that I wrote for this album, so it’s my favourite. But every piece has its own thing that makes it unique.

Matti: „While The World Sleeps“. It was the hardest one to get in the final shape, but the result was gratifying.

Janne: „While The World Sleeps“. Hard work pays off.

„The song ‚Third‘ is about the birth of my third son“

Esa: The opening track, „Third“. I find it really touching that Iiro wrote the track inspired by the birth of his third son. I think it gives the album a strong start and a storyline guiding the listener through all the themes this album handles. The latter part of the song with the layered percussion structure, bass groove, and melodic progression is one of my favourite parts.

Anne: How does the album differ from the ones you did before?

Iiro: We had member changes during the past years, and I think when Esa (drums) and Janne (bass) joined the band, something really special happened. These guys understood what these songs needed rhythmically and what it takes to get these songs better. We played a lot together and turned these songs upside down and not rushed into the studio. One big part was that the drums and bass were the centres of these songs, and we didn’t record too many guitar layers. Lesson learned, less is more.

We also recorded synths and pianos for the first time with our mixing engineer Tuomas Kokko. That was a rewarding process that gave this record its distinctive sound. This time the mixing and mastering process was easier because we knew how we wanted „Another Second Chance“ to sound. Last time we struggled and the red line was thinner.

„The songs got many ’second chances'“

Matti: This one has by far the best production, and the songs got many „second chances“, which was necessary the get the final result in the right shape

Janne: I played previously only in the studio and at gigs, but I was involved as a member of the band on this album. We’ve fitted the basses and drums in a whole new way to this record.

Esa: As mentioned before, this was the first Baulta album for me. The fundamental idea was to give the songs more space and room to breathe than before and rely on solid grooves and melodic ideas. Sometimes less is more.

Anne: On your Bandcamp page, you are writing, „Even the longest night will end, and the sun will rise“. What exactly do you mean by that?

„Focusing on something 100 per cent helps you find yourself“

Baulta

Baulta

Iiro: When writing these songs, I was surrounded by this beauty of a new life, and everything was more than fine. Somehow in the centre of that, I lost myself for a moment. I felt nothing. It was too many things at the same time and all for the others. So I had to put myself deep into this project and focus this time on myself. When guitar recordings started, it came out that I had no time to record these tracks in the daytime. I made a choice and recorded the guitar parts at night time.

Basically, I drove from my hometown in Jyväskylä 180km forth and back three times a week to record the guitar lines. So every time I drove back, the sun rose. But actually, all of this helped. When you focus something 100 per cent with your heart and mind in it, you find yourself again. So, this album’s theme is quite personal because making it affected so much in my relationship and family in a good way.

Anne: You played an unforgettable set at DUNK!festival in 2019. Are you planning to complete the line-up there again someday?

Iiro: Thank you for those words; it was amazing to play and be there. Such a unique experience. So hopefully, yes!! We haven’t been such an active live band in the past years, but we have our dreams and hopes for the future. DUNK!festival was a dream come true, and I would love to live that dream again.

Matti: I hope so!

„DUNK 2019 was a big milestone for Baulta“

Janne: That gig was a major milestone for this band, and hopefully, we’ll get back to performing after the pandemic.

Esa: We truly hope so! DUNK!festival was an unforgettable experience for all of us. Our hearts are with the DUNK!crew during these weird times.

Anne: Yea, I guess the whole DUNK!family, which I also count myself as a part of, does that. Really: I love this festival so much! Every time I went there, everything was just perfect. It’s like being in a parallel universe when you’re at this event. What do you think makes it so unique and differs it from every other festival on earth?

Iiro: I think that the Dunk!festival team has somehow managed to create a unique atmosphere – where the audience, bands and crew and everyone who have the same interest or taste in music can get together for a few days. It actually felt like home there. People and the DUNK!team were super friendly and helpful for everything.

It’s like you said, being in a parallel universe. Post-rock isn’t such a prominent genre in Finland, so when you go into Belgium and step into this post-bubble, it’s like a dream come true. And of course, the quality of bands and audiovisual experience is also essential when I’m attending a festival. In post-rock, visuals feed the music’s emotions and take it to another level, such as the forest stage. And last but not least, it was terrific to meet and chat with other bands.

Matti: The people!

„We would love to play ArcTanGent“

Janne: I think the essence of the whole post-rock scene is the transmission of emotions, and you can feel it in the atmosphere of those festivals.

Esa: Obviously, the whole organizing crew puts a lot of thought and love into building that festival. It is easy to see that the event is made from post-lovers to post-lovers. They have decided to choose quality over quantity and give thought to every detail and execute it with love and passion. The DIY-atmosphere and overall kindness inside the genre is very beautiful and touching. And when you combine all this with like-minded festival guests, the result is pure magic.

Anne: Are there any other post-rock events that you love and want to mention in particular?

Iiro: I have heard many good things about other post-rock events worldwide like Post in Paris, ArcTanGent, AMfest, and Vivid, but not being able to be there yet. Baulta was Vivid in 2016, but I wasn’t able to be there. Hopefully, we all get a chance to enjoy live music again soon.

Matti: Vivid festival in Norway!

„We are big fans of Vivid Festival“

Janne: The previous experience of Vivid festivals in Norway was also unforgettable.

Esa: Vivid. Norway was a wonderful experience and a beautifully organized event. We haven’t yet played in other post-festivals but would love to attend many more. To play at the ArcTanGent one day is totally a huge dream. Their line-up for 2021 is SICK.

Anne: Do you enjoy working with DUNK!records and A Thousand Arms?

Iiro: Collaboration with these two labels has been easy, satisfying and rewarding at the same time. Everything has worked so well, and people we have worked with really love and know what they are doing. They help bands to grow even better and help them to achieve their goals. Even though it’s been a long process from the point where we started with DUNK!records and a Thousand Arms, it felt natural, and I personally couldn’t be happier! We are proud to be part of these labels.

Matti: YES!

Janne: Amazing community. I love it!

Esa: Yes, very much. heart

Anne: Finland has a long tradition of dark and heavy music. I can imagine this a pretty creative environment. Just like a melting pot – everyone seems to have something to do with the music scene. It also felt like this the last time I visited Finland. How was it like growing up there? As individuals and as a band?

„In Finland, the atmosphere changes several times a year“

Iiro: Center part of Finland, where we live, is not so exotic, but four seasons and nature are the thing for me. If you can experience Finnish nature in its full range, you know that the atmosphere changes a lot during the year. Seasons can make people depressed or extremely happy. Imagine if you can’t see the sun in Lapland for the whole wintertime, and then in the summertime, it won’t go down. And for me, the best part of Finland are forests, lakes and summer cottages. That’s our thing. And it is a peaceful place to grow up and find what you really want to do with your life.

Matti: Cold, rainy and dark Autumn could have been a little shorter, but maybe that was one reason to pick up a guitar and figure out what to do with it.

Janne: Finnish metal music is also about strong emotional transmission, just like in post-rock. The prevalence of metal music in Finland has its roots in the gloom of these people. Music has been an essential means of expressing itself, especially for our generation.

„I have two other projects“

Esa: I had a very secure and good childhood in a small town. Especially in most smaller cities, it is pretty easy and affordable to find rehearsal places to start playing your instrument and experiment as a band. As a small country, the music scene is relatively small but still very diverse as the Finns are known for their metal bands and in the world of classical music.

Anne: Did you play in other projects before you’ve founded Baulta?

Iiro: No, Baulta is my first real band.

Matti: There have been a couple of other bands I’ve been involved in, but the longest period to share music related interest and write songs with has been with Iiro.

Janne: Yes, I have played in many different bands. But Baulta is the first post-rock band I play. The post-rock scene in Finland is very small, so it’s great to be creating a foundation for this great music here.

Esa: Yes, and I play in two other active projects at the moment as well. The other one plays Finnish indie-pop/rock kind of stuff. And the other one is an enjoyable DJ+Drums party project called Rex Jam.

Anne: Everybody has these bands or artists who keep on inspiring them. Who are your biggest influences?

„Mogwai and Sigur Rós are important to me“

Baulta

Baulta

Iiro: I love post-rock, instrumental, progressive music and ambient stuff all around. The first real wakenings with post-type things were when I discovered The Verve and the old stuff for them. Nick McCabe’s guitar playing with delayed guitars and lush reverb sounds was the thing. Then came Radiohead, and after that, I discovered Sigur Rós and Mogwai in the 90’s.

In the early years of Baulta, we listened to a lot of Oceansize. I love to listen to and discover great new music and bands in this genre in these recent years. Meniscus, Tangled Thoughts of Leaving, Spoiwo, Bruit, Silent Whale Becomes a Dream, Jakob, 65daysofstatic, Tides of Man, Caspian etc. They have put this genre to a new level with their ability to break the boundaries and create unique sound and melodies with great production.

Matti: I play in a post-rock band, but I don’t actually listen that much to post-rock. For me, Mogwai has always been the biggest band on the scene. There will always be a special place for The Beatles in my playlist, which is the most important band for me. My father used to play in this cover band of The Shadows, and I think the earliest influences, which might have led me into post-rock, comes from there. But all in all, my music interest is quite wide, and I listen to a lot of Bad Bunny and Stromae. When going so far from the post-rock scene, you might get ideas that could somehow fit our music, and the result might be really unique and exciting.

„Leprous fascinate me“

Janne: Huh, there are so many. Most recently, I have been impressed with the Leprous-band.

Esa: Wow, that is a tricky question. I listen to a lot of different kinds of music and try to be as genre-neutral as possible. My playlist contains anything from aggressive hardcore and thrash metal to Finnish country ballads of the ’60s. I share the love for Leprous with Janne. They have totally been a massive influence when thinking about the more aggressive and complex grooves we’ve juggled. I find Anderson Paak to be one of the most inspirational artists of our time. And when talking about the post-scene, I did listen to a lot of Astrosaur, Tides of Man and Old Solar when recording „Another Second Chance„. The album „( )“ by Sigur Rós is one of my all-time favourites.

„We are working on new songs“

Anne: What’s up next for Baulta?

Iiro: We have already started to write new songs, so hopefully, it doesn’t take seven years to finish the next album. I always need time to get inspiration and learn new things for the next album. I love playing together with our bandmates, so I’m waiting for us to get back together as soon as possible, and if there is a chance for us to play live, we will definitely be there.

Matti: To get the COVID vaccination.

Janne: New music and even better groove.

Esa: Creating new music, jamming at our rehearsal place and challenging ourselves to do it better than ever. Hopefully, lots of live gig action when it is possible again one day.

You can read my review on Baulta’s current album „Another Second Chance“ here.

Baulta – „Third“