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Zwetschgen gehören zum Herbst einfach dazu. Mit einer leckeren, selbst gemachten Zwetsch­gen­mar­me­la­de könnt Ihr ihren wunderbaren Geschmack das ganze Jahr über genießen.

Zwetsch­gen­mar­me­la­de ist wahnsinnig schmackhaft und der perfekte Begleiter für Brot, Scones und Muffins. Die gute Nachricht ist: Sie muss nicht zur zuckrigen Kalorienbombe werden. Ich habe vor ein paar Tagen welche mit Birkenzucker (Xylit) eingekocht. Das Rezept verrate ich Euch heute.

Zutaten

  • 1500 Gramm reife Zwetschgen
  • 500 Gramm Gelier-Birkenzucker (ich habe den von Birkengold genommen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden)

Rezept für sechs bis acht Gläser Zetschgenmarmelade

Als Erstes bereitet Ihr die Marmeladengläser vor. Dabei gilt: Lieber zu viel als zu wenig. Stellt also lieber ein Glas mehr bereit, damit Ihr zum Schluss die komplette Marmelade unterbringt.

Kocht Wasser auf und brüht die Gläser ab. Vorsicht: Damit sie nicht platzen, stellt Ihr sie am besten in die Spüle und lasst vorher ein bisschen lauwarmes Wasser einlaufen. Übergießt die Gläser und Deckel mit dem kochenden Wasser und trocknet sie vorsichtig ab. Am besten stellt Ihr sie danach umgedreht auf ein sauberes Handtuch, damit kein Staub mehr hineinfällt.

Dann wascht Ihr Eure Zwetschgen und entkernt sie anschließend mit einem scharfen Obstmesser. Die entkernten Zwetschgen könnt Ihr gleich in einen großen Kochtopf füllen.

Im nächsten Schritt kommt Euer Pürierstab zum Einsatz. Püriert die Zwetschgen, bis Ihr einen schönen feinen Brei habt. Nicht erschrecken: Der Zwetschgenbrei sieht erstmal bräunlich aus. Das gibt sich aber mit dem Kochen. Am Ende ist Eure Marmelade schön rot.

Gelieren mit Xylit

Wenn Ihr mit dem Pürieren durch seid, gebt Ihr die 500 Gramm Gelier-Xylit hinzu. Stellt den Topf auf den Herd und stellt die Herdplatte auf volle Stufe. Legt einen Kochlöffel und eine Uhr bereit.

Kocht die Zwetschgenmasse unter ständigem Rühren auf. Wenn sie sprudelnd kocht, beginnt die Gelierphase. Diese dauert zwischen fünf und zehn Minuten. Dreht den Herd eine Stufe nach unten und kocht die Marmelade ein. Das bedeutet: Ihr rührt permanent! Nach etwa fünf Minuten könnt Ihr die Konsistenz prüfen, indem Ihr ein paar Tropfen der Marmelade auf einen Teller gebt. Wenn sie Euch noch zu flüssig erscheint, kocht Ihr weiter. Bedenkt dabei, dass die Zwetsch­gen­mar­me­la­de beim Erkalten im Glas noch etwas fester wird. Ich habe meine Marmelade insgesamt zehn Minuten köcheln lassen.

Ihr könnt Eure Zwetsch­gen­mar­me­la­de mithilfe eines Trichters in die Gläser einfüllen. Geübte schaffen es auch ohne. Passt auf jeden Fall auf, dass Ihr Euch die Finger dabei nicht verbrennt. Anschließend verschließt Ihr die Marmeladengläser sofort. Richtet Euch, was die Gläserdeckel angeht, am besten nach den Angaben des Herstellers. Manche Gläser sind mit einer bestimmten Vakuumfunktion ausgestattet.

Lasst die Marmelade bei Raumtemperatur abkühlen. Am besten lagert Ihr sie an einem dunklen und kühlen Ort. In den Kühlschrank muss sie nur, wenn das Glas bereits geöffnet war. Geschlossen ist sie bis zu zwei Jahre haltbar.

*Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst. Infos zum Thema Werbekennzeichnung in meinem Blog findet Ihr auf meiner Transparenz-Seite.