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Das Brot kommt in eine Tüte mit Sichtfenster aus Plastik, die Tomaten in einen Plastikbeutel und der Sojajoghurt ist in einem Plastikbecher – einkaufen kann eine ganz schöne Umweltsünde sein. So geht Plastik-frei einkaufen.

Plastikfrei einkaufenWenn ich überlege, wie viel Plastik ich früher nach Hause geschleppt und beim Auspacken sofort in die Tonne befördert habe, wird mir angst und bange. Heute achte ich beim Einkaufen sehr darauf, möglichst wenig unnötige Verpackung mitzunehmen.

Weniger Plastik mit nach Hause nehmen

Plastik schadet der Umwelt und ist in vielen Fällen einfach unnötig. Komplett darauf zu verzichten, fällt mir auch heute noch schwer. Ab und zu fehlt einem einfach die Zeit, sich viele Gedanken zu machen und dann geht man eben schnell zum Discounter. Dort ist nach wie vor vieles in Plastik verpackt und prompt hat man wieder die Tasche voll damit.

Mit ein paar Tricks und Kniffen kann man aber dafür sorgen, dass auch an stressigen Tagen nicht mehr allzu viel Plastik im Einkaufswagen landet.

Tipp 1 – Die Verpackung einfach weglassen

Plastikfrei einkaufenGurken, Äpfel, Bananen, Möhren und Paprikas haben eines gemeinsam: Sie haben von Natur aus eine Schale. Sie brauchen eigentlich gar keine Verpackung. Bei mir landen sie daher regelmäßig und seit vielen Jahren nackt auf dem Kassenband. Noch heute bringt mir das gelegentlich den ein oder anderen verwirrten oder sogar genervten (warum?) Blick ein.

Ich muss das Obst und Gemüse doch zu Hause sowieso gründlich waschen. Warum soll ich es dann einzeln in kleine Plastiktütchen verpacken, bevor ich es in meinen Rucksack lege? Für mich ist das ziemlich sinnlos. Und überlegt mal, wie viele Tüten man sich dadurch sparen kann! Bei jeweils drei bis fünf Sorten Gemüse und Obst pro Einkauf würde zumindest bei uns ein stattlicher Berg zusammenkommen.

Tipp 2 – Obstnetze verwenden

Es kommt natürlich auch mal vor, dass man etwas einkauft, das man gerne ein bisschen geschützt in die Tasche packen würde. Oder man möchte die Tomaten davor bewahren, in der Fahrradtasche unter die Saftflasche zu rutschen. Tomatensauce geht ja nicht so wirklich gut raus. Außerdem esse auch ich die saftigen Nachtschattengewächse lieber, anstatt sie aus meinem Rucksack zu schrubben.

Plastikfrei einkaufenFür solche Fälle nutze ich die unglaublich praktischen Obst- und Gemüsenetze von samebutgreen. Sie gehören zur Grundausstattung unserer Einkaufsrucksäcke. Es gibt sie im praktischen Set aus fünf verschiedenen Größen.

Was klasse ist: Die Dinger sind so leicht, dass sie beim Obst Wiegen an der Kasse nicht ins Gewicht fallen. In der Tasche nehmen sie auch keinen Platz weg. Ein zusätzlicher Pluspunkt der Netze: Beim Einkaufen kann man auch gleich noch das schlechte Gewissen der anderen Kund⋆innen ein bisschen befeuern. Ich wurde tatsächlich schon gefragt, wo ich die praktischen Beutel gekauft habe. Ihr könnt sie übrigens auf den Fotos sehen, mit denen ich diesen Artikel hier illustriert habe.

Tipp 3 – Jutebeutel dabeihaben

Habt Ihr auch so viele Jutebeutel? Einen von PETA, einen von den Toten Hosen, einen vom letzten Festival und einen vom Weinladen gegenüber? Super! Ich kann Euch nur dazu raten, die Teile nicht in die Schublade zu stecken und Euch jedes Mal, wenn wieder ein neuer dazu kommt, darüber aufzuregen, dass sie nicht mehr zugeht. Packt sie in die Tasche!

Plastikfrei einkaufen

Ich habe immer ein bis drei davon in jedem Rucksack. Wenn ich dann unterwegs auf die Idee komme, noch schnell den Einkauf zu erledigen, bin ich gerüstet. Und wenn zufällig gerade ein⋆e Bekannt⋆e mit dabei ist und sich anschließt, kann ich ihm⋆ihr auch gleich noch einen Beutel anbieten. In der Jutebeutel-Schublade lagern wir übrigens inzwischen unser Katzenfutter. Das muss nicht mehr traurig in der Küche rumstehen.

Tipp 4 – Unnötige Umverpackung dalassen

Ihr steht so unglaublich auf diese eine Sorte Cornflakes und könnt einfach nicht die Finger davon lassen, obwohl sie doppelt verpackt sind? Im Unverpackt-Laden gibt es die süßen Knusperflocken aber nicht? Dann lasst die unnötige zweite Verpackungsschicht einfach da!

Die Supermärkte haben am Ausgang alle Recycling-Tonnen stehen. Packt die Flakes am besten direkt an der Kasse oder an der Infotheke aus und weist das Personal (und damit auch die umstehenden Kund⋆innen) darauf hin, dass die zweite Schicht unnötig ist und schlecht für die Umwelt – steter Tropfen höhlt den Stein.

Tipp 5 – Auf Convenience-Produkte verzichten

Plastikfrei einkaufenGeschältes Obst in der Tüte, Salat to go und vorgekochtes Couscous? Wenn man das so liest, klingt das schon irgendwie richtig fies, oder? Ganz ehrlich? Ihr könnt darauf verzichten. Ihr werdet sehen: Das verkleinert den Plastikhaufen in Eurer Recycling-Kiste ungemein.

Ich gebe es offen zu: Komplett Zero Waste zu leben, ist ganz schön schwierig. Die wenigsten schaffen das wirklich. Gerade in der Alltagshektik fallen wir alle schnell wieder in alte Muster zurück und es ist ja auch so wunderbar praktisch, nach der Arbeit noch schnell in den Supermarkt zu hüpfen. Mit ein paar Live Hacks kann man es aber auf jeden Fall schaffen, weniger Plastikmüll zu verursachen. Die Umwelt freut sich und Ihr müsst nicht mehr so oft den Müll runterbringen. Hat doch auch was, oder?

Warum Mehrweg besser ist, als PET

*Hinweis: Dieser Beitrag enthält einen Affiliate Link. Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst. Infos zum Thema Werbekennzeichnung in meinem Blog findet Ihr auf meiner Transparenz-Seite.