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Second Life Fashion ist ein Online Second-Hand Shop. Das Start-up möchte mit den Ressourcen auskommen, die bereits existieren. Ich habe dort jetzt ein Outfit bestellt.

Die Bestellung ging sehr schnell: Mit dem Größen- und Farbfilter auf der Seite hatte ich ziemlich schnell gefunden, was ich haben wollte. Ein Rock, ein Pullover und eine Kette sollten es sein. Das komplette Outfit gabs für rund 30 Euro – ein echtes Schnäppchen also.

Gespannt war ich vor allem, in welchem Zustand die Kleidung bei mir ankommen würde. Aus diversen Second Hand Shops ist man es ja durchaus gewöhnt, dass die Sachen nicht nur ungebügelt sind, sondern gerne auch mal ziemlich muffig riechen. Das war beides bei Second Life Fashion nicht der Fall. Alles war feinsäuberlich in Recycling-Papier verpackt und kam knitterfrei aus dem Karton. Von „Second-Hand Geruch“ konnte auch keine Rede sein. Der Pullover kam mir zudem tatsächlich eher neuwertig vor, als gebraucht. Sogar das Schild aus dem Laden war noch an der Schulter angebracht.

Second Life Fashion achtet auf die Umwelt

Bei Retouren übernimmt Second Life Fashion die Versandkosten. Zurücksenden kann man übrigens aus Umweltschutzgründen nur Kleidung ab einem Wert von zehn Euro. Das geht für mich aber völlig in Ordnung. Wenn mir mal etwas nicht passt, gebe ich es eben in die Kleiderspende. Auf diesem Weg kann sich dann trotzdem noch jemand darüber freuen und meine ein bis neun Euro sind gut angelegt.

Ich musste aus meiner Bestellung tatsächlich nichts zurücksenden. Alles passt perfekt. Ihr könnt es auf den Bildern sehen. Echt ein hübsches Outfit, oder? Ich mag besonders die Kette sehr. Sie ist mir ganz zum Schluss, als ich meine Bestellung eigentlich schon absenden wollte, noch in den Warenkorb gehüpft. Sie passt auch hervorragend zu meinen Bandshirts. Ich habe es schon ausprobiert.

Auf secondlifefashion.de findet Ihr Oberbekleidung, Schuhe & Accessoires und sogar komplette Outfits. Wenn Ihr nach bestimmten Marken auf der Suche seid, könnt Ihr danach filtern.

Mit Second-Hand die Welt besser machen

Second Life Fashion Gründerin Lisa möchten mit ihrem Geschäft dem Klimawandel entgegenwirken. Ihr Motto lautet „Save the world by second-hand“. Wenn man bedenkt, dass für ein T-Shirt 11 Kilogramm CO2 anfallen, ist Second-Hand Kleidung gar keine schlechte Idee. Außerdem spart man damit auch wertvolle Ressourcen: Für die Herstellung eines herkömmlichen T-Shirts aus Baumwolle werden nämlich auch 2.700 gebraucht.

„Ich will mit unserem Start-Up die Umwelt entlasten und den Leuten zeigen, wie toll Second-Hand sein kann! Wir verwenden unsere Versandkartons mehrfach und versenden plastikfrei. Beides ist im Online Handel nahezu einzigartig.“

Neben Lisa arbeiten bei Second Life Fashion inzwischen auch Michi, Lisa und Marie. Marie hat mein Päckchen so liebevoll für mich verpackt. Das kleine Team kümmert sich um den Verkauf, die Logistik, die IT, den Vertrieb und das Marketing.

Ungeliebte Kleidungsstücke werden zu Lieblingsteilen

Insgesamt bin ich mit meiner Bestellung bei Second Life Fashion sehr zufrieden. Ich finde den Gedanken sehr schön, dass ein ungeliebtes Kleidungsstück auf diesem Weg doch noch zu einem Lieblingsteil werden kann – die Umwelt freut sich.

Wer ungetragene Kleidung in seinem Schrank hängen hat, kann sie natürlich auch an Second Life Fashion verschicken. Lisa und ihr Team freuen sich immer über schöne neue Stücke. Beim Versand sollte man natürlich darauf achten, dass alles schön sauber und ordentlich ist – wie man es sich selbst auch wünschen würde.

Ich selbst spende meine getragene Kleidung in der Regel an das örtliche Rote Kreuz. Ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist und es sicher Situationen gibt, in denen man seine Kleidung lieber verkaufen möchte. Beide Optionen sind völlig legitim. Klamotten, die noch in Ordnung sind jedoch einfach so wegzuschmeißen, kommt für mich einer Umweltsünde gleich.

Nachhaltiger Umgang mit Mode

Allein in Deutschland werden pro Jahr mehrere tausend Tonnen Kleidungsstücke einfach in den Müll geworfen. Wer dem entgegenwirken möchte, setzt auf einen nachhaltigen und achtsamen Umgang mit Mode. Wenn einem selbst mal etwas nicht mehr gefällt, bedeutet das nicht, dass es nicht vielleicht irgendwo jemanden gibt, dem genau dieses Teil perfekt steht.

Und wenn man gerade mal wieder auf der Suche nach einem Rock oder einem schicken schwarzen Pulli ist: Warum nicht erstmal Second-Hand schauen? Wer unsere Ressourcen schonen möchte, sollte auf jeden Fall darüber nachdenken.

Hier gehts zum Second Life Fashion Onlineshop.

*Hinweis: Dieser Beitrag enthält Werbung und Affiliate Links. Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst. Infos zum Thema Werbekennzeichnung in meinem Blog findet Ihr auf meiner Transparenz-Seite.