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Es war eine Nachricht von Escape Berlin vor ein paar Monaten, die mich auf eine Idee brachte: Wie ist es eigentlich zu zweit in einem Escape Room? Schafft man es da wieder raus?

Der Einladung, mir das größte Live Escape Theater Europas mal genauer anzuschauen, wollte ich gerne folgen. Das Abenteuer ließ sich nur allzu gut mit einem schönen Kurztrip nach Berlin verbinden.

Zu Weihnachten schenkte ich also Matze ein langes Wochenende in Berlin. Natürlich aber nicht einfach so. Als Fan von Rätseln und guten Kriminalgeschichten musste er erst ein Rätsel lösen. Mit Hilfe einer gut verpackten Lupe fand er schließlich Stück für Stück heraus, wo es hingehen würde: In einen spannenden Escape Room und in ein kleines gemütliches Hotel im Prenzlauer Berg.

Auf der Suche nach Sherlock Holmes

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Wie es im Inneren des Raums aussieht, verrate ich Euch natürlich nicht.

Ich hatte bei Escape Berlin die Wahl zwischen verschiedenen Escape Rooms und habe mich natürlich voller Überzeugung für „Sherlock Holmes“ entschieden. Rätsel und Krimi – noch passender konnte es eigentlich nicht sein.

Die Story: Sherlock Holmes war verschwunden und sein Widersacher Inspektor Moriarty wieder in der Stadt. Wir mussten uns also im Auftrag von Scotland Yard in Sherlocks Wohnung auf die Suche nach ihm machen. Schon seit Wochen hatte man ihn nicht mehr herauskommen sehen. In der Wohnung, die vollständig und originalgetreu nachgebaut wurde, gab es die verschiedensten Rätsel zu lösen.

Besonders schön: Die Ausstattung im Sherlock Holmes Raum ist zum größten Teil weit über 100 Jahre alt. Wir wurden also direkt ins Jahr 1890 zurückversetzt und konnten Sherlocks Spur in einer standesgemäßen Atmosphäre aufnehmen.

Zu zweit eingeschlossen

Die Challenge: Matze und ich waren ganz alleine in dem Escape Room eingeschlossen. Wir waren beide schon ohne den anderen mit größeren Gruppen bei ähnlichen Spielen, doch zu zweit hatten wir es bis jetzt noch nicht ausprobiert. Wir hatten auch beide noch nie von jemandem gehört, der sich dieser Herausforderung schon mal gestellt hat.

Dem entsprechend waren wir ganz schön gespannt, als es losging. Was würde uns erwarten? Würden wir uns gut ergänzen? Würden wir es wir es raus schaffen? Ein bisschen unruhig war ich ja schon.

Als wir dann drin waren, ging alles wie von alleine. Wir waren ein gutes Team und schafften es die meisten Rätsel zu lösen. Leider neige ich bei Escape Games dazu, zu viel um die Ecke zu denken. Doch Matze schaffte es, das prima abzufedern und meine Überlegungen einzufangen.

Der Schreck sitzt tief

Leider wurde mir zu Beginn des Spiels ein ziemlich großer Schrecken eingejagt, als jemand laut gegen die hölzerne Wand klopfte. Das führte dazu, dass ich mich während des Spiels nicht traute, mich mehr als ein paar Meter von Matze zu entfernen. Das wäre jedoch für die Lösung einiger Rätsel durchaus sachdienlich gewesen.

Bei dem letzten Escape Game, in dem ich war, handelte es sich um ein Horror Escape Game (The cabin in the woods). Ich habe dort wirklich das Fürchten gelernt und mich das ein oder andere Mal sogar an völlig fremden Menschen festgekrallt. Etwas für mich völlig Untypisches.

Und was soll ich sagen: Gebranntes Kind scheut das Feuer. Nach dem ersten lauten Klopfen vermutete ich hinter jeder Tür etwas noch Gruseligeres. Dabei hielt sich der Fürchtefaktor im Nachhinein betrachtet tatsächlich in Grenzen.

Ein liebevoll eingerichteter Escape Room

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Liebevolle Details

Dafür war es super spannend, die einzelnen Rätsel waren sehr durchdacht und der Escape Room an sich sehr liebevoll und detailreich eingerichtet.

Was wir bevor das Spiel losging sehr genossen haben, war der wunderbare Blick über Berlin, den man von der Wartelounge aus hat. Dort gibt es übrigens auch einen Kühlschrank, aus dem man für zwei Euro pro Fläschchen regionale gekühlte Softdrinks entnehmen kann.

Escape Berlin befindet sich etwas abseits vom Kiez am Rande des Prenzlauer Bergs in einem Industriegebiet. Es ist mit der S-Bahn sehr gut zu erreichen, zu Fuß ist man von der Haltestelle Landsberger Allee in ein paar Minuten dort.

Escape Berlin besuchen

Uns hat der Besuch bei Escape Berlin sehr viel Freude bereitet. Wir haben mal wieder gemerkt, wie gut wir zusammenpassen und wir sehr wir uns aufeinander verlassen können. Ich kann nur jedem Paar empfehlen, das auch mal zu zweit zu versuchen. Es kann wirklich sehr viel Spaß machen und man lernt sich gegenseitig noch ein bisschen besser kennen.

Jetzt wollt Ihr bestimmt wissen, ob wir es geschafft haben, Sherlock zu finden und seine Wohnung wieder zu verlassen? Ganz knapp (15 Sekunden vor Ablauf der Zeit) und mit ein paar kleinen Hinweisen der Spielleiterin. Nachdem wir den Meisterdetektiv gefunden hatten, traten wir stolz durch die Tür und mussten uns erstmal feste umarmen.

Wer neugierig geworden ist und gerne wissen möchte, was man bei Escape Berlin noch so alles erleben kann, schaut am besten auf der Webseite vorbei. Wer Lust auf ein Escape Game bei sich in der Nähe hat, findet hier eine Übersicht.

*Hinweis: Dieser Beitrag enthält Werbung. Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst. Infos zum Thema Werbekennzeichnung in meinem Blog findet Ihr auf meiner Transparenz-Seite.