Was mir in Südspanien besonders gut gefallen hat, sind die Aloe Vera Pflanzen, die überall zu wachsen scheinen. Sie gedeihen auch in den Alameda Gärten am Fuße des Gibraltarfelsens. Bevor es auf den Gipfel ging, haben wir ihnen einen Besuch abgestattet.

Die Parkanlage ist Montags bis Sonntags von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet und der Eintritt ist frei. Die Atmosphäre in den Gärten ist einfach wunderbar. Besonders, wenn es wie an dem Tag, an dem wir dort waren, sehr heiß ist, kann man beim Betreten einen kleinen Temperaturunterschied bemerken. Außerdem scheinen die Abgase der Stadt nicht in die Anlage durchzudringen – eine kleine Oase. Zwischen Kakteen, Palmen und Sukkulenten wandelt man auf gekiesten Pfaden. Auch Hibiskuspflanzen und sogar ein Drachenbaum fühlen sich in den Alameda Gärten wohl. Die Gärten sind komplett torffrei. Um die Zerstörung der Torfmoore in Nordeuropa nicht zu unterstützen wird stattdessen auf Kompost und Kokosfasern gesetzt.

Die Gärtner verzichten bewusst auf Pflanzenschutzmittel und Pestizide. Man kann im Park auch Vögeln wie Samtkopf-Grasmücken, Mönchsgrasmücken,  Schwarzdrosseln, Rotkehlchen, Grünfinken, Girlitzen und Zaunkönigen begegnen. Im Winter wurden auch schon  Berg- und Bachstelzen, Weidenlaubsänger, Buchfinken, Gartenbaumläufer und angeblich sogar Eisvögel gesichtet. Auch Turmfalken jagen in diesem Gebiet. Neben Vögeln leben auch Reptilien in den Gärten. Maurische Geckos, iberische Mauereidechses und Hufeisennatter sind nicht selten zu finden. Nachts gehört Alameda den Langflügel- und Bulldogfledermäusen. Die Alameda Gärten sind torffrei. Kokosnussfasern und unserer Kompost werden verwendet, um nicht die Zerstörung der Torfmoore in Nordeuropa zu unterstützen, die wichtige Lebensräume für Wildtiere bieten.