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Das Kräuterkontor hat Bio-Heilkräuter, Tees, Nahrungsergänzungsmittel und verschiedene Pflegeprodukte im Angebot. Ich habe das Berliner Versandhaus jetzt getestet.

Chiasamen, Paprika Edelsüß, Bio-Pfefferminztee, Griechischer Bergtee, ein Päckchen getrocknete Berberitzenbeeren sowie eine natürliche Handcreme mit Klettensamen und Ringelblume – das alles landete in meinem Warenkorb. Unmittelbar im Anschluss an meine Bestellung war auch schon die Versandbestätigung da und zwei Tage später öffnete ich das sorgsam verpackte Päckchen.

Keine unnötige Verpackung

Was mir gleich als Erstes positiv auffiel: Auf unnötige Umverpackung wird komplett verzichtet. Die Tees und Gewürze kommen in Papiertüten. Alles ist übersichtlich beschriftet, der Druck ist einfach, aber ansprechend.

Als echter Teefan musste ich die Tees natürlich zuerst probieren. Schon beim Öffnen des Kartons stieg mir ihr intensives Aroma in die Nase. Zuerst gab es einen Pfefferminztee. Die Blätter sind überraschend grün und kaum zerbrochen. Beim Aufbrühen intensiviert sich das Aroma. Der Geschmack ist voll und wunderbar minzig. Matze und ich genießen im Moment jeden Abend ein paar Tässchen davon. Wenn der Beutel leer ist, werden wir ganz bestimmt Nachschub ordern. Im Sommer gibt es dann leckeren Pfefferminz-Eistee.

Der Griechische Bergtee war für mich eine ganz neue Erfahrung. In der Tüte sind komplette Blütendolden enthalten. Die gelben Blüten duften zart und sind, genau wie die Minzblätter, gut erhalten. Der Geschmack erinnert ein bisschen an Kamille, ist aber weniger aufdringlich.

Griechischer Bergtee

Die Blüten für den Bergtee werden in kontrollierter Wildsammlung in Griechenland gesammelt. Traditionell wird er von den Hirten in den Bergregionen Griechenlands getrunken. Sie fügen gerne noch etwas Zimt und/oder Zitronensaft hinzu. Die Pflanze gehört zu den Gliedkräutern. Sie ist robust und wächst ab einer Höhe von 1.000 Metern an den Berghängen des Mittelmeerraums. Die ausgewachsenen Stauden werden bis zu 50 Zentimeter groß.

Um den Griechischen Bergtee aufzubrühen, nimmt man zwischen fünf und zehn Gramm Blüten auf einen Liter kochendes Wasser. Die Ziehzeit beträgt zwischen sieben und zehn Minuten. Der Tee ist nicht nur für seine positiven Auswirkungen auf den Stoffwechsel bekannt. Neusten Forschungen zur Folge soll er sogar eine nervenstärkende Wirkung besitzen

Pfefferminztee

Die meisten kennen Pfefferminztee aus ihrer Kindheit. Sobald man eine Erkältung hatte, wurde er aufgetischt – leider oft ziemlich stark gesüßt. Mit dem damaligen Beuteltee hat der Kräuterkontor Pfefferminztee nur sehr wenig gemein. Er besitzt eine leicht pfeffrige Note und ein klares Minzaroma. Dafür sorgt die enthaltene Pfefferminze.

Dabei handelt es sich um eine für Europa typische Mischung aus Krauseminze und Wasserminze. Sie wird auch gerne bei der Herstellung von Kaugummis verwendet. Um den Minztee zuzubereiten, nehme ich zwei gehäufte Teelöffel Minze auf 250 Milliliter kochendes Wasser. Der Tee zieht dann abgedeckt etwa sechs bis acht Minuten.

Berberitzenbeeren

Berberitzen sind ein Sanddorngewächs. Sie enthalten von Natur aus viele Vitamine und sind reich an Antioxidantien. Man kann sie zum Beispiel zwischendurch als kleinen Snack essen oder ins Müsli tun. Ich gebe sie auch leidenschaftlich gerne in verschiedene Salate – ihre säuerliche Note gibt ihnen das gewisse Etwas. Vom Aussehen erinnern sie an sehr kleine Rosinen. Sie sind allerdings weniger klebrig und enthalten wesentlich weniger Fruchtzucker.

Im Iran wird die Berberitzenbeere auch zum Kochen verwendet. Dort veredelt man die verschiedensten Gerichte mit den kleinen Vitaminbömbchen. Traditionell werden sie bei Menstruationsbeschwerden, Verdauungsproblemen und Gallenleiden gereicht.

Die roten Beeren werden auch Essigbeeren oder Sauerdorn genannt. Leider werden sie in Deutschland sehr oft mit den für den Menschen giftigen Vogelbeeren verwechselt und daher am Strauch belassen. Die Büsche können bis zu drei Metern groß werden. Zwischen Mai und Juni tragen sie gelbe Blüten. Zwischen August und Oktober reifen dann die Beeren.

Chiasamen

Chiasamen geben Matze und ich gerne in unserer Müsli oder in Smoothies. Man kann sie aber auch in den Salat tun oder leckeren Chiapudding damit zubereiten. Sie enthalten wertvolle Omega3-Fettsäuren, sind also unter anderem gut fürs Herz, die Haut und den Muskelaufbau.

Weil sie das neunfache ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit speichern können, sind auch gut für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. In Mittelamerika werden sie seit Jahrhunderten angebaut. Sie werden dort aufgrund ihrer hohen Nährstoffdichte sehr geschätzt.

Paprika Edelsüß

Paprika Edelsüß ist für mich eines der am meisten unterschätzten Gewürze. Eine ganze Zeitlang habe ich selbst ihm auch keinerlei Beachtung geschenkt. Es war Bestandteil jedes verklebten Gewürzregals in jeder Gelsenkirchener Barock Standardküche und für mich genauso spießig wie Saucenbinder und Kittelschürzen.

Dass ich mich da ziemlich verschätzt hatte, bewies mir Matze, der damit in der Küche die tollsten Dinge anstellt. Er fügt es so gut wie jedem Gericht hinzu und kann sich Kochen ohne Paprikapulver nicht so wirklich vorstellen. Sein süßlich-herber Geschmack macht seine Currywurst, Pizza, Pastagerichte und Seitansbraten erst zu dem, was sie sind. Inzwischen stehe ich dem Pülverchen auch wesentlich aufgeschlossener gegenüber. Es kommt in meinen selbst gemachten veganen Käse, in die Suppe und sogar in den Pfannkuchenteig. Vielleicht bin ich auch einfach eine Spießerin geworden – im Standardsortiment unserer Küche darf es seit einiger Zeit auf jeden Fall auch für mich nicht mehr fehlen.

Kräuterkontor

Handcreme

In meiner Handtasche muss immer eine gute Handcreme liegen. In der letzten Zeit bin ich auf diesem Gebiet häufiger enttäuscht worden und habe Euch Testberichte aus diesem Grund erspart. Nach einer längeren Durststrecke war die Haut an meinen Händen schon etwas mehr als nur trocken. Sie hatte intensive Pflege nötig. Die Handcreme mit Klettensamen und Ringelblume kam da genau im richtigen Moment. Schon nach ein paar Anwendungen brennt, spannt und juckt gar nichts mehr und das sogar nach dem Waschen.

Die Creme fettet nicht, zieht schnell ein und hat einen zarten, natürlichen Duft, der nicht mit meinem Parfum konkurriert. Sie ist natürlich und vegan und stammt von Lenz Naturkosmetik.

Fazit

Insgesamt gefallen mir die Produkte aus dem Kräuterkontor alle sehr gut. Die Qualität ist wirklich hervorragend und auf nerviges Plastik wird verzichtet. Im Onlineshop haben erklärungsintensive Produkte, wie der Griechische Bergtee umfangreiche Beschreibungen, die mir alle nötigen Informationen bieten, ohne, dass ich viel googeln muss.

Die Preise sind mehr als fair und die Versand geht sehr schnell. Ich werde auf jeden Fall wieder dort bestellen und sicher auch noch viele weitere Produkte ausprobieren.

Das Kräuterkontor

Das junge Berliner Unternehmen Kräuterkontor widmet sich dem Handel mit Heilkräutern in Bio-Qualität. Den Gründern ist es wichtig, traditionelles Kräuterwissen weiterzugeben, wieder zu entdecken und weiterzuentwickeln. Das Kontor ist ein reiner Versandhandel. Auf der Homepage heißt es

„Eine Pflanze, die unter natürlichen Bedingungen wächst, ist gesund und widerstandsfähig. Zu Ihrem Schutz entwickelt sie komplexe Inhaltsstoffe, (’sekundäre Pflanzenstoffe‘) auf denen auch die Heilwirkung für Mensch und Tier beruht. Beschleunigtes Wachstum durch übermäßige Düngung und der chemische Schutz des ‚konventionellen‘ Anbaus mindern die Qualität der Inhaltsstoffe, selbst wenn das Gift sich im Tee nicht nachweisen lässt. Eine optimale Qualität liefern wild wachsende Pflanzen von natürlichen Standorten. Aus Naturschutzgründen sind diese aber nur begrenzt verfügbar. Die Lücke schließt der naturnahe biologische Anbau. Wo irgend möglich, setzen wir daher auf kontrolliert biologische Kräuter und Gewürze. Als Abfüllbetrieb und Händler haben auch wir uns ÖKO-zertifizieren lassen. Zusätzliche Kontrollen stellen so die nahtlose Sicherheit und Nachvollziehbarkeit bis zum Endkunden her. Wir finden, dass Bio besser ist – besonders bei Heilpflanzen.“

Und auch sonst wird der Natur Respekt entgegen gebracht. Alle Verpackungen bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen. Der Strom kommt von Greenpeace Energy und als Geschäftsbank hat man sich für die faire Ökobank GLS entschiden. Der Versand erfolgt über „Go-Green“. Das DHL-Projekt arbeitet mittels Ausgleichszahlungen am Ausgleich von Klimaschäden.

Hat Euch mein Testbericht gefallen? Falls Ihr neugierig geworden seid, könnt Ihr gerne auch mal auf der Homepage des Kräuterkontors vorbeischauen. Wenn Ihr in Zukunft nichts mehr auf meiner Seite verpassen möchtet, abonniert am besten meinen Newsletter. Ich informiere Euch dann einmal pro Woche über meine aktuellsten Beiträge.

*Hinweis: Dieser Beitrag enthält Werbung und Affiliate Links. Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst. Infos zum Thema Werbekennzeichnung in meinem Blog findet Ihr auf meiner Transparenz-Seite.