Habt Ihr es auch schon gehört? Der Frühling steht vor der Tür! Musikalisch bringt er ganz schön was mit. Ich für meinen Teil konnte beim Hören in den letzen Wochen gar nicht genug kriegen. Hinter jeder Ecke lauerte eine Neuveröffentlichung auf mich.

Meine persönliche Playlist des Monats umfasst daher ganze 24 Stücke. Und das ist nur die Crème de la Crème der Platten, die ich insgesamt gehört habe. Neben Pearl Jam und Trail Of Dead (Beide waren in der Musikliste für den Februar dabei) haben inzwischen auch „alte Bekannte“ wie Green Day Platten in die Verkaufsregale geworfen. Und hatten wir letzten Monat noch aus Nostalgiegründen ein Incubus dazugepackt? Gibt es das? Kaum ein paar Tage später haben die Typen wirklich eine neue Platte veröffentlicht.

Für unsere Monatsliste habe ich natürlich, genau wie Matze und Valentin, noch mal gefiltert. Unterm Strich sind dann vier wirklich ganz besondere Stücke rausgekommen. Mit ihnen möchte ich die Songs für den März hiermit heute eröffnen. Valentin hat übrigens wieder vier „Nostalgiegründe“ beigesteuert. 😉

Wir wünschen Euch alle drei ganz viel Spaß beim Hören! Ganz unten findet Ihr wie immer unsere Playlists für iTunes und Spotify!

Meine Songs für den März

Die Sterne – „Der Palast ist leer“ vom neuen Album „Die Sterne“

Die Sterne haben ganz ohne mich vorher zu fragen ein neues Album aufgenommen und ich bin sprachlos! Dieses Musikpaket wird aller Voraussicht nach wieder wunderbar! Ich muss mich ganz unbedingt noch viele Stunden damit beschäftigen und kann nicht garantieren, dass die Liste für den April nicht ein weiteres Stück Sternenhimmel enthält. Bis jetzt gibt es drei Vorauskopplungen von „die Sterne“. Ich habe „Der Palast ist leer“ für Euch ausgesucht.  Hört mal rein! Was meint Ihr?

Lee Ranaldo & Raül Refree – „Names Of North End Women“ (Single)

Auch von Lee Ranaldo (Sonic Youth) gibt es etwas Neues. Für diesen Song hat er sich mit keinem Geringeren als dem spanischen Produzenten und Herzblut-Musiker Raül Refree zusammengetan. Ihr solltet Euch das Werk auf jeden Fall anhören und beschäftigt Euch auch gerne gleich mit der Discographie dieser beiden musikalischen Schwergewichte (falls noch nicht getan) – es lohnt sich.

TWINS – „Library“ vom neuen Album „Soon“

Am Valentinstag war es endlich soweit: TWINS präsentierten ihr Album „Soon“. Angekündigt worden war es bereits Ende letzten Jahres. Seitdem habe ich gebannt gewartet, was da noch so auf uns zukommt. Da die Band aus ehemaligen Mitgliedern von MIKROKOSMOS23 besteht, konnte das so einiges sein. Erschienen ist das Ding jetzt auf Through Love Records. Besonders begeistert mich bis jetzt „Library“ – Post-Hardcore, wie ich ihn mag.

Polaris – „Masochist“ vom neuen Album „The Death Of Me“

2012 gründeten sich in Sydney „Polaris“ und rührten die Post-Hardcore Szene ordentlich um. Seit 2017 gab es nichts Neues mehr, aber jetzt hatte ich endlich einen Grund, den Wikipedia-Eintrag zu aktualisieren: „The Death Of Me“ ist da und haut mit Vollgas auf die Ohren!

Matzes Songs für den März

sleepmakeswaves – „Cascades“ von der EP Trilogie „These Are Not Your Dreams“

„Dieser Song ist die erste Auskopplung aus der Triple EP ‚These Are Not Your Dreams‘, die sleepmakeswaves demnächst herausbringen werden. Vorbestellungen werden bereits entgegengenommen. Beim Hören sollte man unbedingt über den für manche Ohren vielleicht etwas schwächelnden ‚Durchschnitts-Post Rock‘ zu Beginn hinwegsehen. Der Song entfaltet seine Stärke zur Mitte hin und hat seine Höhepunkte am Ende – lasst Euch den gesungenen Chorus auf den Trommelfellen zergehen!“

Katatonia – „Laquer“ Vorauskopplung vom kommenden Album „City Burials“

„Vom einstigen Dark/Doom Metal der Band, ist seit Musiker wie Sänger Mikael Åkerfeld nicht mehr dabei ist, nichts mehr zu spüren. Katatonia kommen langsam aber sicher in der Progressive Rock Welt an. Doch anders als Åkerfelds Opeth haben Katatonia ihre Härte komplett abgelegt. ‚Laquer‘ lässt uns die instrumentale Qualität spüren – es entwickelt sich zu einem ruhigen, tragenden und Effekt-geladenen Stück – inklusive starker Stimme und genialen Momenten.“

Incubus „Our Love“ (aktuelle Single)

„Incubus haben seit ‚Light Grenades‘ aus dem Jahr 2006 immer wieder mal unregelmässig geliefert. Bis jetzt kann man weder den neuen Song „Our Love“ noch  ‚Into the Summer‘ aus dem letzten Jahr einem Album zuordnen. Es bleibt also spannend. ‚Our Love‘ ist für mich origineller, als ‚Into The Summer‘. Mich lässt das Stück auf eine hörbare Platte hoffen.“

envy – „Statement Of Freedom“ vom aktuellen Album „The Fallen Crimson“

„Japanischer und japanischsprachiger Post-Sludge/Metal fasziniert mich im Moment sehr. Für mich ist dieses Stück hier der Gegenpol zu den beiden ruhigeren oben. Vom envy Album ‚The Fallen Crimson‘ hatte ich in der Liste für den Dezember bereits die Vorauskopplung dabei. Jetzt gibt es endlich die ganze Platte und sie läuft bei mir hoch und runter. Man muss es sich unbedingt komplett von vorne bis hinten anhören. ‚Statement Of Freedom‘ ist treibend, Action-geladen, an manchen Stellen etwas kitischig und gar nicht so düster, wie man das vielleicht von einigen Kolleg⋆innen aus Europa erwarten würde.“

Valentins Songs für den März

Blacktop Mojo – „It Won’t Last“ vom Album „Unter The Sun“ (2019)

„Blacktop Mojo aus Texas machen ehrlichen Hardrock. Bei ‚It Won’t Last‘  vom 2019 erschienen Album ‚Under The Sun‘ handelt es sich um ein wunderbares Blues-Stück.“

The Slickee Boys – „Gotta Tell Me Why“ vom Album „Uh Oh.. No Breaks!“ (1985)

„Diesen Song und diese Band hab ich durch die einmalige HBO-Serie ‚The Deuce‘ entdeckt. Ihr Autor David Simon (aus dessen Feder bereits ‚The Wire‘ kommt) hat schon immer ein Gespür für gute Musik, die zeitlich perfekt zu den Ären passt, in denen seine Geschichten spielen. The Slickee Boys ist eine fast vergessene Band aus Washington D.C., die von 75-91 existierte. Feinster Garage-Rock!“

Seether – „Betray And Degrade“ – vom Album „Poison The Parish“ (2017)

„Diese Band, die ursprünglich aus Südafrika kam und dann in die USA auswanderte, hatte ich in den letzten Jahren etwas aus den Augen verloren. Das erste Album ‚Disclaimer‘ von 2002 ist immer noch eine meiner Lieblingsplatten. Ich liebe den charakteristischen Post-Grunge von Seether. Dieser Song kommt vom noch aktuellen Album von 2017 „Poison The Parish“.

grandson – „Blood // Water“ von der EP „A Modern Tragedy, Vol. 1“ (2018)

„Zum Schluss habe ich noch ein (für unsere Verhältnisse) etwas poppigers Lied rausgesucht. grandson, bürgerlicher Name Jordan Edward Benjamin, ist ein kanadischer Sänger. Seine Texte sind oft politisch-aktivistisch. ‚Blood // Water‘ von der EP ‚A Modern Tragedy Vol. 1‘ aus dem Jahr 2018 ist beim Twenty One Pilots Label ‚Fueled By Ramen‘ beheimatet.“

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