Es ist soweit. Ende Januar kommt endlich der Film über den Hof Butenland ins Kino. Es geht darin um die Geschichte des Kuhaltersheims und seiner beiden Betreiber.

Der Film soll nachdenklich machen, die Menschen aber auch zum Lächeln bringen. Den Macher⋆innen war es besonders wichtig, die Emotionen, die man auf einem Lebenshof wie Butenland jeden Tag erlebt, festzuhalten. Traurige Momente kommen darin also genauso vor, wie fröhliche.

Bei der Jury der internationalen Filmtagen in Hof löste der Film Begeisterungsstürme aus. Der Granit-Dokumentarfilmpreis 2019 wurde einstimmig an Regisseur Marc Pierschel vergeben.

Schaut Euch „Butenland der Film an!

Kuschen mit Kühen. Foto: Hof Butenland Nicht nur Marc und das Team vom Hof Butenland würden sich sehr freuen, wenn Ihr ins Kino geht, und Euch „Butenland der Film“ anschaut. Auch ich wäre sehr glücklich darüber, wenn so viele Menschen wie möglich sehen können. Es ist so schön zu sehe, wie liebevoll man mit Tieren jeder Art umgehen kann und wie besonders dieser Hof ist. Ich selbst habe aus voller Überzeugung eine Patenschaft für ein Schwein (Frederik – Ihr erinnert Euch), das dort lebt, übernommen. Ich bin sehr froh, dass es so selbstlose Menschen wie Jan Gerdes und Karin Mück gibt, die den Hof betreiben.

Wir alle sollten uns an ihnen ein Beispiel nehmen. Jeder sollte das friedliche Miteinander erfahren, dass die beiden mit den Tieren auf Butenland leben. Die beiden führen ihren Hof abseits von allen wirtschaftlichen Interessen. Für sie steht das Wohl der Tiere immer im Mittelpunkt.

Marc Pierschel hat sich viel Zeit genommen – über zwei Jahre hat er Karin, Jan und die Tiere mit seinem Kamerateam begleitet. Sein Portrait zeigt intime Momente aus ihrem Leben und hinterfragt gleichzeitig den Umgang der Gesellschaft mit sogenannten „Nutztieren“.

Begeisterte Stimmen

Begegnung mit einer Kuh. Foto: Hof ButenlandJede⋆r der⋆die den Film bisher gesehen hat, lobt ihn in den höchsten Tönen. Das sagen zum Beispiel die Tierrechtsaktivist⋆innen von PETA:

„‚Butenland der Film‘ ist eine einfühlsame Dokumentation, die nicht den Zeigefinger erhebt, sondern an unsere Menschlichkeit appelliert. Wer einmal gesehen hat, wie frei Paul, Uschi, Lillja und die anderen Tiere nach ihrer Zeit als „Nutztiere“ leben, kann nicht anders, als sich diese wahr gewordene Utopie für alle Lebewesen zu wünschen.“

Also: Geht ins Kino und schaut Euch „Butenland der Film“ an. Es lohnt sich! Die bisherigen Kinotermine findet Ihr hier. Es wäre natürlich klasse, wenn Ihr zusätzlich in Eurem Lieblingskino weitere Termine vorschlagt. Auch die grandiosen Dokumentarfilme „The End Of Meat“ und „Live And Let Live“ stammen von Marc Pierschel. Klickt einfach auf die Links, um meine Beiträge dazu zu lesen.

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Fotos und Filmplakat: Hof Butenland