Denise Hof kennt Ihr bereits aus den verschiedensten Beiträgen auf meiner Seite. Die Künstlerin sprüht nur so vor Kreativität und erfindet sich immer wieder neu. Jetzt hat sie mir von ihren neuesten Kunstwerken erzählt.

Vegane Häkelmützen mit Statement„, „Ein Meer aus Farben für die Tiere“ und „Tierisch hintergründig“ heißen Denises Projekte. Die vegane Aktivistin macht mit ihren Werken auf die Grausamkeit im Umgang mit Tieren aufmerksam. In jedem ihrer Bilder steckt das persönliche Schicksal eines Tiers.

Dass sie gerne malt und Tiere liebt, merkte schon ihre Lehrerin in der ersten Grundschulklasse und fand sogar, dass dies eine Notiz in Denises erstem Zeugnis wert ist.

Die Kunst wurde Denise in die Wiege gelegt

Denise erzählt, dass sich ihre Tierliebe zunächst auf die üblichen Haustiere beschränkte – wie bei den meisten Menschen. 2011 erfolgte für sie dann ein Umdenken. Durch neue Begegnungen stellte sie fest, dass kein Unterschied besteht zwischen Katzen und Schweinen, Hunden und Rindern. Sie traf die Entscheidung, fortan vegan zu leben und sich dem Tierschutz zu widmen. Dabei war es ihr besonders wichtig, auch ihre Kreativität in den Dienst der Tiere zu stellen. Sie wollte den Lebewesen, die sich im Dunkeln von Schlachthöfen, Versuchslaboren und Farmen befinden ein Gesicht geben.

Die Schönheit und das Leid dieser Tiere stehen im Mittelpunkt Ihrer Bilder. Farben sind ihr beim Malen besonders wichtig.

„Farben faszinieren mich, weil sie für mich Leben und Lebensfreude bedeuten“,

sagt die Künstlerin. Ihre Bildsprache hat sich über die Jahre immer wieder verändert. Bei den Bildern, die sie selbst in ihrem Leben als Tierrechtsaktivistin gesehen hat, ein sehr natürlicher Prozess. Die Bilder haben sich mit der Malerin entwickelt.

Die Zustände im Hamburger Versuchslabor schockierten die Künstlerin

Besonders die Aufdeckung der untragbaren Zustände im Tierversuchslabor hier in Hamburg Mienenbüttel haben ihre Bildsprache radikaler und reduzierter werden lassen. Inzwischen sind auch Menschen Bestandteil ihrer Werke.

Blutende Münder stellen Sprachlosigkeit dar. Inzwischen ist eine ganze Serie dieser dunkleren Bilder entstanden. Denise meint dazu

„Die Hilflosigkeit, der Schmerz, die Wut und die grenzenlose Angst, die von meinen Bildern ausgeht, spiegelt nur einen Bruchteil davon wieder, was diese hilflosen Geschöpfe fühlen müssen.“

Die Tierfreundin lebt inzwischen ihren Traum und hat den für sie wichtigen Schritt zur freischaffenden Künstlerin gewagt. Kunst bedeutet für sie Freiheit. Bei ihrer Erschaffung lotet sie für sich immer wieder Höhen und Tiefen aus.

Eine neue Form des Ausdrucks

Für Denise sind die Kunstwerke, die sie im Anschluss an die Aufdeckung der SOKO Tierschutz rund um das Versuchslabor LPT in Hamburg Mienenbüttel gemalt hat kein Projekt. Sie sieht darin vielmehr eine Bilderserie, in der sich die Progression ihrer Ausdrucksform zeigt.

Die Menschen, die auf den Bildern zu sehen sind, sind auf der Seite der Tiere. Sie sind entsetzt und befreien ihre Mitlebewesen. Auf einigen Bildern richtet sich auch die Empathie der Tiere auf die Menschen.

Denise1 vor hat noch zahlreiche weitere Projekte. So erstellte sie im Oktober 2018 das Buch „Paul, ein Botschafter der Rinder“ über Paul, der als mutterloses Rinderkind auf den Lebenshof Butenland kam. Es wurde über den Verlag Stiftung Hof Butenland veröffentlicht. Darin findet man unter anderem einige ihrer Bilder sowie Texte und einen Song, den sie für Paul geschrieben hat.2 vor

Denise verkauft ihre Kunstwerke auf Anfrage. Diese könnt Ihr jederzeit per Mail an sie richten.

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Fußnoten / Quellen

[1] Website Denise Hof Art

[2] Buch für Paul