Wie versprochen, werde ich heute den Vorhang lüften: Ihr erfahrt, welche Platten unsere Alben des Jahres sind. Die drei von der Bande haben gewählt.

Die Auswahl ist uns nicht leicht gefallen. Es war noch wesentlich schwieriger, als bei der Entscheidung für die Songs des Jahres – immerhin konnte bei dieser Liste jeder von uns vier Songs auswählen. Die drei Alben, die wir Euch hiermit präsentieren sind die Crème de la Crème der Musik 2019.

Unsere Alben des Jahres – gehaltvolle Werke

Die drei von der Bande

Die drei von der Bande

Anders, als bei unseren Monatslisten, haben wir uns dieses Mal komplett auf Neuveröffentlichungen aus dem Jahr 2019 beschränkt – der Kampf war also auf jeden Fall fair. Alle Alben des Jahres wurden außerdem bereits in unseren Monatslisten erwähnt. Regelmäßige Leser⋆innen meines Blogs werden sie also bekannt vorkommen. Aber vermutlich habt Ihr sie längst auch in Euren Plattenregalen stehen. Ich mache es mal nicht spannender, als es ist. Hier kommen unsere Platten des Jahres 2019.

Übrigens haben wir diese gehaltvolle Shortlist absichtlich nicht nummeriert. Alle drei Alben sind gleichwertig – eine Hitliste ist also gar nicht nötig.

Valentin – „Fear Inoculum“ von Tool

„Es ist tatsächlich passiert!“, schreibt Valentin. „Als Nachfolger des monumentalen 10.000 Days von 2006 gibt es nach 13 Jahren endlich wieder ein neues Album von Tool.

Das unglaubliche Konzert, das ich im Juni in Berlin erleben durfte, hat die Vorfreude für mich noch gesteigert. „Fear Inoculum“ ist für mich das größte und komplexeste, das Tool bis jetzt abgeliefert hat. Um Songs wie „Invincible“ oder „7empest“ (Hier im Blog zu finden in den Playlist für den Oktober 2019) zu begreifen, werde ich wohl noch ein paar Hördurchgänge brauchen.“

Matze – „A Dawn To Fear“ von Cult Of Luna

Matze findet und ich glaube, da sind wir uns alle einig, dass 2019 ein ganz besonders starkes Musikjahr war. Seine Favoriten wechselten teilweise im Tagesrhythmus von Cult Of Lunas „A Dawn To Fear“ zu „Fear Inoculum“ von Tool über „In Cauda Venenum“ von Opeth und „replicr“ von 65daysofstatic wieder zurück. Je häufiger er sich jedoch „A Dawn To Fear“ von Cult Of Luna anhörte, desto klarer wurde ihm, wer die erste Geige in seinem Orchester spielen würde. Das Album vereint für ihn den vielfältigen Strauß aus Stimmungen, der die Band ausmacht. Es perfektioniert für ihn die Ideen, welche die Band in ihrer inzwischen schon ein Weilchen andauernden Karriere entwickelt hat.

Anne – Russian Circles von „Blood Year“

Ich habe wirklich lange hin und her überlegt, welches Album für mich die Platte des Jahres ist. Lange Zeit war es „A Dawn To Fear“ von Cult Of Luna, dann wieder „Nowhere Now Here“ von Mono und „replicr“ von 65daysofstatic und zum Schluss hatte ich mich eigentlich schon fast fest für Kim Gordons Meisterwerk „No Home“ (Hier im Blog zu finden in der Playlist für den November 2019 sowie in den Songs des Jahres 2019) entschieden.

Am Ende war es dann doch klar: „Blood Year“ von Russian Circles hat das Rennen gemacht (Hier im Blog zu finden in der Playlist für den September 2019). Nicht nur ihr Auftritt beim diesjährigen Arctangent Festival hat mich erneut darin bestätigt, dass es sich bei der Post-Metalband um einen meiner erklärten Favoriten handelt. Das Album hat für mich unbedingt eine Auszeichnung verdient und sollte in dieser Liste nicht fehlen.

Hat Euch unsere Auswahl gefallen? Das ist schön. Wir haben vor, Euch auch in Zukunft mit Musiktipps zu versorgen. Bleibt also am besten dran. Wer nichts verpassen möchte, kann gerne meinen Newsletter abonnieren. Dann halte ich Euch auf dem Laufenden.