Vor ein paar Tagen habe ich Euch hier im Blog die Kölner Singer-Songwriter Kalle Kuul vorgestellt. Jetzt habe ich mich mit Sänger Lukas unterhalten. Pünktlich zur heutigen Release der Single „Die Prinzessin von Osnabrück“ bei iTunes und Spotify möchte ich Euch das Interview präsentieren.

Anne: Hallo Lukas! Herzlichen Glückwunsch zur Release der „Prinzessin von Osnabrück“! Es ist wirklich spannend, da so live dabei zu sein! Sag mal, wie seid Ihr eigentlich auf Euren Bandnamen gekommen?

Lukas: Der Name hat keine Bedeutung. Ich mag es nicht, wenn Namen konstruiert sind. Kalle Kuul war auf einmal da. Zuerst nicht exakt in dieser Form. Er ist dann genau wie die Band gewachsen.

„Ich schreibe seit vielen Jahren Songs“

Anne: Wolltest Du schon immer eine Band gründen? Ist Kalle Kuul Dein erstes Projekt dieser Art?

Lukas: Ich schreibe seit vielen Jahren Songs. Die letzten Jahre habe ich damit verbracht, diese Stücke als Band umzusetzen. Die jetzige Besetzung von Kalle Kuul ist bereits der dritte Projekt-Anlauf. Irgendwie hat es zweimal nicht den richtigen Vibe gehabt. Aber jetzt sind wir genau der Haufen, den es braucht, um diese Musik zu machen. Allerdings suchen wir noch einen Akkordeonspieler und einen Trompeter.

Anne: Wo liegen Eure Einflüsse? Welche Musiker*innen bewundert Ihr am meisten?

Lukas: Ich glaube das sind bei jedem einzelnen von uns so viele und so unterschiedliche, das ich da keine einzelnen nennen kann.

Anne: Die aktuelle Weltlage ist brisant. Politiker*innen versuchen entweder weiter ihren Stiefel zu machen oder bringen nur leere Versprechen vor. Die junge Generation geht währenddessen auf die Straße. Was meinst Du – können wir das Klima noch retten? Gibt es etwas, das Du im Alltag dafür tust?

Lukas: Ich denke das Klima können wir weder zerstören noch retten. Wir können allerdings unseren eigenen Arsch retten oder unser eigenes Grab schaufeln. Mein größter Beitrag zum Klima ist, das ich zu wenig Geld besitze, um die Produktion von neuen, verführerisch glänzenden Konsumprodukten zu unterstützen.

Anne: Ihr habt insgesamt bereits 13 auskomponierte Songs auf Lager und schon ein paar tolle Musikvideos. Was kommt als nächstes? Ein Album? Eine Tour?

„Nächstes Jahr wollen wir ein Album rausbringen“

Lukas: Nächstes Jahr wollen wir ein Album rausbringen. Ich denke es wird im Winter kommen. Zwischendurch noch die ein oder andere abgedrehte Live-Session.

Anne: Welchen Eurer Songs magst Du persönlich am liebsten und warum?

Lukas: Meistens bin ich in den Song verliebt, den wir gerade komponieren.

Anne: Wie geht Ihr vor, wenn Ihr einen neuen Song komponiert? Was ist als Erstes da? Der Text? Die Melodie?

„Ich bin meistens in den Song verliebt, den wir gerade komponieren“

Lukas: Erst die Gesangsmelodie, dann der Text. Aber fast gleichzeitig. Dazu die Akkorde. Dann nehme ich den Song mit zur Probe und spiele ihn vor, ohne Groove. Dann entwickeln die Jungs dazu ihre Parts und das Arrangement. Ich würde nie zuerst einen Text schreiben. Man hört es Liedern an, wenn der Text zuerst geschrieben wurde. Das klingt gequetscht und konstruiert.

Anne: Wo kann man am Köln am besten Musik hören?

Lukas: Für Konzerte mag ich die Kulturkirche und die Philharmonie. Zum Tanzen das Acephale.

Anne: Was würdest Du jungen Musiker*innen raten?

Lukas: Ich bin leider noch nicht in der Position Ratschläge zu geben.

Anne: Vielen Dank für das Interview! Viel Erfolg für die Zukunft – halte mich auf dem Laufenden!

Lukas: Auf jeden Fall. Ich danke Dir!

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