Es ist soweit! Die heiß ersehnte Musikliste für den November ist da! Der goldene Oktober hat gleich eine ganze Reihe Goldschätze mitgebracht.

Insgesamt ist wieder ein Knäuel aus verschiedensten Songs aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen entstanden. Die Inspiration prasselte von allen Seiten auf Valentin, Matze und mich ein.

12-songs-fuer-den-november

Das Derivat unserer musikalischen Reise habe ich heute hier im Blog für Euch bereitgestellt. Ich wünsche Euch unglaublich viel Spaß beim Hören und Entdecken.

Unsere Musiktipps für den November

Für Euch wird der November auf jeden Fall ein schöner Monat – wenn Ihr Eure Kopfhörer und unsere Playlist immer schön dabei habt. Hier sind unsere Juwelen.

1. Kim Gordon – „Murdered Out“ vom Album „No Home Record“

Dieses Mal möchte ich mit geballter Frauenpower in die Liste starten. Kim Gordon hat ein Soloalbum rausgebracht und es ist großartig. Seit sie das erste Mal meine Trommelfelle berührt hat, möchte ich die Platte am liebsten die ganze Zeit hören. In Kims Stimme war ich schon immer schwer verliebt. Seit ich einen CD-Player bedienen kann, höre ich Sonic Youth und ihre Lebensgeschichte habe ich nur so aufgesaugt. Diese Platte hat mir in meiner Sammlung auf jeden Fall noch gefehlt. Erschienen ist „No Home Record“ bei Matador – ich hoffe, dass noch viele weitere Alleingänge folgen werden. Diese Frau ist nach wie vor großartig!

2. Battles – „Fort Greene Park“ vom Album „Juicy B Crypts“

Matze ist nicht der Einzige, der die neue Battles Platte feiert. „Für mich heißt das Album genau so, wie es klingt. „Juicy B Crypts“ schlägt schräge avantgardistische Töne an. Von der typischen Düsternis heutige Post-Rock Veröffentlichungen findet man darauf nur sehr wenig. „Fort Greene Park“ ist mein Lieblingssong auf der Scheibe.“

3. Rosetta – „East“ von der EP „Sower Of Wind“

Auf mystischen und verschlungenen Pfaden kommen Rosetta mit ihrer aktuelle Platte daher. „East“ verfolgt mich bis in den Schlaf und wenn ich morgens aufwache, habe ich den Song wieder im Hinterkopf. Dabei verfolgt er mich nicht wie ein lästiger Ohrwurm. Er begleitet mich eher, wie ein Stück verwunschene Filmmusik – dabei handelt es sich bei „East“ „nur“ um den Opener der neuen EP, deren Songs nach den vier Himmelsrichtungen benannt ist. Er ist der Beginn von etwas Großem. Ihr dürft gespannt sein.

4. The Contortionist – „Follow“ vom Album „Our Bones“

Diese Band hat Valentin entdeckt. Das sind seine Worte dazu: „The Contortionist ist eine sehr interessante Band, die im Progressive-Metal angesiedelt ist. ‚Follow‘ ist einer von vier Songs auf der neuen EP. Darauf ist auch eine sehr gute Coverversion vom Smashing Pumpkins Song ‚1979‘ zu finden.“

5. Girih – „Haumea“ vom Album „Eigengrau“

Girih aus Manchester liefern mit ihrem Album „Eigengrau“ einen Post-Rock Kracher ab. Sie ziehen das komplette Register – von verspielt über nachdenklich bis hart und aufgedreht ist alles mit dabei. Starkstrom trifft auf filigrane Kunst. Dieses Album sollte man sich auf jeden Fall anhören.

6. Sejd – „Storm & stiltje“ vom Album „Ben & hjärta“

Bei Sejd handelt es sich um meine große Post-Rock Entdeckung der letzten Wochen. Vor der Veröffentlichung von „Ben & hjärta“ bekam ich eine Ankündigung und hörte mich in Vorbereitung schon mal in das zuvor erschienene Debut „Sejd“ rein. Diese Südschweden wissen, wie man Musikliebhaber*innen glücklich macht. Ich will mehr von ihnen hören!

7. Idles – „Samaritans“ vom Album „Joy as an Act of Resistance“

Valentin hat das Band-Phänomen Idles vor Kurzem für sich entdeckt. „Diese Band aus Bristol ist wirklich wunderbar. Sie spielen einzigartigen Post-Punk. Sie bringen auch live sehr viel Energie rüber. Leider habe ich bisher nur ein Konzert auf 3Sat gesehen.“

8. Bruce Soord – „All This Will Be Yours“ vom Album „All This Will Be Yours“

The Pineapple Thief Sänger Bruce Soord ist für seine in großer Regelmäßigkeit erscheinenden Soloveröffentlichungen bekannt. Jetzt hat er wieder geliefert. Sein neues Album „All This Will Be Yours“ hat Matze von der ersten Spielminute an begeistert. Die gleichnamige Single hat es in unsere Liste geschafft – aus Gründen.

9. Life Of Agony – „Scars“ vom Album „The Sound Of Scars“

Valentin hätte am liebsten gleich die komplette neue Life Of Agony Platte auf die Liste gesetzt. Am Ende ist es dann dieses Stück geworden. Und das hat Gründe: „Dieser Song kickt einfach besonders! Für mich ist das Album ein starkes Comeback von Mina Caputo und Co.!“

10. Opeth „Continuum“ vom Album „In Cauda Venenum“

Matze hat diesen Song ausgesucht. Hier kommt seine Erklärung dazu: „Kurz nach der Veröffentlichung unserer letzten Liste kam das neue Opeth Album raus. Obwohl eine Vorauskopplung bereits in der August-Liste zu finden war, darf ein Song daraus natürlich auch in der für den November nicht fehlen. „Continuum“ ist quasi der Prototyp für modernen Prog-Rock. An ein paar Stellen kann man die Black Metal Wurzeln noch erahnen – die Band ist jedoch längst weitergezogen. Eine würdige Nummer für diesen insgesamt sehr starken Monat.

11. Leprous – „Distant Bells“ vom Album „Pitfalls“

Auch diesen Song hat Matze zur Liste hinzugefügt. „Dieses Werk von Leprous geht in eine ähnliche Richtung – progressiver , durchdachter Prog-Rock. Für mich geht das Album „Pitfalls“ mit seinen vereinzelten Post-Rock-Anspielungen allerdings stilistisch eher in Richtung Riverside oder Katatonia.

12. Marilyn Manson – „God’s Gonna Cut You Down“ (Single)

Die neue Single von Marilyn Manson ist ein Johnny Cash Cover. Sie begeistert nicht nur Valentin, der sie auf die Liste gesetzt hat. Das hat er dazu zu sagen: „Mr. Brian Warner bringt dieser Coverversion sehr überzeugend rüber. Er hat das Stück vor ein paar Jahren schon mal live gespielt. Gut, dass er es jetzt auch aufgenommen hat.“

Sachdienlicher Hinweis

Diese Liste ist keine Hitliste. Die Songs sind zufällig durchgewürfelt. Es lohnt sich also auf jeden Fall, sie alle zu hören – alle Lieder sind gleichwertig.

Insgesamt muss gesagt werden, dass wir diesen Monat aus einer unglaublichen Vielfalt genialer Neuveröffentlichungen und Stücke, die sonst noch so in unseren Köpfen herumgespukt sind, geschöpft haben. Es war uns kaum möglich, die besten 12 herauszuarbeiten.

Ein paar herausragende Künstler*innen haben es einfach nicht in die Shortlist geschafft. In unseren persönlichen Gesamtlisten tauchen sie auf jeden Fall auf und nur, weil sie hier nicht dabei sind, bedeutet das nicht, dass sie uns weniger gut sind. Wir geben nur gerne auch mal Platten den Vorrang, deren Urheber uns entweder im Moment besonders viel vor der Nase herumtanzen oder die für unseren Geschmack einfach noch mehr Erwähnung verdienen.

Weitere Musiker*innen

Die folgenden Musiker*innen sind also auf keinen Fall „aus der Liste rausgefallen“. Der Artikel wäre schlicht geplatzt, hätten wir sie alle mit aufgenommen. Es ist allerdings gut möglich, dass Ihr hier im Blog demnächst über den*die ein oder andere*n von ihnen lesen werdet. Bleibt also (wie immer) am besten einfach dran.

The Cure, Pray For Sound, Atrium, Lethvm, We Lost The Sea, Doomina, Ranges, Wolves Like Us, The Dues, Mark Lanegan Band, As I Lay Dying, The Number Twelve Looks Like You, Moon Tooth, Refused, Sleep Token, Trentemøller, Caribou, Lewis CanCut, Get Well Soon, Jónso & Alex Somers, Elbow, Fink, Wilco, Bent Knee, Nick Cave & The Bad Seeds (Vinyl erscheint erst am 8.11., wir vermuten, das könnte ein Plätzchen in der Dezember-Liste werden), Turbostaat, Boris, Bruce Soord, Ranges, Dominik Eulberg, Crippled Black Phoenix, Porcupine Tree, Pearl Jam, Boris, …

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