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Silvia und David vom Hof Windkind haben ein gemeinsames Ziel: Sie wollen die Welt ein bisschen besser machen. Aus diesem Wunsch entstand die Idee, mit dem Verkauf von bio-veganen Walnüssen etwas Gutes zu tun – auf ökologischer und sozialer Ebene.

Die beiden fühlen sich sehr eng mit der Natur verbunden. Aus diesem Grund ist ihr Betrieb auch öko-zertifiziert und trägt darüber hinaus auch das Siegel des Ökoverbands „Naturland e. V.“. Auf Hof Windkind wird auf tierischen Mist, Mineraldünger, Biodünger und Gifte aus Prinzip komplett verzichtet. Silvia und David düngen ihr kleines grünes Paradies ausschließlich mit Pflanzenmaterial. Laub, Gras, Kräuter und Stroh reichen völlig aus, um diesen Job zu erledigen. Und wo keine „Nutztiere“ sind, müssen auch keine Exkremente entsorgt werden. Das ist nicht nur gut für das Grundwasser.

hof-windkind-walnuesseMit ihrem Walnussanbau unterstützen die beiden Veganer*innen soziale Projekt und pflegen langfristige Partnerschaften mit verschiedenen Organisationen. Der permanente Dialog mit den Menschen vor Ort ist ihnen genauso wichtig, wie der Kampf gegen den Welthunger.

„Es ist für uns sehr motivierend, am frühen Morgen auf dem Feld zu stehen und zu wissen, dass Menschen sich auf unsere Walnüsse freuen und schon darauf warten. Wir wissen, für wen wir die Walnüsse anbauen: für Familien, für Kinder, für Menschen aus ganz Deutschland und darüber hinaus. Direkt vom Bauern zum Endverbraucher, ganz ohne Zwischenhändler“

Das sagen Silvia und David über ihr gemeinsames Projekt. Mit jedem verkauften Kilogramm Walnüsse fließen 30 Cent in soziale Projekte. Dazu zählen unter anderen „Bäume für die Zukunft Senegal“ und „Straßenkinder e. V. Berlin“.

Hof Windkind unterstützt soziale Projekte

Der Verein „Straßenkinder Berlin e. V.“ kümmert sich seit dem Jahr 2000 um Kinder und Jugendliche, die in Berlin auf der Straße leben. Gemeinsam mit dem „Kinder- und Jugendhaus Bolle“ kämpfen die Mitglieder außerdem für neue Perspektiven für junge Menschen, die von Kinderarmut betroffen sind. Rund 200 Kinder und Jugendlich partizipieren momentan von dieser wertvollen Arbeit.

Das Projekt „Bäume für die Zukunft“ ist ein Projekt des „Naturfreunde e. V.“. Der Verein pflanzte in mehreren Dörfern in der Region zwischen Koungheul, Senegal und Janjanbureh, Gambia insgesamt 900 Obstbäume. Anschließend wurden sie durch Zäune vor Weidetieren geschützt und in die Obhut verschiedener Familien und Schulen übergeben.

Ich möchte Baumpate*in werden. Was muss ich tun?

hof-windkind-walnuesseWer Baumpate wird, unterstützt Silvia und David dabei, dass aus einem kleinen Walnussbäumchen ein stattlicher Baum werden kann. Dem Baum, den man adoptiert, kann man sogar einen Namen geben. Anschließend bekommt man dann ein Foto vom Baum mit Namensschild und eine Baumpatenurkunde zugeschickt.

Wer Zeit und Lust hat, kann seinen Walnussbaum jederzeit auf Hof Windkind besuchen. Was mir besonders gut gefällt ist, dass man bereits in der ersten Saison einen Karton mit ganzen acht Kilogramm Walnüssen zugesendet bekommt. Für das erste Jahr bezahlt man 92 Euro. Danach hat man keine Verpflichtungen mehr. Möchte man die Patenschaft verlängern, erhält man für die gesamte Lebenszeit des Baums pro Jahr acht Kilo für 64 Euro pro Jahr. Bis der Baum groß genug ist und selbst Nüsse trägt, sind im Versandkarton Nüsse seiner Nachbarbäume. Wenn es trotzdem mal nicht reicht, weil zum Beispiel ein regnerischer Sommer oder harte Frühjahrsfröste die Ernte beeinflussen, helfen Soli-Kooperationen. Je nachdem, wie die Ernte ausfällt, hilft man sich gegenseitig.

Was habe ich gestaunt, als das Paket mit den Nüssen bei mir eintraf: Stolze Acht Kilo kerngesunde, leckere Walnüsse!

„Liebe Anne, wir freuen uns, Dir hiermit unsere bio-vegan angebauten Walnüsse zukommen zu lassen. Die Box enthält acht Kilo Walnüsse. Das entspricht etwa zwei Nüssen am Tag, wenn man sie über das Jahr verteilt. Wir wünschen Dir ganz viel Spaß mit unseren Nüssen. Sonnige Grüße vom Hof Windkind.“

Walnüsse sind gesund!

hof-windkind-walnuesseIn regelmäßigen Abständen gibt es Besucherführungen auf Hof Windkind. Die Termine werden auf der Windkind Hompage angekündigt. Dort kann man unter anderem auch Wissenswertes über Walnüsse erfahren. Walnüsse sind nämlich nicht nur gut fürs Herz und fürs Gehirn, sie können auch nachweislich den Cholesterin-Spiegel senken und sind gut gegen Darmbeschwerden.

Im Vergleich mit anderen Nüssen haben sie den höchsten Gehalt an Alpha-Linolsäure. Dabei handelt es sich um eine wertvolle (ungesättigte) Omega 3-Fettsäure. Sie ist wichtig für das Herz-Kreislaufsystem und die Durchblutung.

Hof Windkind liegt vor den Toren von Berlin. Er ist der erste bio-vegane landwirtschaftliche Betrieb in Berlin-Brandenburg. Wer sich fragt, woher der Name kommt, hier ist die Erklärung:

Windkind ist nicht nur ein Name. Windkind ist ein Lebensgefühl. Das Gefühl, sich der Natur und Ihren Kräften hinzugeben, wie ein Kind im Wind“

Das Hofgelände bietet zahlreichen Pflanzen und Tiere ein Rückzugsgebiet und Lebensraum. Auf Hof Windkind leben Insekten, Vögel, Eidechsen, Kröten im Einklang mit den menschlichen Bewohnern.

Mein Fazit

Mir gefällt das Produkt und ich kann mich mit den Werten von Hof Windkind voll und ganz identifizieren. Ich wünsche mir für die Zukunft nachhaltige Landwirtschaft, von der Bauern und Verbraucher gleichermaßen profitieren können. Silvia und David gehen da auf jeden Fall mit gutem Beispiel voran.

Was ich tatsächlich nicht erwartet hatte, ist, wie viel acht Kilo Walnüsse sind! Ich freue mich schon sehr darauf, sie gemeinsam mit Matze nach und nach aufzufuttern und mich jeden Tag über den Geschmack und die gesundheitlichen Vorzüge zu freuen. Ich kann Euch die Baumpatenschaft mit Hof Windkind auf jeden Fall mit gutem Gewissen empfehlen. Für mich ist die Idee durch und durch gelungen.

Öko-sozialer Walnussanbau vor den Toren von Berlin

Alle Infos zur Baum-Adoption und zu den Besichtigungsterminen findet Ihr auf der Hof Windkind Homepage.

Hof Windkind
16775 Löwenberger Land
OT Neuendorf

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