Vom ArcTanGent Festival habe ich Euch vor Kurzem schon erzählt. Hier kommt mein Nachbericht – in Form einer verliebten Lobhudelei.

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Silent Disco

Das ArcTanGent Festival fand vom 15. bis 17. August in der Nähe von Bristol in England statt. Wir waren auch dabei und sind jetzt schwer verliebt in das Event.

Angereist sind Matze und ich bereits am 14. August. Am Abend gab es eine kleine Aufwärmfete in Form einer Silent Disco. Diese gehört für die ArcTanGent Besucher schon zur lieben Tradition. Da ab 23 Uhr Ruhe sein muss, wird Musik ab dieser Uhrzeit nur noch über Funkkopfhörer abgespielt. Das gilt auch für die Acts, die an den offiziellen Festivaltagen zu späterer Stunde spielen.

Silent Disco auf dem ArcTanGent Festival

Weil es am ersten Abend ziemlich kalt war und wir müde von der Anreise, testeten wir die Silent Disco nur kurz an und verschwanden schon gegen Mitternacht im Zelt, um uns für die kommenden Tage nochmal so richtig schön auszuschlafen.

Und was soll ich sagen? Das war auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Vom 15. bis zum 17. August bot sich uns ein Line-up, das Seinesgleichen sucht. Den ganzen Tag konnte man unglaublich gute Musik hören, ohne eine einzige kleine Pause oder auch nur eine Ausnahme. Auf vier Bühnen traten insgesamt mehr als 90 Bands auf.

Meine Highlights waren

And So I Watch You From Afar, Cult Of Luna, Caspian, Russian Circles, 65daysofstatic, The Ocean, Midas Fall, Physics Houseband, Aiming For Enrike, Coheed & Cambria, Zeal & Ardor, Cultdreams, Ithaka, Bossk und Carpenter Brut.

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Leckeres veganes Essen

Meine geliebten Toska und Sleep Token habe ich leider verpasst. Aber es gab auch einfach so wahnsinnig viel zu sehen, zu hören und zu entdecken!

Gemütliches Gelände, veganes Essen und nette Menschen

Das Gelände war sehr gemütlich und schon ab morgens komplett zugänglich. An allen Buden gab es veganes Essen, an einigen sogar ausschließlich. Außerdem gab es leckeren Kaffee und gutes Craft Beer aus der Umgebung. Weil es am zweiten Tag ziemlich stark regnete, hatten wir  leider auch den üblichen Festivalmatsch. Das machte uns aber fast nichts aus – alle Bühnen waren in Zirkuszelten untergebracht (in denen der Boden zwar auch schön schlammig wurde, intakt.

Besonders klasse fanden Matze und ich das Publikum. Uns sind beim ArcTanGent ausschließlich nette Leute begegnet, keiner ist komplett eskaliert und es wurde Rücksicht aufeinander genommen. Zwischendurch wurden wir immer wieder in interessante Gespräche und musikalische Fachsimpeleien verwickelt.

Genau wie auf dem DUNK! traten auf dem ArcTanGent fast ausschließlich Post-Rock und Post-Metal Bands auf – also genau das Richtige für uns. Wir sind schon mehr als gespannt auf das Line-up im nächsten Jahr. Mal sehen, ob es uns wieder hin verschlägt. Von uns gibt es auf jeden Fall 10 von 10 Punkten auf der Genuss-Skala und wir haben ein weiteres Lieblings-Festival für uns entdeckt.

Psst: Bitte seid nicht so streng mit meinen Fotos. Ich habe aufgrund der Witterungsverhältnisse meine Kamera draußen gelassen und mit dem Mobiltelefon fotografiert. Ich denke, einen kleinen Eindruck bekommt Ihr auf jeden Fall trotzdem.

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