Dass wir einen Ausflug nach Bielefeld gemacht haben, wisst Ihr. Dort haben wir auch die Sparrenburg besucht – eine spannende Besichtigung.

Kennt Ihr das? Manchmal kommen einem Dinge, die man als Kind das letzte Mal gesehen hat, irgendwie kleiner vor. Das ist auch ganz natürlich: Damals waren sie so unfassbar groß, weil man selbst noch so niedlich klein war. Bei der Bielefelder Sparrenburg war das bei mir nicht so – sie sah noch genauso aus, wie ich sie in Erinnerung hatte.

sparrenburgVon der Burg aus hat meinen einen wunderbaren Blick über die Stadt Bielefeld. Ihr konntet ihn auch schon in meinem Artikel „Orte aus der Kindheit“ bewundern.

Festung über dem Teutoburger Wald

Die Sparrenburg wurde vor 1250 von den Grafen von Ravensberg als Burg erbaut. Sie wurde das erste Mal im Jahr 1256 erwähnt – damals noch unter dem Namen Burg Sparrenberg. Ab 1530 wurde sie offiziell zu einer Festung umgebaut. Nachdem sie Ende des 17. Jahrhunderts zusehends verfiel, wurde ab dem 19. Jahrhundert wiederhergestellt und mit einem neuen Aussichtstum ausgestattet.

Sie liegt in 180 Metern Höhe eingebettet vom Teutoburger Wald auf dem Sparrenberg. Sie ist das Wahrzeichen Bielefelds und wird von der Stadt liebevoll gehegt und gepflegt. Jährlich findet auf dem Gelände der Burg das Sparrenburgfest statt.

Wer die Sparrenburg besichtigen möchte, braucht keinen Eintritt zu Zahlen, lediglich das Besteigen des Turms kostet zwei Euro. Für sechs Euro kann man ein Kombiticket erstehen, in dem der Turmaufstieg sowie eine Kasematten-Führung inbegriffen sind.

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Quellen: bielefeld.de, Wikipedia Sparrenburg