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In Rotterdam gibt es eine Firma, die aus aussortierten Früchten Leder herstellt. Anschließend können daraus Handtaschen, Schuhe und Jacken geschneidert werden.


Info: Diesen Artikel habe ich ursprünglich für Vegan News geschrieben. Dort ist er bereits am 3. September 2015 erschienen. Da er an Brisanz seither nicht verloren hat und ich das vorgestellte Projekt nach wie vor gut finde, erscheint er heute frisch überarbeitet in meinem Blog


Kennt Ihr schon Fruitleather Rotterdam? Noch nie was davon gehört? Dann solltet Ihr jetzt weiterlesen, denn es handelt sich dabei um ein wirklich spannendes Projekt, das immer wieder für Schlagzeilen sorgt und den Ledermarkt völlig auf den Kopf stellen könnte.

Abfälle vom Wochenmarkt

Jeden Donnerstag findet im Stadtzentrum von Rotterdam an der Binnerotte ein beliebter Wochenmarkt statt. Der Markt ist der größte Freiluftmarkt in Holland und berühmt für sein vielfältiges Angebot an Früchten und Gemüse. Dabei fällt eine Menge Abfall an, wie man sich vorstellen kann und hier kommt Fruitleather Rotterdam ins Spiel.

Es werden beispielsweise aussortierte Mangos und zerdrückte Nektarinen zur Herstellung des außergewöhnlichen tierleidfreien Leders verwendet. Wie das funktioniert?

Qualitativ hochwertiges Leder aus Abfällen

Die Früchte werden zerkleinert, gekocht und getrocknet. Dabei entsteht eine Masse ähnlich der von Bonbons oder Zuckerstangen, genannt Fruitleather. Die Designer von Fruitleather Rotterdam haben z. B. eine Tasche entworfen, die komplett aus dem neuen Material hergestellt wird. Qualitativ steht sie „echtem“ Leder in nichts nach.

Die Gründer des Design-Kollektivs Koen Meerkerk und Hugo de Boon sind sich einig: Lebensmittel gehören nicht in den Müll, auch wenn sie vielleicht für den Verzehr nicht mehr geeignet sind. Sie haben sich auf die Suche nach einer Lösung gemacht, wie man die aussortierten Früchte weiterverwenden kann und haben sie gefunden.

Eine gemeinsame Vision

Das junge Designer-Duo von der Willem Koonig Uni Rotterdam möchte mit dem Projekt zeigen, wie wichtig es ist, dass wir nach Lösungen suchen, wie wir den Berg aus Essensresten und Müll bezwingen können. Hugo und Koen legen Wert auf die Zusammenarbeit mit Firmen und Organisationen, die mit ihrer Arbeit und ihren Produkten die Welt ein kleines bisschen besser machen möchten. Sie lieben es, gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden. Vor Kurzem haben sie ihren neuen Arbeitsplatz in der Blue City Rotterdam bezogen. Dort arbeiten sie zusammen mit anderen nachhaltigen Unternehmen an zukunftsweisenden Ideen.

Wer gerne mehr über Fruitleather Rotterdam erfahren möchte, kann sich auf der Homepage des Kollektivs informieren.

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*Hinweis: Dieser Beitrag enthält Werbung. Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst. Man hat mir das Produkt nicht zur Verfügung gestellt oder mich bezahlt. Infos zum Thema Werbekennzeichnung in meinem Blog findet Ihr auf meiner Transparenz-Seite.