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Heute möchte ich Euch veganen die Käse-, Joghurt- und Buttermilch-Alternativen von „Happy Cashew“ vorstellen. Ich habe sie selbst getestet und einiges über den Hersteller in Erfahrung gebracht.

Etwas, das aussieht, wie Camembert, so schmeckt, auf die selbe Weise hergestellt wird, aber ohne Kuhmilch auskommt – Ihr glaubt, das gibt es nicht? Bis vor Kurzem ging es mir auch noch so. Dann habe ich die „Happy Cashew“ Produkte ausprobiert.

Von „Happy Cheeze“ zu „Happy Cashew“ – eine vegane Erfolgsgeschichte

Bei „Happy Cashew“ handelt es sich um ein 2012 unter dem Namen „Happy Cheeze“ gegründetes, veganes Unternehmen mit Sitz in Cuxhaven. Die „Happy Cashew“ Crew stellt Alternativen zu Kuhmilchprodukten her. Im Vordergrund stehen dabei der Geschmack und die hochwertigen Zutaten.

Alles begann, als Chirurg Mudar im Jahr während einer Reise durch Australien und Asien eine Idee hatte. Er fing an, Käse-Alternativen aus Cashew-Kernen herzustellen. Das klappte ziemlich gut und Geschmack, Geruch und Konsistenz überzeugten schnell Freunde, Bekannte und Familie. Innherhalb der veganen Community sprach sich mit rasantem Tempo herum, was er erschaffen hatte.

In seinem Erfolg nicht aufzuhalten, stellte Mudar nach und nach immer mehr Mitarbeiter ein. Neue Produkte wurden geboren. Hinzu kamen auch Buttermilch- und Joghurt-Alternativen. Das führte dazu, dass man sich im Februar 2017 gemeinsam für einen neuen Namen entschied: „Happy Cashew“ war geboren.

Gesunde Produkte

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So sehen die Joghurt-Alternativen aus

In der „Käsealternativerei“ (ich glaube, „vegane Käserei“ darf man nicht mehr sagen, danke lieber Gesetzgeber) werden ausschließlich Rohstoffe in Bio-Qualität verwendet. Die ungesättigten Fettsäuren, Vitamine, Mineralstoffe und natürlich der besondere Geschmack der Cashews machen die „Happy Cheeze“ Produktpalette zu dem was sie ist. Der besondere Clou: Fermentation und ganz viel Zeit zum Reifen.

Die Reinheit ihrer Lebensmittel liegt den Happys besonders am Herzen. Darum stecken in allen Käse-, Buttermilch- und Joghurt-Alternativen ausschließlich Cashews, Wasser, Salz, vegane Fermentationskulturen sowie ausgewählte Kräuter und Gewürze. Hinzu kommt das Firmenversprechen, das man sich gegeben hat:

  • „Glückliche Tiere – ohne tierische Zusätze. So blieben alle Tiere happy“
  • „Glückliche Zutaten – nachhaltig handeln. Bewusst genießen.“
  • „Glückliche Zubereitung – mit viel Liebe in der Manufaktur hergestellt.“
  • „Glücklicher Genuss – so bleiben Geist und Körper gesund und glücklich.“

Im März werden die Cashews ausgesucht

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„Happy White – der Gereifte“

Auch beim Einkauf der Zutaten wird Wert auf Qualität gelegt. Jedes Jahr im März werden die Cashews für die nächsten 365 Tage ausgesucht. Gearbeitet wird mit Techniken aus der traditionellen Käseherstellung – fernab von Massenproduktion. Alle Sorten reifen bis zu einigen Wochen und werden in dieser Zeit jeden Tag geprüft.

„So entstehen bei uns einzigartige Produte, die Körper und Seele nähren – echtes Soulfood eben.“, heißt es auf der „Über-uns-Seite“ von „Happy Cashew“.

2017 wagte sich das Team um Mudar in die Sendung „Die Höhle der Löwen„. Im Ableger von „Dragons Den“ bewerben sich Startups und Unternehmensgründer bei Investoren für Risikokapital, um das Wachstum ihrer Unternehmen zu fördern. In Mudars Fall Carsten Maschmeyer und Frank Thelen. Ein Deal kam dabei nicht zustande. Nach einigen Wochen der Beratung, entschied man sich dazu , weiter ohne die „Löwen“ weiterzumachen.

Die Begründung: „Unsere traditionell handwerkliche, vergleichsweise teure Herstellung und der hohe Preispunkt erschwerten die Skalierung.“

Frank und Carsten berieten Mudar dennoch kostenfrei und stellten einige wertvolle Kontakte für ihn her – inzwischen sind neue Investoren eingestiegen.

„Happy Cashew“ – mein Produkttest

Und nun mal Margarine bei die Bananenblätter: Wie scheckt denn nun „Happy Cashew„? Moment, lasst mich noch kurz runterschlucken. Es geht gleich los, versprochen.

Probiert habe ich

  • „Griechische Kräuter“, gereift, 150 g
  • „Bärlauch, gereift, 100 g
  • „Kräuter der Provence“, gereift, 150 g
  • „Happy White – der Edle“, 150 g
  • „Cashewsan“, 110 g
  • „Kräuter der Provence, frisch“, 120 g
  • „Klassik Buddha Drink“, 230 ml
  • „Erdbeere Buddha Drink“, 230 ml
  • „Zitrone Buddha Drink“, 230 ml
  • „KlassikCashewghurt“, 125 g
  • „Mango Cashewghurt“, 125 g
  • „Himbeere Cashewghurt“, 125 g
  • „Heidelbeere Cashewghurt“, 125 g

Wie Ihr seht, gibt es Frischkäse-Alternativen, gereifte Käse-Alternativen, Buttermilch-Alternativen und Joghurt-Alternativen. So viel zu den Fakten.

Hmm! Und jetzt ans Eingemachte. Soll ich mit dem „Süßkram“ anfangen, oder mit dem herzhaften Seelenfutter? Machen wir es wie beim Frühstück: Erst das Süße.

Frische Buttermilch-Alternativen

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Die Buttermilch-Alternativen von „Happy Cashew“

Was soll ich sagen: Matze und ich waren beide keine Buttermilch-Fans, bevor wir uns auf vegan umgestellt haben. Inzwischen ist daraus schon fast eine Abneigung geworden. Kann man das so nennen? Ja, ich denke schon. Umso überraschender war es für uns beide, als wir feststellten, dass uns die Buttermilch-Alternativen von „Happy Cashew“ sehr wohl schmecken – und zwar sogar richtig gut! Die fruchtigen Varianten sind nicht nur ganz leicht süßlich und eine schöne Erfrischung für zwischendurch. Die klassische Variante habe ich als Grundlage für einen grünen Smoothie mit Babyspinat, Banane, Zitrone und Ingwer verwendet – auch das passte hervorragend.

Was uns beiden auch sehr gut gefallen hat, sind die Joghurt-Alternativen. Sie sind nicht zu süß und der Fruchtgeschmack ist sehr natürlich. Unsere Favoriten waren „Himbeer“ und „Heidelbeer“. Mit der klassischen Variante ist mir ein sehr schmackhaftes Dressing gelungen.

Für Matze, der auch früher schon keinen Käse mochte, war die gereifte Camembert-Alternative „Happy White“ nicht das Richtige. Ich hingegen mag ihn sehr gerne. Der Geschmack ist wirklich sehr intensiv und auch geruchlich geht er in Richtung traditioneller Käse – im Kühlschrank bewahrt man ihn daher besser in einer gut verschließbaren Dose auf.

Niemals hungrig Pakete öffnen!

Zuerst getestet habe ich „Kräuter der Provence, frisch“. Leider hat die Verpackung beim Transport ein bisschen gelitten, daher ist er auf den Bildern nicht zu sehen. Außerdem hatte ich beim Öffnen des Pakets ziemlichen Hunger. Niemals hungrig einkaufen? So ein Quatsch – niemals hungrig auspacken lautet die Devise! Die Frischkäse-Alternative im Töpfchen war so lecker, dass sie ruck zuck verputzt war. Ein Teil davon landete als Topping auf einer Bowl und der Rest in besagter Situation auf der Stulle. Und ich sage Euch eins: Der ist lecker! Die Kräuter schmecken ungelogen wie frisch aus dem Garten!

Die gereifte Version von „Kräuter der Provence“ ist im Gegensatz zum Frischkäse herzhafter. Der Kräutergeschmack kommt vermutlich durch den Kontrast zur herben Komponente noch etwas intensiver raus. Was mir gut gefällt. Auch die Variationen „Griechische Kräuter“ und „Bärlauch“ munden mir sehr. Perfekt für eine tolle Schlemmer-Vesper oder opulente Kanapes auf der nächsten Cocktail-Sause!

Cashewsan rockt mein Pasta!

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Happy mit „Cashewsan“

Wisst Ihr, was mich happy macht? Ein guter Teller leckere Pasta. Gerne mit ein paar geriebenen Cashew-Kernen und einer Prise Hefeflocken obendrauf. „Cashewsan“ kommt ohne die Hefe aus und rockt meine Pasta – so gut ist das Zeug, ich sage es Euch. Und es passt perfekt zu meinen Lieblingsnudeln. Ich bin der Meinung „Cashewsan“ sollte auf jeden Fall in jedem Kühlschrank stehen – von mir bekommt Ihr also auch dafür eine glatte Empfehlung.

Für uns sind die „Happy Cashew“ Produkte eine tolle Bereicherung für den Speiseplan. Ich würde mich freuen, wenn sie schon sehr bald flächendeckend überall zu bekommen wären. Bis dahin decke ich mich direkt über die Webseite ein.

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*Hinweis: Dieser Beitrag enthält Werbung. Das Produkt wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst. Infos zum Thema Werbekennzeichnung in meinem Blog findet Ihr auf meiner Transparenz-Seite.