Llum Querol ist Orangenfarmerin. Sie möchte sich für den biologischen Anbau von Lebensmitteln einsetzen. Aus diesem Grund arbeitet sie jetzt mit CrowdFarming zusammen.

Wie CrowdFarming genau funktioniert, habe ich Euch ja hier bereits erzählt. Kurz gesagt bedeutet es, dass Endverbraucher Lebensmittel ohne Umwege direkt vom Hersteller (Farmer) beziehen können. Ihr könnt zum Beispiel Crowdfarmer werden, indem Ihr einen Baum oder ein Feld „adoptiert“ Da direkt auf Bestellung produziert wird, wird außerdem Lebenmittelabfall vermieden – that’s it.

Orangen aus Castellón

Orangen

Llum und Pablo Querol

Llum Querol ist ein Neuzugang bei den Farmern. Sie besitzt eine Plantage in Castellón an der Grenze zwischen den spanischen Regionen Valencia und Katalonien, auf der sie Orangen anbaut.

Ihr könnt einen ihrer Bäume für 37,04 Euro (+ Logistikkosten) pro Saison adoptieren. Insgesamt bekommt ihr dann drei Pakete á 10 Kilogramm Orangen per Post. Bis zu 60 Kilo Orangen könnt Ihr auf diesem Weg von ihr beziehen. Den Bäumen, von denen Llum und ihr Team die Orangen für Euch ernten, dürft Ihr vor der Bestellung Namen geben.

Llums Orangen werden gemäß den Richtlinien der ökologischen Landwirtschaft angebaut. Ihre Produkte befinden sich seit 2017 im Zertifizierungsprozess des Bio-Siegels. Die Zertifizierung wird somit voraussichtlich im Jahr 2021 erfolgen. Die Plantage liegt in der Nähe der Carrasca-Schlucht – daher der Name „La Carrasca Plantage“. Seinen Ursprung hat „La Carrasca“ in der umgangsprachlichen Bezeichnung für die Steineiche. Diese säumt, neben wilden Oliven, Pistazien und Rosmarin, den nordöstlichen Rand der Orangenfarm und ist der Lebensraum der Nützlinge, die für den Anbau der Orangen so wichtig sind.

Ein Kindheitstraum geht in Erfüllung

OrangenIm Umkreis der Finca wachsen etwa 1.000 Orangenbäume in einer Höhe von etwa 65 Metern über dem Meeresspiegel. Auf der Carrasca Farm wird die Sorte „Navel Foyos“ angebaut. Sie stammt ursprünglich aus der valenzianischen Gemeinde Foyos und gehört zur Unterart der Nabelorangen. Die Früchte sind sowohl zum direkten Verzehr, als auch zum Herstellen von Saft geeignet. Geerntet wird zwischen Februar und März. Die Bewässerung erfolgt mithilfe eines Tröpfensystems.

Gemeinsam mit ihrem Mann Pablo, der wie sie bereits seit seiner Kindheit eng mit der Landwirtschaft verbunden ist, erfüllte sich Llum 2005 den Traum von der eigenen Orangenplantage. Nach einigen harten Jahren, in denen die in die Jahre gekommene Farm neu aufgebaut wurde und alle Bäume neu gepflanzt werden mussten, kann sie sich nun voll und ganz dem Anbau ihrer geliebten Orangen widmen.

Wem jetzt das Wasser schon im Mund zusammengelaufen Interessent*innen für eine Orangenbaum-Patenschaft, finden Llums CrowdFarming Profil hier.

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Fotos: CrowdFarming