Es wird so langsam wieder Zeit für meinen musikalischen Jahresrückblick. Das „alte“ Jahr steckte voller rhythmischer und melodiöser Überraschungen. 10 meiner Favoriten habe ich für Euch zu einer Liste zusammengefügt.

Wie Ihr das von mir schon kennt, habe ich mich in den verschiedensten Musikrichtungen bedient. Wundert Euch also nicht, wenn Ihr beim Abspielen den ein oder anderen Stimmungswechsel erlebt. Viel Spaß beim Hören!

  1. Calexico „Dead In the Water“ vom Album „The Thread That Keeps Us“

    Das bisher neunte Studioalbum von Calexico erschien am 26. Januar 2018. Als Fan der ersten Stunde hat es mich mehr als abgeholt. Besonders dieser Song hat es in sich. Hier im Blog findet Ihr auch eine komplette Rezension der Platte.

  2. Spurv „Et blekt lys lyder“ vom Album „Myra“

    Phantastisch, harmonisch, mystisch. Das alles sind Begriffe, mit denen ich das am 1. Juni 2018 auf dem norwegischen Label Fysisk Format erschienene Spurv Album beschreiben würde. Für mich hat es alles, was ich mir von Musik wünsche. Zur Platte wurden außerdem ein paar wirklich schöne Videos produziert. Ich kann Euch nur empfehlen, mal reinzuschauen.

  3. Long Distance Calling „Like A River“ vom Album „Boundless“

    Das am 2. Februar 2018 erschienene Werk aus dem Hause Long Distance Calling ist definitiv ein Anwärter für die Platte des Jahres. Es haut einen so richtig schön vom Hocker. Wie lange haben wir gewartet (ziemlich genau zwei Jahre) und wie groß war die Freude, als es endlich da war! Die Münsteraner Post Rocker haben es definitiv immer noch drauf. Und wie!

  4. Árstíðir „Circus“ vom Album „Nivalis“

    Die Indie Folker aus Island bewegen das Herz. „Nivalis“ erschien am 22. Juni und dreht sich seitdem auf meinem Plattenteller. Es ist bereits das vierte Album der Band und ich hoffe, es werden noch zahlreiche weitere folgen. „Circus“ harmoniert nicht nur sehr gut mit den anderen Songs dieser Playlist, es ist außerdem mein absoluter Favorit von der Platte.

  5. God Is An Astronaut „Mortal Coil“ vom Album „Epitaph“

    Am 27. April 2018 war es soweit: God Is An Astronaut brachten eine neue Platte heraus. Nicht nur das. Es handelt sich dabei um eine Ode an eine Seele, die viel zu früh gehen musste. Klänge, die aus einem fernen Orbit zu stammen scheinen, hüllen uns ein und tragen uns davon.

  6. Zatogrev & Minsk „Silent Goods“ vom Album „Bigod“

    Auch das Split-Album von Minsk und Zatogrev zählt zu den Highlights des Musikjahres 2018. Feinster Doom Metal.

  7. This Will Destroy You „Jesse Ray“ vom Album „New Others Part Two“

    Auch der 16. Oktober 2018 war ein besonderer Tag. „New Others Part Two“ war bereit, musikalische Grenzen einzureißen und sich in unsere Gehörgänge zu fräsen. „Jesse Ray“ kommt zunächst fast ätherisch daher, spinnt den Faden Richtung Licht und trifft uns schlussendlich mitten ins Mark. Licht aus. Weiterhören.

  8. Nine Inch Nails „God Break Down The Door“ vom Album „Bad Witch“

    2018 war Trent Reznors Jahr. Was haben wir gefeiert, geheult, geschwitzt und andächtig gelauscht, als wir Nine Inch Nails endlich wieder auf der Bühne erleben durften. Und dann auch noch dieses Album. Es spricht uns allen ein bisschen aus der Seele und zeigt uns, wer wir sind. „God Break Down The Door“ kommt genau im richtigen Moment. Elektronisch, klar und verspielt zugleich. „Remove the Pain and push it back in!“

  9. Vennart „Immortal Soldiers“ vom Album „To Cure A Blizzard Upon a Plastic Sea“

    Dieser musikalische Tausendsassa aus Manchester begleitet mich mit seinen diversen Projekten schon viele Jahre. Seit ich denken kann, habe ich immer mindestens eines seiner Werke dabei, um es bei Bedarf hören zu können. „To Cure A Blizzard Upon A Plastic Sea“ ist ein Album, das die musikalische Landschaft gebraucht hat und es passt genau in unsere Zeit. Erst vor Kurzem durften wir Mike Vennart samt Band in Hamburg auf der Bühne erleben. Ein großartiger Abend. Nicht umsonst schwingt der Oceansize Gründer unter anderem auch bei Biffy Clyro die Gitarre. Gitarrist Steve Durose von Amplifier (auch Ex-Oceansize) und die Oceansize-Rythmusgruppe, bestehend aus Bassist Richard „Gambler“ Ingram und Schlagzeuger Denzel sind auch mit von der Partie. Ein sehr geniales Album. Immortal Soldiers ist mein Song des Jahres und müsste somit in dieser Liste auf Platz eins stehen, wäre sie als eine Art „Rangfolge“ angeordnet. Ist sie aber nicht.

  10. Feine Sahne Fischfilet „Zurück in unserer Stadt vom Album „Sturm & Dreck“

    Seit das Album am 12. Januar 2018 aus der Plattenpresse gespuckt wurde, läuft dieser Song bei mir hoch und runter. Sagt er nicht genau das aus, was gerade los ist? Den großen Erfolg, den die Rostocker Punker im vergangenen Jahr hatten, gönne ich ihnen sehr. Gut zu wissen, dass es Menschen gibt, die den Mund aufmachen. Feine Sahne sprechen vielen aus dem Herzen. Das dürfte spätestens seit „Wir sind mehr“ klar sein. Vielen Dank an dieser Stelle fürs Aufstehen. Ich bin schon sehr gespannt, wie es mit den Jungs weitergeht.

Um die Playlist auf itunes abzuspielen, könnt Ihr einfach hier klicken:

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Wie Ihr Euch vorstellen könnt, war es nicht so leicht, die 10 tollsten Songs des Jahres rauszusuchen. Sie stammen aus meiner „Albenliste 2018“, die sage und schreibe 100 Alben enthält.

In Teil 2 dieses Artikel dreht sich alles um Eure Songs 2018.

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