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Meinen Artikel mit Tipps für nachhaltige Modelabels findet Ihr ja ziemlich gut. Vielen Dank an dieser Stelle für das positive Feedback! Ich habe mir aus diesem Grund überlegt, eine neue Ausgabe zum Thema „nachhaltige Wintermode“ zu veröffentlichen.

Zwar ist der Winter noch nicht ganz in unseren Gefilden angekommen, Wintermode wird jedoch schon fleißig geshoppt. Wer dabei auf Nachhaltigkeit wert legt, sucht ab und an schon etwas länger. Daher habe ich ein paar Tipps für Euch zusammengetragen.

Warme Jacken und Mäntel gegen Kälte und Zugluft

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In meinem geliebten Wintermantel

Friert Ihr auch ständig wie ein Schneider? Dann geht es Euch wie mir. Besonders Zugluft kann ich absolut nicht ab. Ich mutiere zu einem echten Frostköttel, wenn ich keine warme Jacke habe. Dass ich beim Einkaufen auf Pelz, Leder, Daunen und Wolle verzichte, ist für mich selbstverständlich. Eine Zeit lang war es gar nicht so einfach, Jacken ohne Pelzbesatz oder Federn im Futter zu finden. Inzwischen setzen glücklicherweise immer mehr Labels auf Kleidung, die frei von Tierleid ist.

Auf was kommt es an?

Besonders bei Jacken und Mänteln sollte man sich am besten im Vorfeld genau überlegen, für welchen Zweck man sie benötigt.

Möchte ich eine Jacke, die „nur“ warm oder vielleicht sogar sehr warm ist? Sollte sie besonders leicht sein, weil ich sie häufiger im Reisegepäck mitnehmen muss? Oder spielt das Gewicht keine große Rolle? Soll das Futter besonders weich sein? Habe ich vor, auch im Winter mit dem Rad ins Büro zu fahren? Plane ich Ausflüge in kältere Gebiete?

Soll die Jacke wasserdicht oder nur feuchtigkeitsabweisend sein? Bei wasserdichten Modellen sollte man, falls man empfindlich ist, am besten auch auf die Atmungsaktivität achten. Ist sie rundrum komplett dicht, kommt zwar kein Regen oder Schnee durch, man kann aber mitunter auch ganz schön ins Schwitzen kommen.

Pelz, nein danke!

Wer wie ich auch auf künstlichen Pelzbesatz verzichten möchte, um jedes falsche Statement auszuschließen, sucht vielleicht etwas länger, als Menschen, die damit leben können. Aber, wie schon gesagt: Ich bin guter Hoffnung, dass diese Modeerscheinung langsam aber sicher mehr und mehr in der Mottenkiste verschwindet. Ich glaube generell werden wieder mehr Schals als Pelzkragen getragen. Wie das mit den Pelzbommeln an winterlichen Kopfbedeckungen aussieht kann ich noch nicht genau einschätzen. Im Moment ist einfach noch kein richtiges Mützenwetter.

Bei Pullis, Hoodies und Cardigans greife ich persönlich am liebsten zu Modellen aus Naturfasern wie Baumwolle und Viskose oder Holzfasern. Kunstfaser haben nicht nur den Nachteil, dass sie gerne mal zum Peelen neigen. Sie können auch zu fliegenden Haaren und Schweißausbrüchen führen. Außerdem sind sie bekannt dafür, beim Waschen Mikroplastik-Partikel abzusondern. Natürlich trifft das nicht auf alle künstlich hergestellten Fasern zu. Es gibt auch zahlreiche moderne Hightech-Materialien, bei denen so etwas nicht passieren wird.

Schäl‘ mich, ich bin eine Zwiebel! – Lagenlook

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Lagenlook für noch nicht ganz so kalte Tage

Generell neige ich ja zum „Layering“. Den Lagen-Look habe ich in den letzten Jahren perfektioniert. Gerade in der Zeit, als es noch nicht so leicht war, an eine vegane Winterjacke ranzukommen. Die Schichten haben den Vorteil, dass man immer die Möglichkeit hat, sie einzeln wieder abzulegen, sollte es zu warm werden. Wenn man später wieder Gänsehaut bekommt, zieht man sie einfach wieder drüber.

Inzwischen finde ich auch, dass dabei sehr spannende Kombinationen entstehen. Ich meine, mal ehrlich: Was gibt es den bitte Cooleres, als eine knappe Jeansjacke kombiniert mit einem Oversized Schal, einem feinen Kleidchen und derben Biker Boots mit Stulpen?

Gebrauchtes kann auch schön sein

Nachhaltigkeit bedeutet auch, dass man sich nicht ständig was Neues kauft, nur, weil man das „Alte“ nicht mehr sehen kann. Man sollte sich auf jeden Fall immer im Klaren darüber sein, dass Energie und Rohstoffe gebraucht werden, um so ein schickes Teilchen herzustellen. Super finde ich daher zum Beispiel Klamotten-Tauschgruppen in den sozialen Netzwerken, Flohmärkte und Tauschparties. Auch in Second Hand Läden habe ich schon echte Schmuckstücke entdeckt. Einige Kleidungsstücke kann man außerdem hervorragend aufmöbeln und mit Hilfe von Upcycling in neuem Glanz erstrahlen lassen.

Ab und zu darf es dann natürlich auch mal etwas Neues sein. Es kann ein echter Segen sein, wenn man endlich eine schöne warme Winterkluft gefunden hat. Plötzlich möchte man gar nicht mehr zu Hause auf dem Sofa sitzen. Doch jetzt mal Butter bei die Fische! Welche Wintersachen sind denn empfehlenswert?

Sehr schöne Stücke findet man zum Beispiel im Sortiment des nachhaltigen Herstellers „Dedicated„. Es reicht von coolen T-Shirts über Windjacken bis hin zu gemütlichen Hoodies und Pullis. Bei „Dedicated“ wird auf Nachhaltigkeit gesetzt. Die Mode wird fair und nachhaltig hergestellt. Die T-Shirts werden aus Bio-Baumwolle herstellt. Das Label wurde 2006 in Schweden gegründet.

Bei mir ist vor zwei Jahren ein Wintermantel des Herstellers „Mazine“ eingezogen. Auch hier wird auf einen gesunden Umgang mit dem Planeten Wert gelegt. Mein Mantel ist genau wie alle Klamotten des Labels mit „fair & vegan“ gelabelt. Das gilt auch für die gesamte Produktpalette des Herstellers Ragwear. Der hat übrigens auch gerade wieder richtig hübsche Winterjacken im Angebot.

Darfs noch eine Mütze sein?

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Nochmal Lagenlook

Für mich ist eine gemütliche Kopfbedeckung mit das Wichtigste überhaupt in der kalten Jahreszeit. Eine warmen Mütze muss ich immer griffbereit haben. Besonders gerne mag ich meine „WYOB„. Inzwischen nenne ich mehrere Exemplare aus der kleinen Manufaktur in der Nähe von Augsburg mein Eigen. Außerdem kann ich leider selten nein sagen, wenn mir wieder ein hübches Beanie von „Carhartt“ über den Weg läuft.

Selber häkeln und stricken ist in der kalten Jahreszeit natürlich auch immer eine tolle Option! Das gilt übrigens auch für Schals und Handschuhe! Und wenn man selbst keine Zeit oder Muße hat: Vielleicht freut sich Mutti ja, wenn man rechtzeitig mit einem schönen Weihnachtsgeschenk-Wunsch um die Ecke kommt?

Das ist mein Hoodie, Baby!


Hoodies mag ich vor allem im Winter sehr gerne. Sie passen nahezu zu jedem Outfit dazu und halten warm. Sie kratzen nicht und ihre kuschelige Kapuze bietet eine zusätzliche Wärmeschicht, wenn die Pudelmütze mal nicht reicht. Nachhalige Hersteller sind zum Beispiel die beiden Hamburger Labels „Bitches & Sons“ und „Merijula“ sowie „Armed Angels“ aus Köln. Weitere tolle nachhaltige Brands findet Ihr in meinem ersten Artikel zum Thema „vegane nachhaltige Mode“.

Wie geht es Euch? Habt Ihr bestimmte Lieblings-Brands? Gibt es Klamotten, die Ihr auf keinen Fall anziehen würdet? Wie steht Ihr zum Lagenlook? Ich bin gespannt auf Ihre Nachrichten!

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*Hinweis: Dieser Beitrag enthält Werbung. Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst. Infos zum Thema Werbekennzeichnung in meinem Blog findet Ihr auf meiner Transparenz-Seite.