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    Burren und Poulnabrone Dolmen

    Mondlandschaft mit mystischen Steinen

    Galerie mit Bild von Anne
    25.04.2018 — Lesezeit: 1 min
    Burren und Poulnabrone Dolmen

    Die nächste Sehenswürdigkeit, die uns auf unserer Reise durch Irland letzten Herbst erwartete, war der Poulnabrone-Dolmen. Es handelt sich dabei um einen sogenannten Portal Tomb. Er wird auch "Hole Of Sorrows" (Loch der Sorgen) genannt.

    Man findet den Aufbau aus der Jungsteinzeit im Burren im County Clare. Der Dolmen wurde zwischen 1986 und 1988 restauriert. Seither zieht er zahlreiche Besucher an. Die Sonne, die durch das Tor fällt, verleiht dem Ort etwas Mystisches. Verbunden mit der kargen Mondlandschaft des Burren im Hintergrund ergeben sich dabei interessante Bilder.

    Sagenumwobener Poulnabrone Dolmen

    Der sagenumwobene Megalith Poulnabrone Dolmen erinnert an Monumente wie Stonehenge. Entstanden ist das Tor in der Jungsteinzeit. Schätzungen grenzen das Datum auf die Zeit zwischen 3.800 und 3.200 v. Chr. ein. Bei Renovierungsarbeiten Ende der 1980er Jahre wurden Reste von Bestattungen entdeckt. Sie wurden auf 3.000 v. Chr. datiert.

    Der Burren ist eine Karstlandschaft aus Kalksandstein, die sich über eine Fläche von 250 Quadratkilometern zieht. Sie liegt zwischen Ballyvaughan (Norden) und Kilfenora (Süden). Die etwa knietiefen Spalten und Risse verleihen der Gegend ihr ungewöhnliches Aussehen. Zwischen ihnen wachsen unter anderem Farne, Enzian sowie Stechpalmen und verschiedene Orchideenarten.

    Ähnliche Karstlandschaften findet man zum Beispiel in Perthshire, in Yorkshire, in Süd-Wales, sowie auf der Schwedischen Insel Öland und im Kanadischen Ontario.

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