Na was meint Ihr? Es wird mal wieder Zeit für ein Rezept, oder? Dieses hier habe ich mir gestern Abend ganz spontan ausgedacht, es ist ganz schnell zubereitet, leicht und schmackhaft.

Es handelt sich um die abgewandelte Form eines klassischen Blumenkohlensalats und passt, so finde ich, sehr schön in den Frühling. Frischen Blumenkohl bekommt man ja im Moment überall auf dem Gemüsemarkt. Das Gute: Die Vorsaison beginnt im Moment erst, er wird den ganzen Sommer lang verfügbar sein. Es bleibt also viel Zeit, tolle Variationen auszuprobieren.

Zutaten (für 1 – 2 Personen)

  • 1 kleiner Blumenkohl
  • 1/2 Stange Porree
  • 1 Stück Räuchertofu
  • 1/2 Limette
  • 1 EL Apfelessig
  • Pfeffer
  • 1 TL Süßer Senf
  • Evtl. etwas Salz (nach Geschmack)
  • 1 – 2 Handvoll Sonnenblumenkerne
  • Olivenöl

Zubereitung

First of all: Ihr könnt das Rezept mit einer Prise oder ganz ohne Salz zubereiten. Am besten probiert Ihr selbst mal aus, wie es Euch am besten schmeckt. Ich muss sagen, dass für meinen Geschmack der Blumenkohl in Kombination mit dem würzigen Porree und dem süßen Senf vollkommen ausgereicht hat. Hinzu kommt ja auch noch das Räuchertofu, das, je nach Sorte, auch schon mal ein Bisschen salzig sein kann.

Säubert und zerkleinert den Blumenkohl und blanchiert die mundgerechten Stücke für ein paar Minuten im heißen Wasser. Gießt ihn durch ein Sieb ab und lasst ihn in der Salatschüssel abkühlen.

Schneidet den Porree und das Tofu in feine Würfelchen und bratet beides in einer Pfanne mit einem kleinen Tropfen Öl scharf an. Wenn alles schön angebräunt ist, gebt Ihr die Sonnenblumenkerne dazu, dreht den Herd runter und schwenkt sie noch kurz mit in der Pfanne.

Gebt die gebratene Mischung über den Blumenkohl und widmet Euch dem Dressing. Dazu gebt Ihr den Saft der halben Limette zusammen mit dem Apfelessig sowie ungefähr zwei Esslöffeln Olivenöl, Pfeffer und dem süßen Senf in einen Shaker und schüttelt so lange, bis ihr eine homogene Vinaigrette habt.

Gebt sie am besten sofort über den noch warmen Salat, rührt alles gut durch und lasst ihn für ein paar Minuten durchziehen. Vor dem Servieren vermischt Ihr nochmal alles gut und würzt nach Bedarf nach. Ihr könnt, wenn Ihr das mögt, auch noch etwas Muskatnuss hinzugeben.

Dazu passt hervorragend Kurkuma-Reis (siehe Foto). und ein schönes Glas veganer Weißwein.

Blumenkohl – Die Eckdaten

Blumenkohl (lat. Brassica oleracea var. botrytis) ist sehr gesund. So sind nicht nur Ballaststoffe enthalten, er wartet auch mit einer großen Menge an Vitamin C auf und enthält wertvolles Kalium. Dieses kann dabei helfen, unerwünschte Wasseransammlungen aus dem Körper auszuleiten. Zubereiten sollte man ihn stets ohne Salz, da dieses die Eigenschaft besitzt, das Wasser  zu binden.

Das Gute am blühenden Kohl: Man braucht kaum Gewürze, da das Gemüse an sich schon sehr aromatisch ist. Die enthaltene Folsäure hilft bei der Bildung weißer und roter Blutkörperchen.

Seit dem 16. Jahrhundert wird das in manchen Gegenden auch als Italienischer Kohl bezeichnete Gewächs Europaweit angebaut. Ursprünglich stammt es aus Kleinasien. Die dort beheimatete Urform nennt sich Brassica oleracea var. silvestris. Varianten sind unter anderem Romanesco sowie die in Frankreich sehr beliebten bunten Sorten.

Blumenkohl

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