Fährt man den Slea Head Drive im Anschluss an den Inch Beach immer weiter hoch in Richtung Norden, landet man irgendwann in der gemütlichen Kleinstadt, die der Dingle Halbinsel ihren Namen gegeben hat – Dingle.

In Dingle (County Kerry) reiht sich ein buntes Häuschen an das Nächste. Ein Café ist gemütlicher, als das andere und überall gibt es Kunsthandwerk zu kaufen. Stellt man den Camper im Hafen ab, befindet man sich mitten im Zentrum.

Dingle erinnert nicht an eine graue Festung

Der Irische Name Dingles ist übrigens „An Daingean“, das bedeutet nichts anderes als „Festung“. Von einer kalten, grauen Burg hat das lebhafte Fischerörtchen jedoch wenig. Jeden Tag zieht es Besucher aus aller Welt an. Und aus dem Meer: Zu Ehren des Delphins Fungie, der seit Jahren immer wieder in Dingle vorbeischaut, wurde sogar eine Statue errichtet.

Das Stadtgebiet wurde schon sehr früh besiedelt. Genaue Überlieferungen gibt es nicht. In einem Pamphlet von 1290 fand Dingle als „Dengynhuysse“ Erwähnung. Die Stadtrechte wurden jedoch erst im Jahr 1585 durch Königin Elisabeth I. bewilligt. Eine anerkannte Stadt ist die kleine Stadt am wilden Meer somit noch nicht sonderlich lange.

Kultur und Wanderwege

Heute ist Dingle besonders als Ausgangspunkt für Wanderungen und Fototouren sowie für gemütliche Abende im Pub interessant. Und auch kulturell ist einiges geboten. Beim Erkunden des Stadtkerns entdeckt man jede Menge kleine Ausstellungen und Ateliers. Ein besonderes Highlight ist das Dingle Film Festival, welches jährlich stattfindet.