Da sich in Cork nicht nur Apple, sondern auch andere große New Media-Konzerne wie Facebook, Amazon und Blizzard Entertainment angesiedelt haben und es zudem eine Universität gibt, ist die Stadt sehr jugendlich. Obwohl die Geschichte der Stadt bis ins 7. Jahrhundert zurückreicht.

Überall gibt es hippe Cafés und Bars und ganze Straßenzüge wirken wie „neu angelegt“. Natürlich partizipiert man davon auch als Tourist. Vom Bubble Tea Stand bis zur angesagten, gehobenen (und teuren) veganen Szenegastronomie ist hier alles geboten.

Auch Hotels, Hostels und Couchsurfing-Möglichkeiten gibt es wie Sand am Meer. Wir entschieden uns für einen gemütlichen Campingplatz im Vorort Blarney, von wo aus wir die Stadt erkundigten.

Nerdig, futuristisch und traditionsreich: Cork

Trotz des etwas nerdig angehauchten, futuristischen Technikflairs einiger Straßenzüge findet man in Cork auch „eingewachsene“ Ecken, einen leicht schmuddeligen Hafen, der ordentlich Industrieflair bringt, sowie zahlreiche typisch Irische Kneipen.

Mit 190.000 Einwohnern ist Cork Irlands zweitgrößte Stadt. Auf Metropolenbewohner wirkt sie daher wie eine gemütliche Kleinstadt. Man fühlt sich gleich heimisch und hat das Gefühl, hier nach ein paar Abenden eine Stammlocation sowie zwei bis drei Gleichgesinnte gefunden zu haben.

Corcaigh – Sumpfinges Gelände

Für uns war das Besondere Highlight unseres Cork-Besuchs das Treffen mit einem guten alten Freund, der seit einiger Zeit dort lebt und die Stadt wie seine Westentasche kennt. Er hatte einige tolle Insidertipps parat und führte uns zu allen Hotspots.

Der gälische Name Corks ist Corcaigh, das bedeutet soviel wie „sumpfiges Gelände“. Die Stadt liegt auf einer Insel im River Lee, im Stadtgebiet kann er mittels 25 Brücken immer wieder überquert werden. Einige der heutigen Straßen, darunter auch die beliebte Einkaufsmeile St. Patrick’s Street, waren früher Wasserwege.