Die Geschichte von Glücksschwein Viktoria gleicht einer steinigen, gewundenen Straße. Heute möchte ich Euch erzählen, wie sie ihren Weg vom Zuchtbetrieb in Dänmark, in dem sie geboren wurde, auf den Erdlingshof fand.

ElbtunnelDie ersten zwölf Wochen ihres Lebens verbrachte Viktoria getrennt von ihrer Mutter ohne Tageslicht auf engstem Raum. Im Alter von drei Monaten wurde sich mit zahlreichen Artgenossen auf einen Tiertransporter verladen. Das Ziel war ein Mastbetrieb in Niedersachsen, auf dem sie Fett ansetzen sollte, bevor sie geschlachtet wird.

Viktoria hatte jedoch Glück im Unglück. Wie durch ein Wunder gelang es ihr, sich aus dem fahrenden Transporter zu retten. Ihr Sprung auf die Autobahn im Elbtunnel rettete ihr das Leben. Sie überlebte und schaffte es bis ans Ende des Tunnels, wo sie von der Polizei in Empfang genommen wurde.

Viktoria schaffte es durch den Elbtunnel

ElbtunnelDie Beamten brachten sie in das Tierheim in der Hamburger Süderstraße, wo ihre Wunden versorgt wurden. Weil ein Tierheim kein Ort für ein Schwein ist, zog sie von dort schließlich auf den Erdlingshof in Kollnburg im Bayerischen Wald, wo sie seitdem ein Leben in Frieden führen kann.

Heute ist sie ein lebenslustiges, glückliches Schweinchen. Das Zusammenleben mit ihren Artgenossen auf dem Erdlingshof genießt sie in vollen Zügen. Besonders die Sonne hat es ihr angetan. Oft liegt sie stundenlang auf ihrem Kissen und lässt sie sich auf den Bauch scheinen. Ihre Hobbys sind schlafen, futtern und bloggen. Für letzteres hat sie einen eigenen Facebook- und Instagram-Account.

Mehr über die Schweine vom Erdlingshof erfahrt Ihr hier. Wer sich für eine Tierpatenschaft interessiert, sollte hier mal klicken.

Vielen Dank an Birgit vom Erdlingshof, die mir die Geschichte erzählt hat.

Fotos: Freundlich zur Verfügung gestellt vom Erdlingshof.

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