Das Hamburger Planetarium gehört ja zu den Orten, die man schon längst mal besuchen wollte. Erst war es lange Zeit wegen Renovierungsarbeiten geschlossen und dann kamen immer wieder andere Dinge dazwischen. Man kennt das ja. Wir haben es jetzt endlich mal geschafft.

PlanetariumDie Aussichtsplattform ist zwar nach wie vor im Status „Wegen Umbau geschlossen“, aber das Sternen-Theater an sich kann jederzeit besucht werden. Es beeindruckt mit einem umfangreichen Spielplan von „Weltraumroboter 3D“ über „Lichtmond“ bis hin zu „Queen 3D“ und „Die drei Fragezeichen und die schwarze Katze“ ist alles mit dabei. Wir hatten uns für ein wissenschaftliches Filmchen entschieden „Dunkles Universum – Der Vorstoß zum Urknall“. Nicht nur für Nerds wie uns eine interessante Dreiviertelstunde.

Der Umbau ist noch nicht abgeschlossen – Ein Besuch im Planetarium lohnt sich dennoch

Lässt man sich von den etwas ruppigen Türstehern und den (sicher dem noch nicht abgeschlossenen Umbau geschuldet) fehlenden interaktiven Elementen (Bibliothek, WLAN etc.) nicht aus der Ruhe bringen, ist das Planetarium Hamburg durchaus einen Besuch wert. Und immerhin lässt sich der Ausflug dorthin ja auch mit einem schönen Spaziergang (Radtour, Wanderung) verbinden. Denn schließlich liegt der Bau ja mitten im wunderschönen Stadtpark.

Das Hamburger Planetarium wurde im Jahr 1930 in einen 65 Meter hohen Wasserturm eingebaut. Der Turm an sich wurde zwischen 1912 und 1915 errichtet. Das Sternentheater gilt als Wahrzeichen des Hamburger Stadtteils Winterhude und zählt durch seine technischen Finessen in der Filmvorführtechnik rund 30.000 Besucher im Jahr.

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