Als Veganer hat man eine schier endlose Auswahl an Pflanzendrinks. Nahezu alle Nüsse und Hülsenfrüchte lassen sich zu „Milch“ verarbeiten.

Eine wundervolle, kostengünstige Alternative zu den Supermarkt-Pflanzendrinks, sind selbstgemachte. Ich möchte Euch heute zeigen, wie man Sojamilch ganz einfach zu Hause herstellen kann und das ohne teuren Nussmilchbereiter.

Benötigt wird

  • 1 mittelgroßer Kochtopf
  • 1 Sieb
  • 1 Herd
  • 1 Geschirrtuch
  • 2 Schüsseln
  • 1 Karaffe
  • 1 starker Stabmixer mit Mixgefäß oder Standmixer
  • 1 Kochlöffel

Zutaten

  • 100 g Sojabohnen (Im Bioladen gibt es sehr gute aus z. B. Italien und Österreich oder Ihr bestellt Sie einfach im Internet, mit dem Suchbegriff „Bio-Sojabohnen bestellen“ landet man etliche Treffer)
  • ca. 2 Liter Wasser

DIY Sojamilch – Die Zubereitung

  1. Die Sojabohnen in eine Schüssel geben und mit viel Wasser (rund 1 Liter) ungefähr 10 Stunden quellen lassen, also am besten morgens ansetzen, dann könnt Ihr Eure Sojamilch nach Feierabend fertig machen.
  2. Die Sojabohnen über der Spüle durch das Sieb abgießen und zusammen mit 330 ml Wasser pürieren. Ich benutze hierzu unseren Stabmixer, im Standmixer geht das natürlich noch schneller.
  3. 670 ml Wasser zum Kochen bringen und am Siedepunkt die Sojamasse einrühren.
  4. Nun lasst Ihr Eure Sojamilch auf mittlerer Stufe rund 10 – 12 Minuten köcheln. Achtung, nicht unbeaufsichtigt lassen, damit sie nicht überkocht. Zwischendurch gelegentlich umrühren.
  5. Als nächstes müsst Ihr die Sojamilch gut abkühlen lassen, damit Ihr Euch beim nächsten Schritt nicht die Hände verbrennt.
  6. Das Geschirrtuch über die zweite Schüssel geben, die Sojamilch vorsichtig durchgießen und den Brei durch das Tuch gut ausquetschen. Dabei aufpassen, dass nichts daneben geht.
  7. Die Sojamilch in die Karaffe füllen und gekühlt genießen. Im Kühlschrank ist sie bis zu 14 Tage haltbar, Ihr könnt also locker auch größere Mengen herstellen, hierzu einfach das Rezept verdoppeln, verdreifachen usw. Bleibt eine größere Menge Sojabrei (Okara) übrig, könnt Ihr daraus schmackhafte Frikadellen zubereiten.

Prost!