Molekularbiologie und Backgammon, Wolkenfotos und Kochexperimente, Festivalsommer und Tretbootausflüge, Flohmarktbummel und Kunst aus Resten, Zukunftsmusik und Gegenwartsträume, die Suche nach dem einen, dem schäfsten Gewürz auf Erden, „Ich kann das ganz alleine, ich brauche keinen Profi, hm, jetzt ist es kaputt, ach macht nichts, lass uns einfach was anderes daraus bauen“.

„Lass uns noch eine Folge sehen.“, „Das ist ja interessant, genau den finde ich auch total bescheuert, komisch, ich glaube, alle auf der Welt, außer uns, lieben den.“, „Ich möchte in die Musik dieser Band hineinkriechen und sehr lange nicht mehr rauskommen.“, 8 Stunden im Supermarkt, 1.000 tolle Sachen gesehen, mindestens 1 Spielzeug gekauft und das Salz vergessen, Sonntagskrimikritik und Blutspurenanalytikeranalyse, Katzenflüsterer und Kaffeeprogrammierer.

Das alles ist so Du. Also genau wie ich. Mit einer Schwäche für Zahlen. Also ohne Rechenschwäche.

Gläserne Sonnenstrahlen in Deinem Haar, der Name, die Schönheit der Zukunft und die Fragen, die man nicht stellen muss. Denn sie beantworten sich von selbst, noch bevor sie meine Lippen verlassen.

Ich. Vor dem Aquarium. Mit Wasser in den Haaren. Glanz in den Augen. Frei und glücklich. Weder Jägerin, noch Gejagte. Jetzt und hier. Möchte ich sein.

Gewissheit, Glück und Wärme macht gesund.

Das Eis schmilzt. Auf den ersten Blick scheint es, als würde es verenden. Einen langsamen Tod sterben. Doch das tut es nicht. Es ist ein fließender Übergang. Kaum spürbar. Vom harten, grauen Gebilde zu weichem, klarem Wasser. Es tropft, fließt, befreit sich. Stürzt über Wehre. Durch Brücken und Kanäle. Sprudelt einen Bach entlang. Hinaus ins offene Meer. Dorthin, wo es schon immer sein wollte. Zu Dir.

Song des Tages: Biffy Clyro – „Mountains“