Ständig lese ich online und in Rezeptbüchern über Dörrautomaten. Bei niedriger Temperatur getrocknetes Obst und Gemüse, das nicht nur schmackhaft ist, sondern obendrein auch noch bekömmlich und vitaminreich. Irgendwie klingt das doch ziemlich gut, oder?

Lange Zeit habe ich hin und her überlegt und mich schließlich doch meiner Neugierde ergeben. Ein Angebot bei Clas Ohlson hat es schließlich geschafft, mich zu überzeugen. Kaum zu Hause angekommen, war unser neuer Dehydrator auch schon in Betrieb. Süßkirschen und Chilischoten erschienen uns für einen ersten Test am besten geeignet.

Der Dörrautomat in Betrieb

DörrautomatEs klappt tatsächlich! Nach 36 Stunden bei 40 Grad haben wir nun schmackhafte Dörrkirschen sowie getrocknete Chilischoten für unser Chilisalz. Ich freue mich darauf, viele leckere Rezepte mit unserem Dörrautomaten auszuprobieren. Besonders gerne möchte ich es mal mit Rohriegeln versuchen.

In den nächsten Tagen und Wochen werden wir bestimmt noch den ein oder anderen Test durchführen und wenn wir etwas sicherer geworden sind, im Umgang mit unserem neuen Küchenbewohner, lasse ich Euch bestimmt auch mal am ein oder anderen Rezept teilhaben.

Das macht ein Dörrautomat

Durch das Dörren lassen sich Lebensmittel schonend konservieren. Dabei wird ihnen das Wasser möglichst langsam entzogen. Den Mikroorganismen, die für das Verderben verantwortlich sind, wird dadurch der Nährboden genommen. Ab einem Wassergehalt von unter 35 Prozent können sich die meisten Bakterien zum Beispiel schon nicht mehr vermehren.  Da Hitze wertvolle Nährstoffe in Lebensmitteln zerstören kann, wird das Obst und Gemüse im Dörrautomaten bei so niedriger Temperatur wie möglich getrocknet. Dörrzeiten von 36 bis 48 Stunden sind dabei Standard.

Da die Temperaturen beim Dörren im Durchschnitt zwischen 30 und 70 Grad liegen und somit auch nicht gegart wird, bleiben die Lebensmittel nach wie vor roh. Das hat zur Folge, dass so gut wie alle Nährstoffe und Vitamine erhalten bleiben. Auch, wenn ein späteres Faulen nicht ausgeschlossen werden kann, wird die Haltbarkeit um ein Vielfaches erhöht. Viele Gemüsesorten oder Pilze werden durch den Vorgang außerdem leichter bekömmlich, als wenn sie komplett unbearbeitet verzehrt werden.

Das könnt Ihr im Dörrautomaten trocknen

Im Dörrautomaten könnt Ihr nicht nur Obst und Gemüse, sondern auch Pilze, Beeren, Kräuter, Körner, Kerne, Nüsse und Blumen trocknen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Übrigens: Wenn Ihr ein tolles Rezept für Rohkost aus dem Dörrautomaten habt: Immer her damit! Ich probiere es gerne aus.

Hinweis: Bei der Erstellung dieses Artikels wurde ich nicht beeinflusst. Es handelt sich nicht um Werbung. Ich wurde nicht dafür bezahlt oder auf andere Art vergütet. Ich war habe mir das Gerät gekauft und wollte gerne andere an meinem kleinen Versuch teilhaben lassen. Der Text spiegelt meine eigene Meinung wieder und erhebt somit keine Ansprüche auf Allgemeingültigkeit.

Merken

Merken

Merken