Rund um den Leuchtturm von Maspalomas (span. „Faro de Maspalomas“) blüht und summt es im Sonnenmonat Mai, dass es eine Wonne ist. Die Rhododentronblüten strahlen mit den Geranien um die Wette.

Dazwischen flattern fröhlich Tauben auf der Suche nach Nahrung, hier und da sieht man die typischen grünen Inselpapageien sowie wenn man ganz genau hinschaut und sich auch mal einen Moment Zeit nimmt, die kleinen als Kanarienvögel bekannten Kanarengirlitze.

Ihren herrlichen Gesang kann man überall auf der Insel hören. Die kleinen, etwas unscheinbar wirkenden Verwandten unserer heimischen Finken sind nämlich begnadete Solisten. Die als „Kanarienvögel“ bekannt gewordenen knallgelben Verwandten der Girlitze sind übrigens das Ergebnis jahrhundertelanger Zucht.

Sie entstanden aus dem Girlitz. Zunächst hatten sich die Spanier das Monopol auf die begehrten Ziervögel gesichert, seit dem 1600 werden sie auch in anderen Ländern gezüchtet. Heute gibt es die verschiedensten Zuchtformen der kleinen Vögel. Im Harz wurden sie beispielsweise von Bergleuten als Warnsystem vor Giftgas genutzt. Dabei züchteten sie nebenbei eine neue Sorte, die unter dem Namen „Harzer Roller“ Berühmtheit erlangte.

Die Fauna rund um den Leuchtturm von Maspalomas

Auf den Felsen vor der Promenade können aufmerksame Beobachter Warane beobachten. Ein Tierfreund, dem wir begegneten, erzählte uns, dass die Population in den letzten Jahren stark abgenommen hat. Die großen Tiere werden vom Tierschutz landeinwärts in die Berge gebracht.

Die immer stärker mit Hotels und Ladenzeilen bebaute Gegend bietet keinen Schutz mehr für die Reptilien. Außerdem kam es in letzter Zeit verstärkt dazu, dass sie die Anlagen besuchten, um sich dort Nahrung zu beschaffen. Inzwischen findet man sie fast nur noch in dem eigens für sie freigehaltenen Areal rund um das alte Kriegsmahnmal, welches ungefähr in der Mitte der Fußgängerpromenade befindet.

Der Leuchtturm von Maspalomas lädt zum Verweilen ein

Der Ort läd zum Verweilen ein. Überall gibt es gemütliche Sitzplätze. Ob im Park direkt am Leuchtturm, an der Mauer oberhalb der Steinküste oder in einem der Cafés in Richtung Dünen. Ob zum Flanieren, Birdwatching, Picknicken oder Kaffee trinken: Ein Ausflug an den Leuchtturm lohnt sich!

Noch mehr Bilder von Rhododentronblüten findet Ihr in meinem Artikel über Glendurgan Garden.

Möwen auf den Köpfen berühmter Persönlichkeiten findet Ihr in meinem Artikel über Helsinki.

Doch nun erstmal zu meiner Bildergalerie. Viel Spaß beim Anschauen! smile

💬 Jetzt einen Kommentar hinterlassen