„This looks fuckin‘ awesome!“…

… sagte einst eine berühmte Frau und holte ihr frisch gebackenes Brot aus dem Ofen. Wer sie genau war, kann man heute nicht mehr rekapitulieren. Aber das ist auch egal. Denn ich habe mal wieder ein Brotrezept für Euch vorbereitet.

Habt Ihr einen Römertopf zu Hause rumstehen und wisst nicht, was Ihr damit anfangen sollt? Packt ihn schon mal ins Wasser, denn sein großer Auftritt naht! Ich verrate Euch jetzt nämlich ein Geheimnis: Im Römertopf wird Euer Brot so richtig großartig!

Zutaten

  • 100 ml lauwarmes Wasser
  • 100 ml lauwarmes Bier
  • 115 g Dinkel oder Weizenmehl
  • 90 g Buchweizenmehl
  • 90 g Dinkelschrot
  • 1 TL Salz
  • 25 g Sesam
  • 2,5 g Gerstenmalz
  • 1/2 Packung Frischhefe
  • 1/2 Packung Trockenhefe

Zubereitung

Zunächst stellt Ihr Euren Backofen auf 50 Grad (Umluft) ein. Dann löst Ihr die Hefe zusammen mit dem Salz im warmen Wasser auf. Rührt alles schön mit der Gabel um, damit eine homogene Masse entsteht. Vermengt die verschiedenen Mehlsorten und das Schrot in einer großen Backschüssel. In der Mitte formt Ihr mit der Hand eine kleine Kuhle. Dort packt Ihr Euer vorbereitetes Hefegemisch rein. Gebt das Bier und das Malz hinzu.

Jetzt kommt Euer Rührgerät mit den Knethaken zum Einsatz. Vermengt alles schön, bis kein Teig mehr am Rand kleben bleibt. Ganz zum Schluss gebt Ihr noch die Sesamsaat hinzu und lasst die Knethaken erneut ihren Dienst tun. Lasst den Teig mitsamt der Schüssel nun für etwa 30 Minuten abgedeckt im warmen Ofen gehen. Dann knetet Ihr ihn nochmal schön durch und überlasst ihn für weitere 45 Minuten im Ofen seinem Schicksal. Beim zweiten Gehvorgang bestreicht Ihr ihn zwischendurch ein bis zwei mal mit etwas Wasser.

Während der Teig im Ofen geht, weicht Ihr den Römertopf im, mit warmem Wasser gefüllten, Spülbecken ein. Dreht am besten den Deckel um, damit auch er schön Feuchtigkeit aufsaugen kann. Kurz vor Ablauf der Gehzeit nehmt Ihr ihn raus, tupft ihn vorsichtig trocken und reibt ihn innen mit Olivenöl ein. Streut etwas Mehl darüber, dann bleibt das Brot später auch garantiert nicht hängen.

Jetzt hat der Römertopf seinen Auftritt

Entnehmt Euren Teig vorsichtig der Schüssel, knetet ihn noch ein letztes Mal und formt ein schönes, kleines Brot, welches Ihr feierlich in den Römertopf gleiten lasst. Achtet darauf, dass das Brot beim Backen noch etwas geht, formt es also lieber in die Länge, als in die Breite. Oben könnt Ihr es mit einem kleinen, scharfen Messer ein Bisschen einschneiden. Den Ofen jetzt auf „volle Kraft voraus“, sprich 230 – 250 Grad (Umluft) stellen und den Römertopf auf der mittleren Schiene auf einen Rost stellen. Nach 10 Minuten dreht Ihr den Ofen runter auf 210 Grad und lasst das Brot für weitere 35 Minuten backen.

Passt beim rausnehmen auf! Römertöpfe können tierisch heiß werden! Lasst das Brot auf einem Rost auskühlen und genießt es beim abendlichen Picknick an der Elbe (oder am Baggersee) mit einem kühlen Bierchen. Dazu passt auch toll ein schöner selbst gemachter Paranuss-Tomaten-Aufstrich.

Viel Spaß beim Backen! smile