Wandern im Hamburger Wittmoor

Wandern im Hamburger Wittmoor

Bei einer Wanderung durch das Hamburger Wittmoor am 29. Dezember habe ich mir mal wieder die Zeit für eine kleine Fotoserie genommen.

Genau wie am 24. Dezember im Botanischen Garten Planten un Blomen, fielen uns am Wegesrand die knospenden Bäume auf. Ein Phänomen von Klimaerwärmung und El Niño-Winter. Inzwischen ist es ja nun doch richtig kalt geworden, sogar die Fleete frieren hier in Hamburg zu. Sind wir mal gespannt, was die Wettergötter da noch so alles für uns vorbereitet haben. Ich hoffe schon mal auf einen heißen Festivalsommer.

Dämmerung im Hamburger Wittmoor

Nachdem wir etwas später losgelaufen sind und wir uns ja derzeit in der dunklen Jahreszeit befinden, gingen wir auf unserer Wanderung der Dämmerung entgegen, was sich auch in der Stimmung meiner Aufnahmen widerspiegelt. Auch das kalte Winterwetter, das ja inzwischen auch wieder bei uns angekommen ist, konnte man schon in der Ferne erahnen.

Das Wittmoor entstand in einer Senke eiszeitlicher Moränen in einem Nebental der Alster. Es ist das letzte Hochmoor im Norden Hamburgs. Nachdem es bis in die späten fünfziger Jahre großflächig abgetorft wurde, wurde es 1978 zum Naturschutzgebiet erklärt.

Wie man hinkommt

Das Hamburger Wittmoor ist zwischen Lemsahl und Glashütte zu finden. Das Naturschutzgebiet erreicht man am besten mit der U1 in Richtung Norderstedt, die Haltestelle ist Langenhorner Markt oder von der S-Bahn-Haltestelle Poppenbüttel mit der Buslinie 176 oder 276. Die Haltestelle ist dann Tannenhof. Parkplätze befinden sich am südlichen Rand (Einfach bis zum Ende des Eichelhäherkampes fahren) und am nördlichen Rand am Brunsteenredder.

Meine Bilder aus dem Roten Moor in der Rhön findet Ihr hier.